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Autor Thema: Um den Bärnsee  (Gelesen 452 mal)

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Offline Kalapatar

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Um den Bärnsee
« am: 05.01.2021, 18:33 »
Servus Beinand

Heute habe ich eine kleine Runde gemacht, auf die ich im RoBerge Forum aufmerksam geworden bin: Um den Bärnsee.
Ich muss gestehen, bislang habe ich von dem nichts gehört, es ist ein kleines Naturschutzgebiet, das, wenn man auf der Straße von Bernau nach Aschau fährt rechts versteckt liegt.
Start war am Moor Freibad in Aschau unterhalb des Cafe Pauli. Naja, für ein Bad war es heute etwas zu kalt. Der Weg ist bezeichnet, deshalb erspare ich mir hier eine Beschreibung. Aber es gibt ein paar „Highlights“: Weidentunnel, von Bibern umgenagte Buchen, zweimal einen Bohlenweg (der allerdings z.Zt. extrem vereist ist, da waren die mitgebrachten Stöcke nicht schlecht), man trifft auf die „Aschauer Bankerl Dorfreibn“ und kann das Bankerl Nr. 168, das „Erfinderbankerl“  bestaunen, dann ist man bald bei der kleinen Kapelle über dem Cafe Pauli, wo man einen schönen Blick auf Aschau hat. Richtig mystisch tauchte die Kirche und die Burg im Grau auf.
Am Ausgangspunkt, dem Moorbad habe ich mich dann auf ein Bankerl gesetzt und die mitgebrachte Brotzeit mit dem heißen Tee genossen – mancher, der vorbei kam, war da etwas neidisch.
Eine nette kleine Runde, wenn es da Frühling wird ist diese Gegend bestimmt nochmal interessant, wenn dann die z.T. seltenen Pflanzen zu sehen sind.

Viele Grüße, Kalapatar

roBerge.de

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« am: 05.01.2021, 18:33 »

Offline efs

  • roBergler
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Re: Um den Bärnsee
« Antwort #1 am: 05.01.2021, 21:05 »
Servus Kalapatar,

da hast Du Dir wirklich eine ganz bezaubernde Tour ausgesucht. Und gerade bei dem Wetter hast Du recht- ist das mystisch und wunderschön. Ich hätte noch einen Tip: Du kannst nächstes mal noch zur Abendmahlkapelle mit der heiligen Quelle bei Bucha zu gehen. Das ist östlich vom Bärnsee, auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Es sind von Bucha aus ca 30 Minuten.


Die als heilkräftig geltende Quelle wird noch heute von Heilsuchenden aufgesucht.

Am Ende eines Kreuzweges liegt, auf einer Anhöhe zwischen hohen Buchen, die Wallfahrtskapelle Zum heiligen Abendmahl in Bucha, die wohl seit Jahrhunderten verehrt wird. Die heutige Kapelle stammt von 1822, die Vorhalle aus dem Jahre 1877. Das Heilige Abendmahl stellt das Motiv des Altarbilds von 1723 dar. Sehenswert ist auch die Lourdesgrotte in der Kapelle, die im 19. Jahrhundert gebaut wurde und zum Pilgern anregte. Die Kapelle ist fester Bestandteil des regionalen Brauchtums, Andachten und Rosenkranzgebete finden hier regelmäßig statt.

Links daneben ist eine marmorgefasste Quelle, die bereits lange vor der Errichtung der Kapelle bestand. Die Marmorfassung stammt aus dem Jahr 1620. Erstaunlich ist aber, dass jegliche religiöse Hinweise auf dem Marmor fehlen. Es ist zu vermuten, dass die Quelle daher schon sehr lange verehrt wurde. Noch bis in die heutige Zeit füllen sich Gläubige und Heilsuchende ihr Wasser an der Quelle ab. In einer Überlieferung aus dem 19. Jahrhundert heißt es, das Wasser halte sich "in verschlossenen Flaschen oder Gläsern Jahre lang... Dieses Wasser wirkt vorzüglich und heilsam in Augenkrankheiten, und nicht selten, ja öfter einmal ist es geschehen, dass Blindgewordene durch den Gebrauch dieses Wassers das Augenlicht wieder erhalten haben." (Quelle: Dorothea Steinbacher, "Heilige Quellen in Oberbayern", AT Verlag)


Liebe Grüsse efs  #mountain#