roBerge.de

Steinling-Alm und Sonnenalm

»Über den Reitweg zur Kampenwand«


Um 1879 erbaute Baron Cramer-Klett den Reitweg zur Steinlingalm, der auch von den Almbauern als Triebweg für die Rinder benutzt wurde. Heutzutage ist der gut ausgebaute Weg ein beliebter Wanderweg vorbei an Maiswand, Kapellenhöhe, Goriloch und Goldloch bis in das Almengebiet unterhalb des Kampenwand-Gipfels. Wer noch eine Gipfel erklimmen will, kann den Kampenwand-Ostgipfel ab der Steinling-Alm in ca. einer halben Stunde besteigen (schwer).

Der Ost-(Haupt-)Gipfel der Kampenwand

Blick auf den Chiemsee


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Dauer:Aschau-Almengebiet ca. 2 Std.
Rückweg 1 Std. 40 Min.
insgesamt ca. 3 Std. 40 Min.
Beste Jahreszeit:Das ganze Jahr über, sofern die Schneelage nicht zu hoch ist (Achtung: Skibetrieb auf der Piste und Skitourengeher auf dem Reitweg).
Touristinfo:Aschau

Anforderung:

Höhenunterschied:890 hm
Streckenlänge:Aufstieg 8,7 km
Schwierigkeit:Weg: leicht
Forststraßen und einfach zu begehende Bergwege
Kinder:Für Kinder gut geeignet, sofern die Kondition für 890 Höhenmeter kein Problem bereitet.
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Steinling-Alm:Mai - Oktober: täglich bis 18:00 Uhr., Di., Do. und Sa. Abendbetrieb, Montag Ruhetag
ab 25.12.- März: Do. - So. geöffnet
wenn Kampenwandbahn nicht fährt generell geschlossen
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken
Schlechtenberg-Alm:Mai bis Ende Oktober geöffnetLink zur Hütte ...mehr Info, hier klicken
Gorialm:Mai bis November täglich geöffnet, bei Wintersportverhältnissen täglich geöffnetLink zur Hütte ...mehr Info, hier klicken
Liftstüberl:ganzjährig geöffnet, kein RuhetagLink zur Hütte ...mehr Info, hier klicken
Sonnenalm:Sommer wie Winter täglich zu den Betriebszeiten der Kampenwandseilbahn geöffnetLink zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Startpunkt:

Parkplatz Hohenaschau-Schloß, 620m


GPS-Wegpunkt:

N47 46.014 E12 19.391  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn bis nach Aschau fahren.
Fußweg Richtung Hofalm/Riesenhütte: Vor dem Bahnhof links (südlich) in die Hauptstraße gehen, dort bei der nächsten Ampel rechts in die Schulstraße. Bei der abzweigenden Vorfahrt geradeaus bleiben in die Schützenstraße. Auf dieser bleiben, am Kindergarten vorbei, später ist die Straße nicht mehr für Autos zugelassen und geht in einen schmalen Gehweg über. Bei der nächsten Gabelung links Richtung "Westlicher Höhenweg / Riesenhütte / Hofalm". Bei den nächsten beiden Gabelungen hält man sich jeweils links, bei der darauffolgenden Kreuzung rechts (Hohenaschau / Bach).

Mit dem Pkw:

Autobahn München-Salzburg Ausfahrt Frasdorf, nach der Ausfahrt links nach Aschau, durch den Ort hindurch fahren und in Hohenaschau kurz vor dem Schloss biegt man direkt bei der Abzweigung der Schloßstraße rechts durch das Tor in den gebührenfreien Parkplatz fahren. In diesem parkt man soweit hinten als möglich.
Sehr begrenzte Parkmöglichkeiten gibt es auch, wenn man die Schloßbergstraße durchfährt, bis sie in die Zellerhornstraße mündet. Hier links einbiegen und am rechten Straßenrand parken. Nach einem schönen Höhenweg zwischen Wald und Wiesen erreichen wir ein paar Häuser, der Weg mündet hier in eine Asphaltstraße, wo der eigentliche Aufstieg zur Hofalm beginnt. Hier kommt auch von links der Weg vom Parkplatz Schloss Hohenaschau.
Nur wenn wir mit der Kampenwandbahn fahren wollen, dürfen wir deren Parkplatz benutzen.



Ab Rosenheim: 25 Km / 0:25 Std
Ab München: 85 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 70 Km / 0:50 Std


Information:

Die ab 1165 erbaute mächtige Burg von Schloss Hohenaschau liegt malerisch auf einem Bergrücken am Ende des Prientals. Nach mehreren Besitzer-Wechseln, unter anderem dem Grafen von Falkenstein und dem Grafen Max II. von Preysing, gehörte es bis 1942 dem Industriellen von Cramer-Klett. Heute finden dort Konzerte, Führungen und Theateraufführungen statt.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Parkplatz Hohenaschau-Schloß, 620m


Aufstieg.
Vorweg sei gesagt, dass es für Autofahrer drei Möglichkeiten gibt, wo diese Wanderung gestartet werden kann:

a) Beim Parkplatz Hohenaschau-Schloß:
Den Parkplatz verlassen wir an seinem östlichen Ende, queren die Hauptstraße und halten uns dann rechts. Gleich nach dem großen, auffälligen Gebäude biegen wir links in die Straße "Am Hofbichl" ein. Nach ca. 50 Metern lassen wir den Weg zur Talstation der Kampenwandbahn rechts liegen und gehen geradeaus weiter. Kurz darauf stoßen wir auf einen breiten Weg, in den wir rechts einbiegen. Wir überqueren anschließend die Skipiste. Die nachfolgende Straße nach links lassen wir liegen und stoßen kurz darauf auf eine Wegekreuzung.
b) Talstation der Kampenwandbahn: Hier sollten wir nur parken, wenn wir entweder eine Parkgebühr bezahlen oder für den Abstieg die Bahn benutzen. Südöstlich der Talstation liegt ein schmales Wiesenstück, eingeengt zwischen einem Waldstück (links) und einigen Häusern (rechts). Dies ist gleichzeitig der letzte Teil der Skiabfahrt. Auch die freie Wiese, die wir anschließend erreichen, wird im Winter als Skipiste benutzt. Gleich zu Beginn bei dem Holzschuppen wenden wir uns schräg links und gehen direkt über die Wiese ca. 200 Meter über kaum erkennbare Wegspuren in nordöstlicher Richtung, genau auf das Eck zu, wo von oben die schmale Skipiste herunter kommt. Hier stoßen wir auf eine Forststraße, in die wir rechts einbiegen. Die nachfolgende Straße nach links lassen wir liegen und stoßen kurz darauf auf eine Wegekreuzung.
c) Ortsteil Bruckl / Buchwinkl an der Hauptstraße nach Sachrang. Hier beginnt genau genommen der offizielle Reitweg. Allerdings fehlen passende Parkmöglichkeiten, sodass man als Startpunkt besser die o.g. Varianten a oder b wählen sollte. Der Weg beginnt direkt an der Hauptstraße (in Fahrtrichtung Sachrang links) und führt genau nach Osten. Er verläuft durch einen Wald und stößt nach ca. 500 Metern auf die Wegekreuzung, wo auch die obengenannten Varianten a) und b) zusammentreffen.

Egal, von welcher Richtung wir auf diese Kreuzung stoßen - hier verlassen wir die Forststraße auf dem Bergsteig, der über eine Brückenkonstruktion nach oben führt. Nur mäßig ansteigend durchqueren wir den Wald auf dem gut angelegten Weg. Bald überqueren wir über eine Brücke einen Bach und gelangen über mehrere Serpentinen zu einer Wegekreuzung. Auf 900 Meter Höhe überqueren wir wiederum die Skipiste und halten uns bei den darauffolgenden beiden Gabelungen jeweils rechts. Vor einer Wand, die auch von Kletterern genutzt wird, biegen wir scharf links ab und erreichen nach einigen hundert Metern die breite Forststraße, welche von der Maisalm heraufführt. Hier biegen wir rechts ein und gehen kurzzeitig auf Asphalt bergauf, bis wir ein breites Teilstück der Skiabfahrt bei einer kleinen Kapelle erreichen. Nach einem flachen Waldstück kommt bereits das für Mountainbiker berüchtigte Goriloch in Sicht. Wir lassen das Liftstüberl (es ist links hinter ein paar Bäumen versteckt) liegen und steigen auf der gut ausgebauten Straße weiter nach oben, vorbei an Gorialm und Schlechtenbergalm. Ca 30 Meter nach der Schlechtenbergalm zweigt rechts ein unscheinbarer, nicht beschilderter Steig ab (siehe Bild 2). Auf diesem bleiben wir, bis er später wieder in die Forststraße einmündet. Kurz darauf, nach einer Brücke, verlassen wir die Straße wieder (nicht beschildert, siehe Bild 4) und steigen in einer guten Viertelstunde rechts sehr steil bis zur Steinlingalm empor.

Dort haben wir mehrere Möglichkeiten:
a) Rückweg wie Aufstieg
b) Einkehrschwung
c) Aufstieg zum Kampenwand-Ostgipfel (ca. 1/2 Stunde, schwer, oft vereist)
d) Auf dem Verbindungsweg in 25 Minuten über den Staffelstein (Bild 5) zur Bergstation der Bahn und knieschonend zurück zum Ausgangspunkt


Literatur:

Wanderführer:Alm- und Hüttenwanderungen Bayerische Alpen
50 Touren zwischen Füssen und Chiemgau
von Baumann, Franziska
Wanderführer:Hüttenwandern in den Münchner Hausbergen
von Rolle, Reinhard
Wanderführer:Münchner Berge mit Bahn und Bus
50 Touren zwischen Füssen und Berchtesgaden
von Abler, Gerhild / Sommer, Antje
Wanderführer:Leichte Wanderungen
Genusstouren in den Münchner Bergen zwischen Garmisch und Chiemgau
von Egelhaaf, Carmen

GPS-Daten:

Um die Kartenansicht (Karte, Satellit, Gelände, etc.) zu wechseln, bitte auf der Karte oben rechts den entsprechende Menüpunkt auswählen. Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden.

Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.


Zum Downloaden die Bedingungen akzeptieren.


Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:


Wettervorhersage für Aschau:


 Autor: Reinhard Rolle   Autorenportrait