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Hochries über die Spatenau

»Der beliebteste Aufstieg auf den Rosenheimer Hausberg«


Der meistfrequentierte Weg auf den Gipfel des Rosenheimer Hausbergs beginnt beim Parkplatz Spatenau, unweit des Ausflugslokals Duftbräu. Er führt über die Spatenau und die Seitenalmen direkt hinauf zum Gipfelhaus und ist im Grunde genommen recht leicht, einige Male sollte man aufgrund des manchmal steinigen Geländes trittsicher sein. Die hier vorgeschlagene Variante mit Rückweg über den Karkopf ist etwas schwieriger, aber für erfahrene Bergsteiger völlig problemlos. Wer dem Gipfelrummel entgehen will, sucht sich für diese Wanderung einen Zeitpunkt während der Schließung der Hochriesbahn (ab November) aus. Aber auch dann ist die beliebte Hochrieshütte meist gut gefüllt.

Der Weg von der Wimmeralm (unten) über die Seitenalmen (oberes Drittel) bis zum Gipfelgrat.
Foto: Kittelberger (Gleitschirmaufnahme)

Am Gipfel


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Erreichte Gipfel:Hochries (1569 m)
Dauer:Aufstieg 2 Std. 45 Min., Abstieg 2 Std.
Insgesamt ca. 4 Std. 45 Min.
Abstiegsvariante über den Karkopf ca. 45 Min. länger
Beste Jahreszeit:Das ganze Jahr über, sofern die Schneelage gut ist. Nach Schneefall ist der Weg meist in wenigen Tagen ausgetreten.
Touristinfo:Samerberg

Anforderung:

Höhenunterschied:810 m
Streckenlänge:11 km (Auf- und Abstieg)
Schwierigkeit:Weg: leicht
Forststraße und Bergwege. Leichte Bergwanderung, gelegentlich Trittsicherheit erforderlich.
Wer den Rückweg über den Karkopf plant, sollte zudem schwindelfrei sein und nichts gegen eine kleine Kraxelstelle haben.
Kinder:Für größere Kinder gut geeignet
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde gut geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Hochriesbahn-Bergstation:
derzeit geschlossen (Stand März 2017)
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hochrieshütte:
Ganzjährig geöffnet, November bis März Dienstag und Mittwoch Ruhetag, in den Ferien ohne Ruhetag geöffnet, Weihnachten geschlossen
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Doaglalm (Spatenau-Alm):
April bis Oktober täglich ab 10 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag!). Von November bis März: SA und SO geöffnet, in den Ferien ganz geöffnet.
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Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Spatenau-Parkplatz, 762m


GPS-Wegpunkt:

N47 44.996 E12 13.059  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn kann man bis nach Rosenheim fahren, von hier mit dem RVO-Bus 9493 bis nach Grainbach. Ab dort fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr, bis zum Parkplatz sind es 5 km zu Fuß.

Mit dem Pkw:

Über die Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Achenmühle, fährt man nach Grainbach und dort kurz vor der Auffahrt zur Hochriesbahn nicht links, sondern geradeaus Richtung Duftbräu. Nach ca. 1,5 km biegt man nach Hilgen links ab Richtung Duftbräu. Der gebührenpflichtige Wanderparkplatz Spatenau befindet sich ca. 1 km vor dem Duftbräu.


Ab Rosenheim: 20 Km / 0:30 Std
Ab München: 80 Km / 1:00 Std
Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std


Information:

Ein Amphibolit, auch Grünschiefer genannt, ist ein Gestein, das hauptsächlich aus Amphibolen (Silikat-Mineral) besteht. Direkt am Parkplatz befindet sich ein solcher Stein, der vmtl. aus dem Ötztal stammt. Er wurde bei einem Unwetter im Sommer 1987 unterhalb der Weißenbachbrücke freigelegt.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Spatenau-Parkplatz, 762m


Aufstieg:

Gegenüber des Parkplatzes führt eine Asphaltstraße zur Doaglalm. Wer diese vermeiden will, kann rechts davon den steinigen Steig nutzen, welcher später wieder auf die Forststraße trifft. Kurz vor der Doaglalm erreichen wir eine Kreuzung auf der freien Almfläche der Spatenau-Alm mit schönem Blick auf Karkopf und Feichteck. Hier gehen wir geradeaus weiter (nicht rechts zur Doaglalm), wie auch nach wenigen Minuten, wo wir eine abzweigende Seitenstraße links liegen lassen. Bei einem alten Almgebäude vorbei, erreicht unser Weg bald steileres Gelände und geht in einen schmaleren Weg über. Der Weg führt uns über die Wimmeralm zu einer Kreuzung, wo der Weg vom Moserboden herauf kommt. Nun wird das Gelände steiler, wir passieren die drei Gebäude der Seitenalmen (1330 m) und halten uns nach diesen links in Richtung Hochries. Nach einem weiteren Anstieg führt der Steig in einen Wald hinein, wo wir uns links wenden und kurz darauf den Grat zwischen Hochries und Karkopf erreichen (nach 1 Std. 40 Min. Gesamtaufstieg) . Hier gehen wir wieder links und stehen nach einer knappen Viertelstunde auf dem Hochriesgipfel mit seiner gastlichen Hütte.

 
Abstieg:
 
Entlang der Aufstiegsroute.

 
Variante über den Karkopf (ca. 2 Std., schwieriger, nicht bei Nässe) 

Wir wandern zurück bis zu der Stelle, wo der Weg von den Seitenalmen auf den Gipfelgrat mündete. Hier biegen wir aber nicht rechts ab, sondern steigen geradeaus weiter. Bei einer Senke könnten wir nochmals hinunter zu den Seitenalmen gehen, bleiben aber auch hier geradeaus und steigen zum Gipfel des Karkopfes empor. Anschließend müssen wir vom Gipfel etwas steil und ausgesetzt hinunterkraxeln, wir können aber auch rechts davon diesen Teil leichter umgehen. Wir erreichen nun eine weitere Senke, den Feichtecksattel. Hier führt rechts ein Weg in den Wald und wir gelangen auf diesem über das Alfred-Drexl-Haus und die bewirtschaftete Doagl-Alm zurück zum Wanderparkplatz.


Literatur:

Karte:Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg
Sachbuch:Der Samerberg im Eiszeitalter
Hunderttausend Jahre auf einen Blick
von Pröbstl, Max

GPS-Daten:

Aufstieg ohne Abstiegs-Variante Karkopf

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Aus dem Album: Chiemgauer Alpen


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 Autor: Dieter Vögele   Autorenportrait