| Sehenswertes: | Neues Gipfelkreuz auf der Kindlwand am Heuberg
Junge Trachtler verwirklichten Vorhaben (Zeitungsbericht von 1999)
Nach 38 Jahren wurde im August 1999 das marode gewordene Gipfelkreuz der Kindlwand von jungen Nußdorfern Trachtlern des Trachtenvereins "Alpenrose" aufgestellt. Jeweils vier Mann trugen den Längs- bzw. Querbalken. Außerdem mußten Spannseile, Beschläge und Beton transportiert werden. Es war laut 1. Vorstand, Herrn Hans Dandlberger, der bisherige Höhepunkt in der Geschichte des Vereins. Das Lärchenholz wurde gespendet von Sägewerksbesitzer Sepp Fischer und bearbeitet von Andreas Niederthanner, dem 2. Vorstand des Vereins. Es trägt als Inschrift wie das vorige Kreuz den Text : "Den Gefallenen und Vermissten zu Ehren".
Das nach 38 Jahren marode gewordene Holzkreuz auf der "Kindlwand" am Heuberg wurde durch ein neues Gipfelkreuz ersetzt. Dass diese schwierige Aktion von jungen Nußdorfer Trachtlern durchgeführt wurde, bezeichnete Hans Dandlberger, Erster Vorstand des über 400 Mitgliedern starken Trachtenvereins "Alpenrose", in einer kurzen Ansprache auf dem Gipfel al einen "Höhepunkt in der Vereinsgeschichte". Als Inschrift übernahmen die Trachtler den seinerzeit von der Landjugend für das jetzt entfernte Kreuz gewählten Text: "Den Gefallenen und vermissten zu Ehren".
Trachtenvorstand Hans Dandlberger hatte auf der Hauptversammlung die Erneuerung des Kreuzes durch die "Jungen" des Vereins angeregt, die durch eine derartige Gemeinschaftsleistung ihren Zusammenhang unter Beweis stellten konnten. Auch sei es Sache der Nußdorfer, für das Kreuz auf "ihrer" Wand zu sorgen und dies nicht anderen zu überlassen. Aufforderungen, die sich die Angesprochenen nicht zweimal sagen ließen.
Sägewerksbesitzer Sepp Fischer spendete "a grecht's Hol", gut abgelagertes Lärchenholz, das vom Zweiten Vorstand, Andreas Niederthanner junior, fachgerecht bearbeitet wurde.
Nach den notwendigen Vorarbeiten auf dem Gipfel konnte das Kreuz aufgestellt werden. Die nicht ungefährliche Schlusskletterei zum Gipfel wurde von den schwerbepackten jungen Burschen gewandt gemeistert. Jeweils vier Mann trugen den Längs-, zwei Mann den Querbalken, Spannseil, Beschläge und Beton mussten transportiert werden und forderten von der Kondition der Trachtler das Letzte. Das Kreuz, mit sechs Stahlseilen an einbetonierten Eisenschienen auch gegen den stärksten Sturm gesichert, sei nun wieder "ein weit sichtbares Zeichen unseres Herrgotts für unser Heimatland", so der Trachtler. |
(06.08.2006)