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Autor Thema: Radln Dahoam: Durchs "Goldene Tal"  (Gelesen 150 mal)

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Online Kalapatar

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Radln Dahoam: Durchs "Goldene Tal"
« am: 03.04.2020, 18:24 »
Servus Beinand

Heute habe ich mich wieder auf's Radl gesetzt: Es sollte durch's „Goldene Tal“ gehen.
Von Zuhause ging es erst Mal an der Mangfall entlang nach Westerham und bis zur Leitzach Mündung, da war ich ja erst vor kurzem zu Fuß. Dann an der Leitzach weiter (=“Goldenes Tal“). Immer wieder trifft man auf Naturschutzgebiete und auf Schildern wird man aufgefordert nicht zu nahe am Fluss zu bleiben (Vogelschutzgebiete).
„Goldenes Tal“ heißt diese Gegend deshalb, weil es relativ windgeschützt ist und sich dadurch eine besondere Vegetation bilden konnte (schwere Tonböden lassen Obstbäume sehr gut wachsen). Hohe Erntemengen, Obst in Hülle und Fülle und viel Gras für das Vieh weckten früher einen gewissen Neid.
Es gibt nur drei Ortschaften, Holzolling, Naring und Esterndorf. Das erste Mal wurde die Martinskirche in Holzolling 795 erwähnt, erste Siedler hatten sich aber bereits 1.000 Jahre vor der Zeitwende niedergelassen. Also man kann schon sagen, dass es sich da um ein etwas abgeschiedenes Kleinod handelt.
Bei der Weiterfahrt kommt man an den großen Wasserrohren vorbei, die das Wasser des Seehamer Sees zur Stromgewinnung ins Mangfalltal leiten (Leitzachkraftwerk).
In Niederhasling dann nochmals Luft geholt und hoch nach Schöfleiten, und von dort zügig runter und zurück zum Ausgangspunkt.
Ich habe mir heute echt Zeit gelassen, bin immer mal wieder auf Stichwegen zum Fluss hin und zurück gefahren, war eine sehr angenehme Runde: Was man nicht alles „Dahoam“ entdeckt!!

Viele Grüße, Kalapatar