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Fotografie

Berge - Landschaft - Outdoor - Action

Autor / Autoren:

»Ritschel, Bernd«

Buchbild

Beschreibung:


Bernd Ritschel, seit mehr als 20 Jahren Profifotograf, verbringt seit seiner Jugend jede freie Minute in den Bergen. Gut 80 Fernreisen führten ihn in fast alle Gebirge dieser Erde. Egal ob Gipfel über siebentausend Meter, die winterliche Arktis oder tropische Berge im Regenwald, die Kamera war immer mit dabei. Das Ergebnis sind mehr als 20 Bildbände und zahlreiche Veröffentlichungen in den großen deutschsprachigen Magazinen. Dass er es versteht, seine Foto-Fachkenntnisse weiterzugeben, beweist er in seinen Fotoworkshops, die er seit vielen Jahren veranstaltet.
Die völlig überarbeitete und deutlich erweiterte vierte Auflage des Lehrbuch-Klassikers »Fotografie« vermittelt dem Hobby-Fotografen äußerst anschaulich und gut nachvollziehbar das gesamte Grundwissen der Digitalfotografie. Darüber hinaus wird die spezielle Problematik des Fotografierens unter Extrembedingungen, also bei Kälte, in großer Höhe, bei Hitze, im Gebirge, auf Reisen, bei Nacht usw. ausführlich besprochen und mit vielen praktischen Tipps und aussagekräftigen Fotos verdeutlicht. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen Fotogrundlagen, Ausrüstung, Digitaltechnik, Tipps und Tricks, klassische Bergfotografie inkl. Tages- und Jahreszeiten, Makrofotografie, Actionfotografie, Reisen und Porträts.
Mehr denn je ein Ratgeber, der über den Standard herkömmlicher Fotolehrbücher hinausgeht und das Wissen aus langjähriger Erfahrung weitergibt.

Inhaltsverzeichnis:


Einleitung

Grundlagen und Basiswissen
Die Blende
Der Verschluss und die Verschlusszeit
Die Belichtung
Das Abblenden
Die Schärfentiefe
Die Empfindlichkeit in ISO oder ASA
Die Brennweite
Die Lichtstärke

Ausrüstung
Was will ich fotografieren?
Weniger ist oft mehr
Kameras
Objektive
Stative
Blitzgeräte und Lichtsysteme
Fototasche und Fotorucksack
Filter
Der Nahbereich
Digitale Zusatzausrüstung
Der Computer-Arbeitsplatz
Wichtiger Kleinkram
Gibt es eine Idealausrüstung?

Digitale Fotografie
Moderne Zeiten
Was ist Digitalfotografie?
Basiswissen Digitalfotografie
Der Beschnittfaktor (Brennweiten- bzw. Verlängerungsfaktor)
Digitale Grundeinstellungen
Digitale Arbeitsabläufe auf Tour
Das Laden der Bilder in den Computer
Die Bildbearbeitung
Datensicherung
Vorteile und Schwächen der Digitalfotografie
Realität oder Manipulation?
Mein Fazit zur Digitalfotografie
Die Zukunft

Technik, Tipps und Tricks
Vielfältige Möglichkeiten
Vom Chaos zur Ordnung
Der Standard-Arbeitsablauf
Bildaufbau und Komposition
Schärfe und Unschärfe
Geschmackssache Belichtung
Farbe und Licht im Bild

Klassische Bergfotografie
Gipfel und Täler
Berge im Licht
Makrofotgrafie in den Bergen
Das Arbeiten im alpinen Nahbereich
Mond und Sterne
Available Light - weniger Licht ist (manchmal) mehr
Der praktische Einsatz von Filtern

Action
Action einfrieren
Unschärfe und Dynamik durch Mitziehen
Wandern und Trekking
Ski- und Hochtouren
Steiler Fels und steiles Eis
Rafting und Canyoning
Mountainbiken

Abenteuer und Reisen
Kälte und Sturm, Schnee und Eis
Hitze, Sand und Staub
Feuchtigkeit und Regen

Menschen dieser Erde

Aus dem Inhalt:

<i>Leseprobe aus dem Kapital «Klassische Bergfotografie»:</i><br />
<br />
<b>Die Tageszeiten</b><br />
In früheren Ausgaben dieses Lehrbuches erzählte ich an dieser Stelle von den fotografischen Reizen der Mitternachtssonne auf den Lofoten, von wenig Schlaf und Stürmen.<br />
Heute – mittlerweile im 46. Lebensjahr – weiß ich, es geht auch anders: So erzählte ich kürzlich im Freundeskreis von meiner letzten Reise um die Weihnachszeit nach Arizona. Das Nachmittags-Fotoshooting konnte ich dort gemütlich zwischen die Kaffeepause und das Abendessen einschieben. Sonnenuntergang war um ca. 17 Uhr, Sonnenaufgang kurz nach 8 Uhr – na, das sind doch humane Arbeitszeiten ... ! <br />
Hämisch frotzelten meine Freunde: »Bernd, langsam wirst du alt!« Ich konterte natürlich sofort: »Alles Erfahrung und die kommt bekanntlich mit dem Alter!« Freilich war dies nur ein bedingt ernst gemeintes Beispiel, denn ein ambitionierter Fotograf wird sich stets nach den Gegebenheiten richten – also nach den tageszeitlichen Phasen des besten Lichts.<br />
Wie wichtig diese Phasen sind, beschreibt die Tatsache, dass rund 90% aller Abbildungen in diesem Buch entweder im Licht des frühen Morgens oder am späten Nachmittag bzw. am Abend fotografiert wurden. Nur bei schlechtem Wetter oder bei anderweitig interessantem Licht – durch Wolken, Sturm oder Nebel etc. – bin ich den ganzen Tag über am Fotografieren.<br />
Bei schönem Wetter, das heißt blauem Himmel, meide ich die Mittagsstunden wie die Katze das Wasser. Die Sonne steht senkrecht, ihr Licht ist hart und kalt, die Schatten sind viel zu kurz, kaum ein Film oder Sensor kann diesen Kontrastumfang wiedergeben. Nur im Dezember und Januar steht in den Alpen die Sonne auch in den Mittagsstunden so tief, dass man fast das gesamte Tageslicht für die Fotografie nutzen kann. Zu allen anderen Jahreszeiten bringt erst die tieferstehende Sonne wieder weiches und warmes Licht, modelliert über Schatten wieder Strukturen und Formen in die Landschaft. Kurz vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang ist das Licht rötlich warm. Nur in dieser kurzen Zeit entstehen all die farbintensiven, manchmal fast kitschigen Bilder des für viele so begehrten und berühmten »Alpenglühens«.<br />
Bleibt unterm Strich nur das Fazit: Wer gutes Licht will, muss früh aufstehen und/oder abends länger aktiv bleiben. Auch vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang bieten die verschiedenen Tönungen des Himmels abwechslungsreiche Motive. Der Wecker gehört deshalb zur Grundausrüstung eines Fotografen.

Leseprobe aus dem Kapital «Klassische Bergfotografie»:

Die Tageszeiten
In früheren Ausgaben dieses Lehrbuches erzählte ich an dieser Stelle von den fotografischen Reizen der Mitternachtssonne auf den Lofoten, von wenig Schlaf und Stürmen.
Heute – mittlerweile im 46. Lebensjahr – weiß ich, es geht auch anders: So erzählte ich kürzlich im Freundeskreis von meiner letzten Reise um die Weihnachszeit nach Arizona. Das Nachmittags-Fotoshooting konnte ich dort gemütlich zwischen die Kaffeepause und das Abendessen einschieben. Sonnenuntergang war um ca. 17 Uhr, Sonnenaufgang kurz nach 8 Uhr – na, das sind doch humane Arbeitszeiten ... !
Hämisch frotzelten meine Freunde: »Bernd, langsam wirst du alt!« Ich konterte natürlich sofort: »Alles Erfahrung und die kommt bekanntlich mit dem Alter!« Freilich war dies nur ein bedingt ernst gemeintes Beispiel, denn ein ambitionierter Fotograf wird sich stets nach den Gegebenheiten richten – also nach den tageszeitlichen Phasen des besten Lichts.
Wie wichtig diese Phasen sind, beschreibt die Tatsache, dass rund 90% aller Abbildungen in diesem Buch entweder im Licht des frühen Morgens oder am späten Nachmittag bzw. am Abend fotografiert wurden. Nur bei schlechtem Wetter oder bei anderweitig interessantem Licht – durch Wolken, Sturm oder Nebel etc. – bin ich den ganzen Tag über am Fotografieren.
Bei schönem Wetter, das heißt blauem Himmel, meide ich die Mittagsstunden wie die Katze das Wasser. Die Sonne steht senkrecht, ihr Licht ist hart und kalt, die Schatten sind viel zu kurz, kaum ein Film oder Sensor kann diesen Kontrastumfang wiedergeben. Nur im Dezember und Januar steht in den Alpen die Sonne auch in den Mittagsstunden so tief, dass man fast das gesamte Tageslicht für die Fotografie nutzen kann. Zu allen anderen Jahreszeiten bringt erst die tieferstehende Sonne wieder weiches und warmes Licht, modelliert über Schatten wieder Strukturen und Formen in die Landschaft. Kurz vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang ist das Licht rötlich warm. Nur in dieser kurzen Zeit entstehen all die farbintensiven, manchmal fast kitschigen Bilder des für viele so begehrten und berühmten »Alpenglühens«.
Bleibt unterm Strich nur das Fazit: Wer gutes Licht will, muss früh aufstehen und/oder abends länger aktiv bleiben. Auch vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang bieten die verschiedenen Tönungen des Himmels abwechslungsreiche Motive. Der Wecker gehört deshalb zur Grundausrüstung eines Fotografen.

Bergeinsamkeit in der Roascharte in der Geislergruppe, Dolomiten, Italien.<br />
Canon  EROS 550D, EF-S 15-85-mm (3,5 - 5,6) bei Blende 9 1/400 Sek., ISO 200.

Bergeinsamkeit in der Roascharte in der Geislergruppe, Dolomiten, Italien.
Canon EROS 550D, EF-S 15-85-mm (3,5 - 5,6) bei Blende 9 1/400 Sek., ISO 200.

Weiterführende Links:

Verlag
Bergverlag RotherD-82041 Oberhaching
Autor:
Ritschel, Bernd
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