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Von der Kampenwandbahn zur Geigelsteinbahn

»Unterwegs über drei Gipfel im Naturschutzgebiet Geigelstein «


Wir durchqueren das Naturschutzgebiet Geigelstein. Unsere Wanderung führen wir mit Hilfe von öffentlichen Verkehrsmitteln durch. Daher starten wir die Tour mit einer Fahrt der Kampenwandbahn, um unser Ziel Ettenhausen ohne Hektik und ohne ständige Blicke auf die Uhr zu erreichen. Von Ettenhausen fahren wir zurück mit dem Bus.

Kurz vor Erreichen des Weitlahnerkopf - Der Weg geht rechts unterhalb des Gipfels vorbei und dann teilweise in Serpentinen steil nach oben bis man links wieder das Gipfelkreuz sieht.

Im Hintergrund der Geigelstein - im Vordergrund das Gipfelkreuz des Breitenstein - rechts hinten die Kampenwand


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Weitlahnerkopf 1615 m
Geigelstein 1808 m
Breitenstein 1616 m
Dauer:insgesamt ca. 7 Stunden
Touristinfo:Schleching
Aschau

Anforderung:

Höhenunterschied:Aufstieg ca. 900 m
im Abstieg ca. 1750 m
Schwierigkeit:Weg: mittel
Anstieg vor dem Weitlahnerkopf steil und teilweise mit Drahtseilen gesichert, Wanderung verläuft meist auf schmalen Bergsteigen, der Abstieg von der Wirtsalm nach Ettenhausen erfolgt auf einem Forst- und Fahrweg.

Einkehrmöglichkeit:

Wirtsalm (Geigelstein) :
nur in den Sommermonaten
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Sonnenalm:
Sommer wie Winter täglich zu den Betriebszeiten der Kampenwandseilbahn geöffnet
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Wuhrsteinalm (Berggasthof):
täglich von 10.00-01.00 Uhr, Dienstag Ruhetag
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Dalsenalmen:
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Roßalm:
während der Sommermonate geöffnet
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Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Talstation der Kampenwandbahn in Aschau, 626m


GPS-Wegpunkt:

N47 45.854 E12 19.473  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn bis Interregio-Bahnhof Prien, Strecke München-Salzburg. Von dort mit der Chiemgau Bahn in 15 min nach Aschau i. Ch. Mit dem Oberbayernbus (RVO Linie 9502) können wir vom Bahnhof bis zur Talstation der Kampenwandbahn in Hohenaschau fahren. Oder zu Fuß (1,5 km).

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Frasdorf/Aschau oder Bernau (4 km zur Talstation in Aschau). Die Zufahrt ist ab der Autobahn beschildert.
Wichtiger Hinweis für Tourengeher: Wer eine Skitour unternimmt, sollte seine Kfz besser nicht am Parkplatz der Kampenwandbahn, sondern einige Minuten entfernt am Parkplatz Hohenaschau-Schloß parken: in Hohenaschau kurz vor dem Schloss biegt man, von der Ortsmitte kommend, direkt bei der Abzweigung der Schloßstraße rechts durch das Tor in den gebührenfreien Parkplatz ein (Koordinaten 47 ° 46' 04" N, 12 ° 19' 28" O). Der Seilbahn-Parkplatz der Bergbahn ist gerade an Wochenenden schnell vollgeparkt und soll deren Gästen vorbehalten bleiben. Der zusätzliche Gehweg beträgt nur wenige Minuten.


Ab Rosenheim: 25 Km / 0:30 Std
Ab München: 85 Km / 1:00 Std
Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 70 Km / 0:50 Std


Information:

Link zur Kampenwandbahn
Gebührenpflichtig auch für Benützer der Bahn, keine Vergütung bei Auffahrt, Tel.: +49/(0)8052/4411

Der Luftkurort Aschau im Chiemgau mit seinen Landschafts- und Naturschutzgebieten Bärnsee und Geigelstein liegt südlich des Chiemsees und direkt unterhalb der Kampenwand.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Talstation der Kampenwandbahn in Aschau, 626m


Ergänzende Hinweise zur Anfahrt:

Aufgrund der weit voneinander entfernt liegenden Start- und Endpunkte ist die Anfahrt mit dem PKW nicht praktikabel.
Der Startpunkt ist Aschau im Chiemgau, das wir über Prien am Chiemsee mit der Deutschen Bahn erreichen.
Der Endpunkt der Tour ist Ettenhausen, das von der Linie 9509 des Oberbayernbusses angefahren wird. 


Aschau Bahnhof - Kampenwandbahn Talstation

Wir kommen mit dem ersten Zug gegen 8:10 Uhr in Aschau an. Die erste Seilbahn fährt erst ab 9 Uhr, so daß wir Zeit für ein zweites Frühstück in einer der Bäckereien haben und gemütlich nach Hohenaschau zur Kampenwandbahn gehen können. Alternativ könnten wir nach einer längeren Wartezeit auch den Bus 9502 vom Bahnhof zur Talstation nehmen.


Kampenwandbahn Bergstation - Weitlahnerkopf

Nach der Auffahrt mit der Kampenwandbahn genießen wir zuerst die Aussicht auf Aschau und die umgebende Bergwelt. Im Süden sehen wir schon unser höchstes Ziel der Wanderung, den Geigelstein.

Wenige Meter nach der Bergstation sehen wir bereits die Hinweisschilder zum Geigelstein. Wir wechseln auf den Weg 200, der uns nach Süden bergab führt. Die Abzweigung zur Hofbauernalm ignorieren wir. Abwechselnd über freie Flächen und im Wald gehen wir langsam aber sicher bergab in das Tal der Dalsenalmen. Wir kommen den Almen jedoch nicht nahe, sondern folgen immer den Schildern Richtung Geigelstein und Weitlahner bis wir schließlich die Senke zwischen Sonnenwendwand und den Aschentaler Wände nach ca. 1:25 Stunden erreichen.

Ab jetzt geht es wieder bergauf, zuerst wandern wir vorbei an der Hinweistafel zum Naturschutzgebiet Geigelstein und einer steilen Almfläche empor in den Bergwald. Es ergeben sich schöne Ausblicke zur Kampenwand und Hochplatte. Schließlich lichtet sich der Wald wieder und wir gelangen auf eine freie Fläche, rechts von uns befindet sich der Weitlahnerkopf mit seinem Gipfelkreuz. Der Weg führt uns nördlich unter den Weitlahnerkopf. Steil geht es die nächsten Meter empor, ab und zu mit Drahtseilen gesichert. Schließlich sehen wir jetzt links von uns über den Latschen das Gipfelkreuz des Weitlahner. Wir widerstehen der Versuchung über einen Trampelpfade direkt zwischen den Latschen den Gipfel zu erreichen, sondern gehen noch etwas südlich, um die Latschen zu umgehen und unschwierig über einen kleinen, felsdurchsetzten Hang den Gipfel zu erreichen. Von der Bergstation bis zum Gipfel waren wir bisher 2:45 Stunden unterwegs.


Weitlahnerkopf - Geigelstein - Breitenstein

Vom Gipfel des Weitlahner gehen wir in südwestlicher Richtung zuerst kurz fallend, dann steigend zur Hochebene der Roßalm. Zuerst treffen wir auf den Wegweiser zur Haidenholzalm und nach Schleching/Ettenhausen, bevor wir uns nach Süden auf die Hochebene wenden. Die Roßalm erreichen wir nach ca. 30 Minuten vom Weitlahnerkopf. Die Roßalm liegt sehr schön auf diesem Hochplateau. Es bietet sich an, hier auf eine einfache Brotzeit beim Senner oder der Sennerin Rast zu machen.

Von der Roßalm gehen wir ein paar Meter nach Osten und dann bergauf nach Süden, um den Roßalpenkopf herum. Schließlich treffen wir auf den Weg, der von der Oberkaser-Alm und Priener Hütte zum Geigelstein heraufführt. Wir jedoch gehen weiter auf den Geigelstein, zum Teil durch dichte Latschen. Nach etwa 35 Minuten von der Roßalm stehen wir auf dem Gipfel des Geigelstein. Wir genießen den Rundblick am höchsten Punkt unserer Wanderung. Von hier können wir bereits den Weiterweg zum Breitenstein einsehen.

Wir steigen vom Geigelstein in südwestlicher Richtung ab und treffen nach etwa 25 Minuten auf die erste Abzweigung zur Wirtsalm/Wuhrsteinalm. Hier könnten wir schon zur Wirtsalm und weiter ins Tal abstiegen, sollte unser Zeitpolster nicht reichen. Wir gehen jedoch weiter zum Breitenstein und treffen nach weiteren 20 Minuten auf die Abzweigung zur Priener Hütte (rechts, westlich) und zur zweiten Abzweigung zur Wirtsalm/Wuhrsteinalm (links, östlich). Auch hier bleiben wir auf dem Weg zum Breitenstein, den wir schließlich nach gut einer Stunde vom Geigelstein erreichen. Von hier haben wir einen schönen Blick zurück auf den Geigelstein. Vom Weitlahnerkopf bis zum Breitenstein waren wir etwa 2 Stunden unterwegs.


Breitenstein - Wuhrsteinalmen - Ettenhausen

Vom Breitenstein aus machen wir uns wieder zurück auf dem gleichen Weg bis zur Abzeigung zur Priener Hütte (ca. 20 Minuten). Wir steigen jedoch nicht zur Priener Hütte ab, sondern nehmen den anderen Weg zur Wirtsalm und Wuhrsteinalm. An der Wirtsalm kommen wir nach etwa weiteren 15 Minuten an. Der Weg geht jetzt in einen breiten Fahr- und Forstweg über, so daß wir in schnellerem Tempo absteigen können. Die Wuhrsteinalm erreichen wir nach etwa einer Stunde vom Breitenstein. Von der Wuhrsteinalm können wir in ein paar Minuten die Bergstation der Geigelstein-Bahn erreichen und mit dem Sessellift ins Tal fahren (Betriebszeiten beachten). Wir sind jedoch gut in der Zeit und steigen auf dem Forstweg weiter ins Tal ab. Beginnend mit der Wirtsalm kommen wir an mehreren Hütten, Almen und einem Berghotel vorbei, die uns Möglichkeiten zur Einkehr bieten.

Schließlich erreichen wir die Talstation der Geigelstein-Bahn immer den Schildern nach Ettenhausen folgend. Die Talstation liegt am Ende der Geigelsteinstraße, der wir nach Ettenhausen bis in die Ortsmitte folgen. Von der Talstation bis zur Ortsmitte mit Bushaltestelle sind es ca. 15 Minuten. Für den Abstieg vom Breitenstein bis nach Ettenhausen haben wir insgesamt etwa 2:15 Stunden benötigt.



Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein

Profil:

Höhenprofil der Wanderung


GPS-Daten:

Von der Kampenwandbahn zur Geigelstein-Bahn.
Achtung für ältere GPS-Geräte: Der Track hat mehr als 500 Punkte (ca. 5000).

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Galerie:

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