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Autor Thema: Riederstein (Tegernseer Tal)  (Gelesen 177 mal)

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Offline Kalapatar

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Riederstein (Tegernseer Tal)
« am: 06.12.2019, 18:35 »
Servus Beinand

So, jetzt hab' ich das "Schlamassl": Schreib ich etwas über eine kleine Bergwanderung, oder über Sagen und Mythen. Naja, das soll sich jeder selbst aussuchen:

Auf allen Fälle ging's ins Tegernseer Tal zum Riederstein. Bei schönstem Winterwetter hoch zur Galaun (Start PP Riedersteinstr. - da wird’s dann schnell sehr steil) und dann ab dem Galaun Gasthof weiter über den Kreuzweg (14 Stationen, mit Kreuzweg Tafeln aus dem Jahre 1897) hoch zur Riedersteinkapelle. Das sind über 500 Treppenstufen, also etwas langsamer gehen.  Bald kommt eine Grotte. Beim Bau des Kreuzwegs wurden da die Gebeine  des 1861 verschwundenen Wilderers Leonhard Pöttinger aus St. Quirin gefunden (das war mal eine Frage im Monatsrätsel von der Elsie). Dann war die Kapelle erreicht, eine Pieta (von Johann Wirth) im Inneren wird von einem schmiedeeisernen Schutzgitter vor Zugriffen geschützt.
Von dort oben hatte man einen ausgezeichneten Blick, bis zum Karwendel. Kein Wölkchen am Himmel. Dann ging's wieder runter zur Galaun; man konnte ganz gut im Freien die Sonne genießen. Und ein hopfiges Erfrischungsgetränk war jetzt auch angesagt.

Eine Ortssage berichtet, dass ein Jäger auf dem Felssporn oben einem Bären begegnete. Er schoss auf das Tier, bevor dieses ihn angriff. Beide stürzten über die Klippe 150m in die Tiefe. Der Jäger überlebte, weil er auf den Körper des Bären fiel. Zum Dank gelobte er den Bau einer Kapelle. Aber es gibt auch noch alternative Legenden dazu, wie so oft in den Bergen.

War mittags wieder zuhause, ein gelungener Halbtagesausflug. Und um diese Zeit kommt man mit dem Auto auch noch gut durch den Ort Tegernsee.

Viele Grüße, Kalapatar


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« am: 06.12.2019, 18:35 »