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Geierstein

»Von Lenggries über das Markeck«


Der Geierstein ist ein bewaldeter Gipfel östlich von Lenggries. Der Anstieg gehört zu den längeren in diesem Buch (Feierabendtouren Münchner Berge von Janina und Markus Meier). Dementsprechend wählen wir vorrangig einen der langen Tage im Frühsommer aus. Trotz des dichten Waldes während des gesamten Aufstieges lohnt sich eine Besteigung. Während des Aufstieges kommen wir an einem der schönsten Aussichtspunkte im Isarwinkel vorbei. Auch am kleinen Gipfel erwartet uns ein großartiger Ausblick. Zudem ist es hier meistens deutlich ruhiger als auf dem bekannteren Seekarkreuz weiter im Süden.

Bewaldet präsentiert sich der Geierstein vom Tal bei Lenggries aus.

Das Gipfelkreuz am Geierstein.


Kurzinfo:

Region:Bayerische Voralpen
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Geierstein 1491 m
Dauer:4 Std. 15 Min.
Touristinfo:Lenggries

Anforderung:

Höhenunterschied:810 m
Streckenlänge:insgesamt ca. 7 km
Schwierigkeit:mittel
Schmaler Steig durch den Wald, der etwas Trittsicherheit erfordert. Bei Nässe ziemlich rutschig.
Abstieg sollte bei Tageslicht beendet sein.

Startpunkt:

Wanderparkplatz in Mühlbach, 710m


GPS-Wegpunkt:

N47 40.277 E11 35.369  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) im Stundentakt über Holzkirchen und Bad Tölz bis zur Endstation Lenggries, vom Bahnhof Lenggries zu Fuß: Vom Bahnhofplatz in die Bahnhofstraße, auf dieser östlich zur Karwendelstraße, in diese rechts einbiegen. Nach ca. 1 km links einbiegen in die Hohenburg-Straße und auf dieser weiter, bis man zum großen, gebührenpflichtigen Wanderparkplatz kommt (ca. 25 Min. 2 km).
Während des Schulbetriebs verkehrt der RVO-Bus Nr. 9564 vom Bahnhof zum Schloss Hohenburg.
Taxi ab Bahnhof.



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Mit dem Pkw:

Autobahn München-Salzburg. Von der Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg über Bad Tölz nach Lenggries und hier zum Ortsteil Anger / Schloss Hohenburg. Die Abzweigung von der B13 am Ende von Lenggries nach links ist ausgeschildert. Von der Abzweigung aus immer geradeaus bleiben (Kreuzungen durchfahren), bis man sich in der Hohenburgstraße befindet und auf dieser zum Parkplatz am Schloss Hohenburg oder einige 100 Meter danach zum gebührenpflichtigen Parkplatz am Ende der Straße gelangt.


Ab Rosenheim: 65 Km / 1:00 Std
Ab München: 70 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 15 Km / 0:15 Std
Ab Salzburg: 135 Km / 1:30 Std


Information:

Bereits seit dem 11. Jahrhundert gab es bei Lenggries die mächtige Burg Hohenburg, von wo jahrhundertelang die Geschicke des Isarwinkels geleitet wurden. Seit 1566 war diese Burg im Besitz der Augsburger Adelsfamlilie und Patrizier Herwarth. Während des Bayerischen Volksaufstandes von 1705 stand die stolze Veste im Zentrum dieser Erhebung, anschließend, im Spanischen Erbfolgekrieg wurde die Burg von Österreichischen Soldaten besetzt. Am 21. Juli 1707 ging die Burg, unter bis heute ungeklärten Umständen, in Flammen auf und wurde in der Feuersbrunst zerstört (aus Wikipedia). Heute ist in dem Gebäude eine Schule untergebracht.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz in Mühlbach, 710m


Vom großen Wanderparkplatz hinter dem Schloss Hohenburg bei Lenggries (1), 708 m, wandern wir nach Norden zu den Hohenburger Schlossweihern. Am zweiten Weiher gehen wir nach rechts über die Brücke und folgen kurz dem Ufer des Weihers. Nach wenigen Minuten schickt uns ein Wegweiser nach rechts in den Wald hinein. Der Steig führt zu Beginn ziemlich steil über einen Rücken bergauf. Bald wird das Gelände etwas flacher. Wir folgen immer dem gut markierten Weg durch den Wald bergauf bis wir nach gut einer Stunde zum Markeck (2), 1057 m, gelangen. Auch hier umgibt uns noch dichter Wald, sodass wir noch ein wenig auf die Aussicht warten müssen. Vom Markeck geht es erst einmal ein paar Meter bergab in eine Senke. Dahinter steigt der Steig wieder stärker an, er wird dabei auch etwas steiniger. Nach einer Felswand, die wir rechts umgehen, kommen wir zu einem Aussichtspunkt. Von hier bietet sich ein wirklich großartiger Ausblick auf das Isartal. Ein toller Platz, um ein paar Minuten zu verschnaufen und für den Schlussanstieg Kraft zu tanken. Über den steinigen Pfad wandern wir anschließend im dichten Wald weiter bergauf. Im oberen Bereich wird das Gelände etwas felsiger und erfordert auch Trittsicherheit. Nach einer halben Stunde Aufstiegszeit vom Aussichtspunkt erreichen wir endlich das Gipfelkreuz auf dem Geierstein (3), 1491 m. Hier oben belohnt uns ein wunderschönes Panorama für die Aufstiegsmühen.
Der Abstieg erfolgt am besten über den Aufstiegsweg. Wir wandern zurück über das Mareck (2) hinunter den beiden Weihern und erreichen zu den Wanderparkplatz bei Lenggries.


Literatur:

Wanderführer:Feierabendtouren Münchner Berge
40 Touren zwischen Ammergau und Rosenheim
von Meier, Janina und Markus
Software:Alpenvereinskarten digital
von Alpenverein
Karte:Kompass-Wanderkarte WK8 Tegernsee-Schliersee-Wendelstein
von Kompass

GPS-Daten:

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Wettervorhersage für Lenggries:


 Autor: Markus und Janina Meier   bergsteigenonline.de