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Autor Thema: Archäologen wollen Wanderer für Funde sensibilisieren  (Gelesen 149 mal)

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Online Reinhard

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"Er frage sich, wie viele Objekte „in den vergangenen 30 Jahren aufgesammelt wurden und nun in Wohnzimmern hängen“, sagte der Archäologe Pierre-Yves Nicod der Nachrichtenagentur AFP. So berichtet er z.B. von einer Holzskulptur, die italienische Wanderer 1999 auf dem Arolla-Gletscher auf 3.100 Metern Höhe fanden, mitnahmen und in ihr Wohnzimmer hängten. Spätere Untersuchungen ergaben, dass die rund ein Meter lange Skulptur in Menschengestalt über 2.000 Jahre und ein wertvoller archäologischer Fund aus der Eisenzeit war.

Angesichts steigender Temperaturen prophezeien Gletscherforscher, dass 95 Prozent der rund 4.000 Eisfelder in den Alpen bis Ende dieses Jahrhunderts verschwinden könnten. Zwar beklagen die Wissenschaftler einerseits den verheerenden Verlust. Andererseits bietet die Gletscherschmelze jedoch die Gelegenheit, Wissenslücken über das Leben vor tausenden von Jahren zu füllen.

Aus dem Deutschlandfunk vom 24.10.2020
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« am: 28.10.2020, 16:18 »