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Autor Thema: Besucheransturm in den Bergen  (Gelesen 3980 mal)

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Online MANAL

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #20 am: 06.01.2021, 17:30 »
Nachdem es in München heute mehr geschneit hat als in den Bergen ist es hier winterlich und die Leute müssen nicht mehr mit dem Auto irgendwohin zum Schlittenfahren.

Zitat
Polizei schickt 150 Menschen an Rodelberg nach Hause

Der erste Schnee hat in München viele nach draußen gelockt. Schlittenfahrer und Spaziergänger waren unterwegs - und die Polizei. Für die Beamten ging es an manchen Orten zu lebhaft zu.


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-polizei-rodeln-corona-regeln-1.5166536

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« Antwort #20 am: 06.01.2021, 17:30 »

Online MANAL

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #21 am: 06.01.2021, 17:40 »
Die SZ beschreibt mit einem Augenzwinkern den winterlichen Sehnsuchtsort der Münchener Lemminge.  #hihi#

Zitat
Auf den Kilimandscharo der Münchner

Nach dem Kampf um den letzten Parkplatz warten Kaiserschmarrn aus der Pappschachtel, söderfreies Weißbier und ein Abfahrtsrennen im Gedränge. Es ist einfach schön am zugefrorenen Spitzingsee.


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/spitzingsee-ausflug-firstalm-muenchen-schnee-1.5164778

Offline Maiwanderer

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #22 am: 07.01.2021, 20:17 »
Habe soeben einen Artikel zur 100-Jahr-Feier des Hochrieshauses gefunden. Scheinbar gings früher auch schon manchmal genauso zu wie heute  ;) :

Zitat
Die Einheimischen sind schon bald genervt. Auf der Hochries, ihrem Hausberg am Nordrand der Chiemgauer Alpen, ist der Teufel los. Und das an jedem einzelnen Winterwochenende. Schier nie enden wollende Scharen an Skifahrern aus München erobern ihren Hausberg. Die Deutsche Reichsbahn muss in den 1920er-Jahren Sonderzüge einsetzen, um die skinarrischen Städter zu dem 1569 Meter hohen Sehnsuchtsberg zu bringen. „Über Absperrungen und Gleise hinweg“, klagt ein Leserbriefschreiber damals, „stürmt die wilde Horde, bewaffnet mit ihren langen Skilatten und -Stöcken, zum Zug nach Frasdorf, Bahnpersonal und friedliche Reisende rücksichtslos zur Seite drängend.“ Die Bergwacht organisiert extra einen wenig zimperlichen Ordnungsdienst, „der nötigenfalls mit zupackender Faust für diszipliniertes Verhalten des Schivölkchens“ sorgt.


https://www.merkur.de/bayern/fabelhafte-geschichte-hochrieshuette-3269336.html

Online MANAL

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #23 am: 07.01.2021, 20:30 »
Zitat
Die Bergwacht organisiert extra einen wenig zimperlichen Ordnungsdienst, „der nötigenfalls mit zupackender Faust für diszipliniertes Verhalten des Schivölkchens“ sorgt.

Vielleicht sollte die Bergwacht wieder aktiv werden.  #hihi#

Offline maisalm

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #24 am: 07.01.2021, 21:58 »
Interessant hierzu:
die Spanische Grippe (mit geschätzt 500 Mio. Infizierten und 20 bis 50 Mio. Toten) gab es laut Wikipedia in den Jahren 1918-1920.

Gruß maisalm

Offline geroldh

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #25 am: 08.01.2021, 20:20 »
::)  Oh ja:
Dann also 2020 die "Chinesische Seuche" (mit noch unbekannter Auswirkung) - Stichwort "Neue Seidenstraße"...  #zitter
Und in einigen Jahren, wenn alle Einzelhändler "tot" sind, gibt's an jeder Ecke "Alibaba-Shops"  #buch# - und anstatt Gaststätte und Pizzeria viele Chinesische Restaurants...  #essen1#
#sorry#  Hatte gerade ein "reinigendes Gewitter" im Kopf...  #besserung#


#gruebelgruebel#  Nachtrag:  ...und sie sind schon mitten unter uns...  :-\

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Offline eli

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Re: Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #26 am: 09.01.2021, 10:50 »
Servus beinand!

Habe gerade einen interessanten Artikel zu diesem Thema gefunden, " Back to the Future". Ich zitiere einfach mal in Auszügen:
...die Männer von Ammergau beschlossen, daß weder jemand über die Berge, die das Tal vom übrigen Land trennen, hereingelassen werden sollte noch jemand aus dem Tal selbst hinabginge über die Berge, um wiederzukehren; sie verboten dies bei großer Strafe...Das Gebot wurde bis zum Kirchweihfest  treulich gehalten.
Aber nun ging es einem von Ammergau.... schwer zu Herzen. Er sehnte sich, die Feiertage bei seiner Familie zuzubringen, und versuchte es, ungeachtet des strengen Verbots, sich bei nacht auf verborgenen Wegen über das Gebirge zu schleichen. Unglücklicherweise gelang ihm dies, aber er trug die Krankheit zurück in seine Hütte und starb schon am dritten Tag. Das Pestübel aber fing im Tal zu wüten an"


Übrigens,  die "Story" spielt allerdings schon inmitten des 30 - jährigen Krieges und führte erstmals zum bekannten Gelübde der Oberammergauer anno 1634. Nachzulesen in dem herrlichen Buch von
  Paul Fenzl - Sagen aus Bayern   - von Hexen, Heiligen und Halunken , Volk Vlg.

Die kurze Sage zuvor aus dem BGL - Land lautet übrigens: Kinderl, friert`s enk nit]"

Na hawedere

eli

Offline efs

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die Kehrseite- Besucheransturm in den Bergen
« Antwort #27 am: 10.01.2021, 19:13 »
Ich war heute in einer meiner Lieblingsecken. Traumhaft schön, was nicht nur ich so empfinde, daher sehr gut begangen. Normalerweise. Weil viele Urlauber da sind. Daher gehe ich die Tour entweder bei Regen oder im November.
Heute war ich dort. Und es war traumhaft leer. Klar. Keine Urlauber, keine Übernachtungsgäste. Ich war früh am leeren Parkplatz die einzige. Ski angeschnallt und losgestapft. In die Stille einer tiefverschneiten einsamen Landschaft. Ganz alleine. Bis oben. Auf der Abfahrt durch noch unverspurtes Gelände sind mir tatsächlich Gämsen fast über die Ski gehüpft. Ein traumhaftes Erlebnis in einer Gegend, die ich wohl nie wieder so einsam und still erleben werden. Ausser bei Regen  :)
Liebe Grüsse efs  #mountain#

Offline Bergautist

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