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Autor Thema: Hüttenschmankerl  (Gelesen 3239 mal)

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Offline Kalapatar

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #20 am: 14.04.2020, 15:56 »
Italienischer Brotsalat

Zutaten:

250g Weißbrot
250g Tomaten
1 gelbe Paprika
Kapern, Oliven
Zwiebel, Frühlingszwiebel
gekochten Schinken
etwas Rukola
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Rotweinessig
etwas Brühe

Weißbrot entrinden, in Würfel schneiden, in einer Pfanne mit Olivenöl anrösten und abkühlen lassen
Tomaten klein schneiden, Paprika entkernen und in Steifen schneiden, Fühlingszwiebel in feine Ringe schneiden
Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, Schinken in Streifen schneiden
Alle Zutaten mit den Kapern, Oliven und dem Rukola vermischen
Eine Vinaigrette aus der Brühe, Salz, Pfeffer,  und dem Rotweinessig herstellen, leicht aufkochen lassen und dann abkühlen.
Olivenöl zugeben
Die noch warme Vinaigrette zu dem Brotsalat geben und mit dem restlichen Rukola garnieren.

                                             #essen1# #essen1# #essen1#

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« Antwort #20 am: 14.04.2020, 15:56 »

Offline Chtransalp10

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #21 am: 14.04.2020, 19:20 »
Na, dann schreib ich heute mal ein ECHTES HÜTTENSCHMANKERL, nämlich ein Rezept, das ich vor 4 Jahren auf der Schwarzries-Hütte aufgeschrieben bekam..
Damals waren noch die Hüttenleute aus Hamburg oben. Und eine sehr nette, junge Hüttenhilfe aus Bremen, die mir dann dieses Kuchenrezept auf einen Bedienungsblock aufgeschrieben hat - und den habe ich im Original immer noch in meiner analogen Rezeptsammlung!!

Zucchini-Walnuss-Kuchen von der Schwarzries

350 ml Öl
400 g Zucker
6 Eier
2 Tütchen Vanillezucker
400 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
400 g geraspelte Zucchini ( eher etwas mehr)
1 TL Salz, schon unters Mehl
200 g zerkleinerte Walnüsse

Alles schaumig und gut verrühren, in eine runde, hohe Form geben und bei Umluft und 150 Grad 60 Minuten backen. Evtl. noch Schokoguss drüber - oder Puderzucker...

Sehr üppig - und sehr gut!!

Offline Kalapatar

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #22 am: 15.04.2020, 21:25 »
Spaghetti mit grünem Spargel und Bärlauch Pesto

Also das Bärlauch Pesto ist ja hier schon mal vorgestellt worden. Also jetzt etwas damit anfangen:

Spaghetti al dente kochen
Grünen Spargel kochen ( ich schneide immer die unteren etwas holzigen Stückchen ab und schäle ihn auch zum Teil)

Spargel in mundgerechte Stücke schneiden
Zusammen mit den gekochten Nudeln und dem Pesto  in den noch warmen Nudeltopf geben (Wasser natürlich vorher abgießen!) und gut vermischen
Auf einem Teller anrichten und frisch gehobelten Parmesan darüber

=> lecker   #essen1# #essen1# #essen1#

Offline Reinhard

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Re: Hüttenschmankerl - der Gewinner
« Antwort #23 am: 16.04.2020, 20:43 »
Auch diese Aktion haben wir abgeschlossen. Die Verlosung erfolgte unter allen Beiträgen, und wir freuen uns, dass das Los auf Kalapatar gefallen ist. Herzlichen Glückwunsch!

Kalapatar, wir nehmen an, dass Deine Versandadresse noch aktuell ist und werden an diese Deinen Gewinn, den Geschmack der Berge senden.

An Dich und alle anderen, die uns so wohlschmeckende Hüttenrezepte gesandt haben, geht unser Dank! Selbstverständlich können hier auch weitere Rezepte ausgetauscht werden. Danke auch an den Innsbrucker Tyrolia-Verlag, der uns das Gewinnexemplar zur Verfügung gestellt hat.

 #essen1#   #danke1#



Offline Kalapatar

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #24 am: 16.04.2020, 21:35 »
Servus Beinand

Also erstmal vielen Dank.
Nach dem Chemie Studium (da mischt man ja vieles zusammen) ist diese "Berufung " beim heimischen Werkeln in der Küche übrig geblieben. Und meine Oma hat auch einige Rezepte hinterlassen,  so würde man heute nicht mehr kochen. Aber da die Weihnachtsplatzerl und Lebkuchen den Ü-60ern im Winter geschmeckt haben,  bin ich zuversichtlich.
Also nochmals herzlichen Dank,  vielleicht sollten wir  mal über ein RoBerge Schmankerl Buch nachdenken? Würde mich da gerne als "Treiber" anbieten.

Viele Grüße aus dem Mangfalltal,  " Sch...... Mangfallknie ",

Kalapatar

Offline Kalapatar

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #25 am: 23.04.2020, 21:48 »
Servus Beinand

Also wenn Ihr etwas mit Bärlauch machen wollt, müsst Ihr Euch ranmachen. Er fängt jetzt nämlich, zumindest im Tal, schon an zu blühen und da ist es nicht mehr so angesagt.

Viele Bärlauch/Knoblauchartigen Gerichte wünscht Euch,

Kalapatar

 #essen1# #essen1# #essen1#

Offline Reinhard

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #26 am: 26.04.2020, 09:41 »
Servus Beinand

Also wenn Ihr etwas mit Bärlauch machen wollt, müsst Ihr Euch ranmachen. Er fängt jetzt nämlich, zumindest im Tal, schon an zu blühen und da ist es nicht mehr so angesagt.

Viele Bärlauch/Knoblauchartigen Gerichte wünscht Euch,

Kalapatar

 #essen1# #essen1# #essen1#

Extrem viel Bärlauch blüht momentan auf der Dandlbergstraße (Radweg) zwischen Holzham und Wiesholz.

Offline wim43

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #27 am: 26.04.2020, 09:57 »
Ein paar Fotos vom Dandlberg Nord zu Reinhards Hinweis von gestern ;)


 
P1020556#ro.JPG



 
P1020560#ro.JPG



 
P1020566#ro.JPG





Ciao
wim43

Offline Reinhard

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Rehrücken vom Soiern-Reh
« Antwort #28 am: 10.05.2020, 12:15 »
Susanne und Klaus vom Soiernhaus präsentieren den Rehrücken vom Soiern-Reh aus dem Römertopf

Zutaten für 4 Personen:
1 kg Rehrücken, Salz, Pfeffer und Rosmarin, ¼ Sellerie, 1Karotte, 1Zwiebel, ½ Lauch, ¼l Rotwein.

Zubereitung:
Das Fleisch waschen und dann mit Zwiebeln kurz in der Pfanne von allen Seiten anbraten. Mit etwas Rotwein ablöschen und immer wieder nachgießen, Angebratenes von der Pfanne lösen. Dann das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Die angebratenen Zwiebeln mit dem restlichen Gemüse und der Soße in den Römertopf geben und das Fleisch auf das Gemüse legen. Den Römertopf mit geschlossenem Deckel in den vorgeheizten (ca. 125°) (Holz)-Backofen geben und ca. 1 ¼ bis 1 ½ Std garen. Das Ganze wird mit Spätzle, Blaukraut und einem feinen Spätburgunder serviert.

Offline steff

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #29 am: 22.12.2020, 13:17 »
Hüttenschmankerl, mein Spezialgebiet. Da ist eher das Problem dass man aus der schier unendlichen Auswahl was passendes findet.

Nachdem ich mich seit Jahren auch vegetarisch ernähre wähle ich Pesto als mein Hüttenschmankerl.

Es gibt genügend Leute, die kaufen sich die fertige Soße im Supermarkt. Daweil ist die Herstellung mehr als einfach.
Einfach aus dem Garten Basilikum mit einer zeriebenen Knoblauchzehe, klein gehackten Pinienkernen, frisch geriebenen Parmesan  mit einem Mörser zerstampfen (daher der Name. Von "pestare" = zerstampfen) bis ein schöner Brei enstanden ist. Das ganze dann mit Olivenöl aufgiesen.

Diese Variante ist die ursprüngliche Art. Man kann natürlich sein Pesto entsprechend abwandeln. Klassiker im Frühjahr ist natürlich Bärlauch statt Basilikum oder Pädasil. Aber auch Rucola, getrocknete Tomaten oder Paprika sind geeignet. Statt Parmesan probiert doch einfach mal andere Hartkäsesorte (Grana Padana oder Bergkas), Erdnüsse oder Cashewkerne, oder andere Ölsorten. Den eigenene Vorlieben sind fast keine Grenzen gesetzt. Einfach ausprobieren.

Jetzt brauchts nur noch a gscheide Bergtour für an anständigen Appetit. Von nix kimmt bekanntlich ja nix. Und a nettes Platzerl

Guten Appetit  #essen1#



Offline Maiwanderer

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #30 am: 22.12.2020, 20:39 »
Auch wenn ich nur äußerst selten einen Stopp an einer Hütte einlege - und wenn, dann meist nur auf ein schnelles Weißbier  #weissbier# - so verbinde ich einen Kaiserschmarrn unweigerlich mit einem traditionellem Hüttenschmankerl.
Und da es das absolute Lieblingsgericht unseres Sohns ist, brauch ich dazu erst gar nicht auf eine Hütte zu steigen, es gibt ihn auch zuhause allzu oft  #essen1#

Anbei das Rezept:
300g Mehl und eine Prise Salz verrühren und 3 Eier zugeben. Dann paar dünne Scheiben Butter dazu und nach Geschmack Rosinen und/oder einen Schuss Rum. Das Ganze unter Zugabe eines 1/4l Milch langsam verrühren.
Fett in einer Pfanne erhitzen, den Teig dazugeben und gut anbacken lassen. Wenden, wieder anbacken lassen und dann in etwas größere Stücke zerreißen und goldgelb backen.
Evtl. mit Zimtzucker bestreuen, dazu gibts (am besten selbstgemachtes) Apel- oder Zwetschgenkompott.

An Guadn und an schena gruaß
Maiwanderer

Offline schorsche

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #31 am: 22.12.2020, 21:43 »
Für mich ist der Klassiker auf einer Hütte ist immer noch eine einfache Erbsensuppe mit Würstl.
Die es auch zu Hause manchmal gibt.
Hier ein einfache Rezept.
Zutaten:
250 g Erbsen grün
1 Karotte
1 Zwiebel
250 g Bauchspeck
Knoblauch
50g Butter
1L Gemüsebrühe
Würstl
Zubereitung:
Die Zutaten würfeln und in den Topf mit dem geschmolzenem Butter geben. Kurz anschwitzen und die Brühe zur hälfte aufgießen. Die Erbsen dazu geben. Eine gute Stunde köcheln lassen, immer wieder umrühren und immer wieder etwas Brühe dazu geben. Zum Ende der Kochzeit die Würstl dazugeben.
Dazu passt noch ein gutes Bauernbrot.

Dere
schorsche

Offline steff

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #32 am: 22.12.2020, 22:09 »
Jetzt hab ich noch ein richtiges Schmankerl, zwar ned unbedingt a Hüttenschmankerl, weil i es noch nie auf einer Berghütte vorgefunden hab: "Saure Bratwürschtl" oder "Blaue Zipfel" wie man sie in da Oberpfalz oder in Franken auch nennt. Normalerweise müsste man solche Würst auf Hütten von Oberpfälzer oder Fränkischen Sektionshütten finden. Ist mir aber bisher noch nie aufgefallen.

Für den Sud brauchts:
2 Liter Wasser
1/4 l Weinessig
1 EL Salz
10 Pfefferkörner
6 Wacholderbeeren
5 ganze Nelken
2 Lorbeerblätter
3 große Gemüsezwiebeln

Der Sud soit für 6 Paar (oberbayrische) Bratwürste reichen oder 24 Nürnberger Rostbratwürst, sprich für 2 Portionen.

Wasser mit Essig, Salz und den Gewürzen für den Sud in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, zum Sud dazua gebn und 10 Minuten kochen lassen.
Die Rostbratwürste neilegn und guad 10 Minuten ziang lassn. Nimmer kochen, sonst zreistes
De Würst mit Sud und Zwiebeln und am besten mit am frischn Bauernbrot und natürlich na frischn Hoibn servieren.
Sakra, des schmeckt guad.

Offline Norbert Bode

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #33 am: 23.12.2020, 20:41 »
Hallo,
nachdem ich a.) gerne was Gutes esse und b.) genauso gerne koche möchte ich mich an der Schmankerlrunde beteiligen.
Und da es ja heißt, jede Antwort = 1 Los, werde ich mich gemeinerweise mehrmals dran beteiligen  ;)

Tagliatelle mit Pfifferlingen
Heuer waren wir wieder einmal auf der Radlseehütte, in der man sehr gut speisen kann #essen1# und auf der Tageskarte stand Tagliatelle mit Pfifferlingen. Ich kann jetzt nur sagen, es war Spitze und Pfifferlinge gab es mehr als satt.
Logisch, daß ich das Rezept nachgekocht habe (kann man auch, wenn es keine Pfifferlinge gibt, gut mit frischen Champginon mache (habe ich auch unterwegs, z.B. bei einer Tour in den Dolomiti sinistra di Piave auf der Casera Val Binon ausprobiert. Meine Frau hielt mich für leicht verrückt frische Chmpignon auf die Casera hochzuschleppen, geschmeckt hat es ihr dann doch).

So, jetzt zum Rezept:
Benötigt werden (für 2 Personen):
ca. 300gr. Tagliatelle (am Berg trocken sinnvoll, auch wen frische besser schmecken)
ca. 400gr. Pfifferlinge (oder Champignon, falls es keine Reherl gibt)
ca. 100 gr. Bauchspeck
Olivenöl
Rosmarin (1 Zweig)
1 Knoblauchzehe
Petersilie (am Berg logischerweise getrocknet)
getrocknetes Basilikum
1 kleine Zwiebel
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Schwammerl putzen und in Scheiben schneiden
Speck in kleine Streifen schneiden
Zwiebel klein hacken
Speck in Olivenöl halbwegs knusprig braten, dann Zwiebel dazugeben und dünsten. Anschließend die Schwammerl in die Pfanne geben, etwas Wasser dazu geben und mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken. Die Schwammerl solange in der Pfanne unter gelegentlichen umrühren garen, bis sie durch sind und die Flüssigkeit verdampft ist.
Zwischenzeitlich die Tagliatelle kochen.
Wenn die Nudeln gar und abgegosen sind die Schwammerl - Speck Mischung zu den Tagliatelle geben und eventuell noch nachwürzen.
Fertig

Und falls nur ein einflammiger Kocher vorhanden ist, zuerst die Schwammerl fertig kochen, dann die Nudeln kochen und währenddessen die Pfanne als Deckel auf den Nudeltopf stellen. So gehts auch, ausprobiert, auf einem einflammigen Kartuscehnkocher.

So, daß war der erste Streich  #hihi#



Offline Norbert Bode

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #34 am: 23.12.2020, 21:11 »
Meine Drohung unter "Tagliatelle mit Pfifferlinge" steht, hier daß nächste Rezept.
Dies habe ich zum ersten Mal in einem sehr abgelegenen Agriturismo  im Apennin gegessen und koche es gerne öfters zu Hause (nicht am Berg, da wäre es etwas zu problematisch ;)). Da der Apennin aber Berge bedeutet und Agriturismo Bauernhof, sollte es hierher passen.

Wildschwein mit Polenta

Zutatenliste, wieder für 2 Personen:
ca. 600 gr. Wildschwein (Rollbraten, Schulter oder was es gerade im Angebot gibt)
ca. 50gr. Bauchspeck
1 - 2 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Thymian
Wacholderbeeren
Rosmarin
ca. 50gr. Bitterschokolade
Kakaopulver
Aceto Balsamico
1/4 - 1/2l Rotwein
Pfeffer
Salz
2 Teelöffel Zucker
2 Lorbeerblätter
eine Handvoll Preiselbeeren (oder ca. 3 Eßlöffel Preiselbeermarmelade, falls keine Preiselbeeren vorhanden)
Falls frische oder tiefgefrorene Preiselbeeren verwendet werden kann anstatt der Preiselbeermarmelade auch Ribiselmarmelade o.ä. verwendet werden
etwas Mehl (1 Eßllöffel)
ca. 150 gr. Polentamehl (bitte, bitte keine Instantpolenta)

Zubereitung:
Zwiebel und Karotten grob zerkleinern
Das Fleisch teilen und rundherum Salzen, anschließend rundherum in gut heißem Olivenöl scharf auf allen Seiten anbraten.
Wenn die letzte Seite des Fleischs beim anbraten an der Reihe ist Zwiebel und Karotten dazugeben und ebenfalls anrösten.
Alles mit dem Rotwein ablöschen.
Alle Gewürze (Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Wacholder) dazugeben und mit Wasser auffüllen. Preiselbeeren und Marmelade dazugeben und verrühren.
Danach das Ganze ca. 1 Std. bei geringer Hitze kochen. Dann die Schokolade raspeln und zusammen mit Kakaopulver und den Balsamessig dazugeben (langsam dazugeben und immer wieder abschmecken! Dazugeben geht immer, wegnehmen nimmer). Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mindestens eine weitere Stunde weiter bei geringer Hitze kochen, dabei das Fleisch immer wieder einmal wenden, so daß es mit allen Seiten in der Sauce war.
1/2 Std. bevor das Fleisch gar ist, es soll wirklich weich sein, einen Topf mit 1l Wasser, etwas Olivenöl und Salz aufsetzen und zum Kochen bringen. Wenn es kocht langsam mit einem Holzlöffel das Polentamehl klumpenfrei einrühren  Mit ganz geringer Hitze kochen und dabei sehr viel rühren (ist der mühsamste Teil. Und Achtung, die Masse spritzt explosionsartig :-[).
Kurz bevor die Polenta fertig ist, dauert je nach Polentamehl ca. 30 Minuten, die Wildschweinsauce mit Mehl andicken.

Fertig und guten Appetit. Es hört sich wahrscheinlich komisch an mit der Schokolade, schmeckt aber, obwohl ich eigentlich keine Schokolade mag, unwahrscheinlich gut.



Offline Norbert Bode

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #35 am: 23.12.2020, 21:26 »
Und da aller guten Dinge 3 sind, noch etwas Flüssiges #prost#

Auf der Brandstattalm (schöne Rodelbahn, morgen geht's hin) bei uns um Stubai gibt es, klar jetzt wahrscheinlich dank der Herren in Wien eher nicht, im Winter ein extrem gut schmeckendes Heißgetränk namens Wilderertee. Und dies ist ganz einfach eine 50% Mischung aus Glühwein und einem guten Jagertee.

War jetzt kein Riesenrezept, schmeckt aber saugut und kann auch die der Thermosflasche bei geschlossener Hütte im Rucksack transportiert werden.

So, jetzt kommt nix weiteres mehr, auch wenn mit noch viele gute Sachen einfallen, auch Sachen die ich gerne am Berg brutzle, da ich einfach kein Fan vom Wurstbrot nach dem Aufstieg bin (und von Müsliriegel schon gar nicht).

Ich wünsche noch einen schönen Abend und dann ein so weit es geht schönes Weihnachtsfest

Norbert


Offline steff

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Re: Hüttenschmankerl
« Antwort #36 am: 23.12.2020, 22:17 »
nachdem des gar ned sei ko, dass da Norbert mehr Lose in der Lostrommel hod ois wia i, lege ich no a Rezept drauf  :P

Ich hab mal auf einer Skihütte (ich meine es war in Serfaus) a sauguads Tiroler Gröstl gegessen, so wia mas auf einer Hütte im Skigebiet eigentlich überhaupt ned erwartet. Ich hab dann dahoam einfach moi de Wirtsleute ogschriebn, obs mir des Rezept verraten. Und sie habs mir gern gegeben:

Zutaten für 6 Portionen                        
             
1,5 kg am Vortag gekochte Erdäpfel
400 g Rinds- Schweins- und / oder Kalbsbratenstücke
300 g fein geschnittene Zwiebeln
120 g fein gehackter Knoblauch
180 g Bauchspeckwürfel
1 TL Kümmel
1 EL frisch gerebelter Majoran
1 TL  gehackter Rosmarin
1 EL  gehackte Petersilie
1 EL geschnittener Schnittlauch
6 Eier
1 EL Grammelschmalz (oder Butterschmalz)
Butterschmalz zum Anbraten
Salz, Pfeffer
2 El Bratensaft
Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
Die am Vortag gekochten und geschälten Erdäpfel in ca. 5 mm starke, gleichmäßige Scheiben schneiden, die Bratenstücke in schöne 2 x 3 cm große Scheibchen schneiden. Nun die Erdäpfelscheiben in  einer großen Pfanne in etwas Butterschmalz knusprig braten. Dafür sollten die Erdäpfelscheiben nicht übereinander, sondern nebeneinander in der Pfanne liegen. In einer anderen Pfanne Speck, Zwiebeln und Knoblauch in Grammelschmalz hell anschwitzen. Das geschnittene Fleisch kurz durchschwenken. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen, mit Majoran und Rosmarin abrunden. Den Inhalt der beiden Pfannen mit einander vermengen, etwas Bratensaft darübergiessen und mit frisch gehackter Petersilie und geschnittenem Schnittlauch bestreuen. Dann die Eier bei mittlerer Hitze in etwas Butterschmalz zu Spiegeleiern braten. Das Gröstl auf vorgewärmten Tellern anrichten, je ein Spiegelei daraufsetzen und mit geschnittenem Schnittlauch garnieren.

Foto hab i leider koans.