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Unnütz

»Großartige Überschreitung über dem Achensee«


Woher das Bergmassiv mit seinen drei Gipfeln Hinterunnütz, Hochunnütz und Vorderunnütz seinen Namen hat, das weiß man heute nicht mehr genau. Tatsache ist aber, dass diese Überschreitung gar nicht so unnütz ist. Es handelt sich um eine ausgedehnte, aber sehr schöne Tour, für die man sich einen vollen Tag Zeit nehmen sollte. Der Blick auf das zentrale Rofangebirge, den Achensee, den Guffert sowie auf die vielen Karwendelgipfel ist bei entsprechender Sicht hervorragend.

Vom Hochunnutz aus der Übergang zum Vorderunnutz.

Vom Vorderunnutz aus der Blick zurück auf Hochunnutz und dahinter der Hinterunnutz.


Kurzinfo:

Region:Brandenberger Alpen / Rofan
Tourenart:Bergtour (schwer)  
Erreichte Gipfel:Hochunnutz 2075 m
Vorderunnutz 2078 m
Dauer:Parkplatz - Zöhreralm 1 Std.
Zöhreralm - Grat zwischen Hinter- und Hochunnutz 1 - 1,5 Std.
Grat zwischen Hinter- und Hochunnutz - Hochunnutz 45 Min.
Hochunnutz - Vorderunnutz 45 Min.
Vorderunnutz - Kögelalm 1 Std.
Kögelalm - Parkplatz 1,5 Std.
gesamte Gehzeit ohne Pausen ca. 6 bis 6,5 Std.
Beste Jahreszeit:Frühjahr bis Herbst, möglichst wenn kein Schnee liegt
Touristinfo:Achensee

Anforderung:

Höhenunterschied:ca. 1320 m
Steigung:Der Aufstieg von der Zöhreralm bis zum Grat zwischen den Gipfeln ist meist sehr steil, ebenso die letzten 25 Höhenmeter des Vorderunnutz.
Streckenlänge:16,6 km
Schwierigkeit:Weg: mittel
Aufgrund der Länge dieser Tour und des steilen Aufstiegs oberhalb der Zöhrer-Alm ist eine gute Kondition erforderlich. Sowohl beim Aufstieg als auch beim Übergang zwischen Hoch- und Vorderunnutz ist mehrmals Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Beim Queren des Osthanges vom Vorderunnutz ist bei Schnee bzw. Nässe besondere Vorsicht geboten.
Kinder:aufgrund der Länge nur für große Kinder geeignet
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde grundsätzlich geeignet, viel Sonne, wenig Wasserstellen

Einkehrmöglichkeit:

Köglalm:
bei Schönwetter von Anfang Mai bis Ende Oktober
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Zöhreralm:
1. Mai bis 1. November von 10:00 bis 16:00 Uhr
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Sonnberg-Lift, 914m


GPS-Wegpunkt:

N47 31.490 E11 42.531  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Über das Inntal: Mit der Bahn nach Jenbach. Weiterfahrt von dort mit dem Postbus oder der Achenseebahn (älteste mit Dampf betriebene Zahnradbahn Europas) nach Maurach. Von hier bis nach Achenkirch mit dem Bus. Von Norden (Tegernsee): Busverbindung von Tegernsee über Achensee.

Mit dem Pkw:

Inntalautobahn Ausfahrt Achensee/Zillertal. Über den Achensee fahren bis nach Achenkirch. Oder von München über Tegernsee und Achenpaß oder über Bad Tölz und den Sylvensteinsee.
Der stillgelegte Sonnberg-Lift befindet sich direkt an der Hauptstraße.


Ab Rosenheim: 95 Km / 1:10 Std
Ab München: 90 Km / 1:15 Std
Ab Bad Tölz: 40 Km / 0:35 Std
Ab Salzburg: 170 Km / 1:40 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Sonnberg-Lift, 914m


Aufstieg:

Die Tour ist sehr lang, deshalb lohnt es sich, früh aufzubrechen. Außerdem kann der Sessellift beim Parkplatz für den Aufstieg nicht eingerechnet werden, er ist seit längerer Zeit nicht mehr in Betrieb.
 
Direkt am Parkplatz verweist ein Schild zur Zöhrer-Alm und zum Unnütz. Nach wenigen Minuten können wir entscheiden, ob wir rechts den steilen, schöneren Steig zur Zöhrer-Alm benutzen wollen oder lieber auf der flachen Forststraße bleiben. Für beide benötigt man ungefähr eine Stunde. Nach einer kurzen Trinkpause auf der Zöhrer-Alm steigen wir dem Wegweiser «Unnütz» folgend über die Wiesenhänge oberhalb des Gebäudes empor. Bis zum Grat brauchen wir von hier knappe 1,5 Stunden, dieser Weg ist durchgehend steil, wird nach und nach felsiger und setzt eine gute Kondition voraus. Beim Grat halten wir uns gleich rechts, der Hinterunnütz, links von uns, kann aufgrund des starken Latschenbewuchses schlecht bestiegen werden. Wir passieren ein Kreuz rechter Hand (kein Gipfel), das man schon weit von unten sehen konnte und steigen entlang den Bodenmarkierungen ca. 60 Höhenmeter bergab in den Sattel vor dem Hochunnütz. Danach gehen wir zügig und nicht sehr steil hinauf bis zum kreuzlosen, langgezogenen Gipfel des Hochunnütz.
 
Von hier aus sehen wir auch gut den weiteren Verlauf unseres Weges. Wir müssen in eine weitere Senke absteigen, und danach stehen wir vor dem steilen Felsaufbau des Vorderunnütz. Wir steigen allerdings nur wenige Minuten auf den Felsen empor und gelangen dann entsprechend den Markierungen auf die Ostseite des Gipfelbereichs. Hier queren wir bald einen steilen Schrofenhang – bei Schnee ist hier absolute Vorsicht geboten – Abrutschgefahr!
 
Nach dem Hang wenden wir uns rechts und steigen auf den sichtbaren Pfadspuren (rote Markierungen) in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz.
 
 
Abstieg:
 
Über die Hochfläche des breiten Gipfels führt in südlicher Richtung ein Weg flach bis zu einem Latschenbestand. Der Steig schlängelt sich durch diesen hindurch und wird nach und nach steiler. Auf ca. 1500 m Höhe  zweigt links ein Weg ab, hier bleiben wir geradeaus und sind nach wenigen Minuten bei der Kögelalm. Ab dieser geht unser Weg in eine Forststraße über, die in mehreren Serpentinen hinunter bis an das Nordende des Achensees führt. Von hier gehen wir in einer guten halben Stunde an der Hauptstraße entlang in nördlicher Richtung bis zu unserem Ausgangspunkt am alten Sonnberg-Lift.
 
Dieser Talhatscher läßt sich mit den Postbussen verkürzen (Linie 4080, www.vvt.at oder auch RVO Bus 9550). Von der Kögelalm steigt man dazu am besten zum Fischerwirt (Schilder) ab, einem großen Gasthaus. Die Bundesstraße unterquert man dabei mit Hilfe einer Unterführung. Am Fischerwirt immer Richtung Norden bis man nach ca. 5-10 Minuten auf die Bushaltestelle "Achenkirch Abzw. Achensee" trifft. Von dort mit dem Bus zur Haltestelle "Achenkirch Bäckerei".


Literatur:

Wanderführer:Tirol · Unterinntal
Karwendel · Rofan · Zillertal · Kaiser
von Garnweidner, Siegfried
Wanderführer:Achensee und Brandenberger Tal
von Wutscher, Rudolf

Profil:


GPS-Daten:

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