| Region: | Chiemgauer Alpen |
| Tourenart: | |
| Andere Bergsportarten: | Das südlich des Sonntagshorn gelegene Peitingköpfl, das bei den Einheimischen schlicht Beitlkopf heißt, ist ein begehrtes Skitourenziel. |
| Erreichte Gipfel: | Sonntagshorn 1961 m |
| Dauer (Stunden): | ca. 6 - 7 Stunden (ca. 3,5 - 4 Std. bergauf, ca. 2,5 Std. bergab). |
| Höhenunterschied: | ca. 1260 Meter |
| Schwierigkeit: | schwer (mit Kletterstelle UIAA 2), Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich. |
| Mit dem Pkw: | Ausgangspunkt ist der große Parkplatz in der Laubau (ca. 700 m) einige Kilometer südlich von Ruhpolding (direkt beim Holzknechtmuseum)an der B 305 (Deutsche Alpenstraße). Wer sich einen Fußweg von einer halben Stunde ersparen will, nimmt sein Fahrrad mit und versteckt es irgendwo bei der Schwarzachalm. |
| Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: | Mit der Bahn nach Ruhpolding, weiter mit dem Bus zum Holzknechtmuseum. |
| Laubau - Weggabelung Danzigbach leicht - 1 knappe Stunde Die Wanderung beginnt auf der Forststraße beim Holzknechtmuseum (Wegweiser "Sonntagshorn") über die Brücke des Fischbachs und verläuft ohne Steigung 20 Minuten bis zu den Schwarzachenalmen. Direkt davor rechts am Danzigbach entlang auf einem schmalen Weg. Nach einer Viertelstunde erreicht man eine Weggabelung, wo sich das Tal in zwei schluchtartige Täler spaltet. Unser Weg (der Rechte, siehe Foto 1), führt über den Bach in die Schlucht des Mittleren Kraxenbaches. Weggabelung Danzigbach - Reifelbergscharte leicht bis mittel - ca. 2 Stunden über den Bach durch das Tal des Mittleren Kraxenbaches auf gut sichtbarem Steig, der nach ca. einer halben Stunde links überquert wird (nicht den Pfad nehmen, der hier weiter nach rechts oben führt). Durch das imposante Tal hindurch, bis man den Talboden mit der Jägerhütte erreicht. Bald sieht man den "Großen Sand", ein imposantes Kar, über das man bis hinauf zu der steilen Wand gelangt. Diese trennt das Sonntagshorn (links) von den Reifelbergen (rechts). Dicht unterhalb der abweisenden Felsen steigt man über brüchiges Gestein und durch eine Steilrinne (UIAA 2) bis man nach gut 10 Minuten die Reifelbergscharte erreicht hat. Über den Westgrat auf den Gipfel schwer - 30 Minuten Nach links über den Westgrat über teils leichten, teils schweren Bergsteig (UIAA 1) zum den Gipfel Über den Ostgrat in das Hintere Kraxenbachtal mittel - 2,5 Stunden Über den Ostgrat führt der Steig zuerst östlich, dann nördlich in das Schuttkar des Hinteren Kraxenbachtales, das den Geübten zum "Abfahren" einlädt. Unten führt der Weg an der Hinteren Kraxenbach-Alm vorbei (1240 Meter). Ab hier teils durch Laubwald an einem schönen Wasserfall und später an der Triftklause vorbei, bis man wieder die vom Aufstieg bekannte Weggabelung erreicht. Ab hier leicht weiter bis zum Parkplatz. |
| Bildband: | Chiemgauer Alpen von Zebhauser, Helmuth |
| Karte: | Chiemsee, Traunstein, Ruhpolding, Chiemgauer Alpen und Seen |
| Software: | TOP50 / AMAP3D - Routenanzeige, Höhenprofil, Kartendruck, GPS, 3D-Flug usw. |

(17.12.2006)
(27.01.2007)
(09.07.2007)
1. Wir konnten die Jägerhütte nirgends entdecken
2. Die Zeitangaben sind ein wenig eigenartig.Die Gesamtzeitangabe stimmt so ziemlich , aber die Einzelangaben nicht. Wir haben (mit Fahrradanfahrt bis zu den Almen ) 3 Stunden hinauf und 2,5 Stunden gebraucht
3. Man muss absolut schwindelfrei sein
4. eine wirklich schöne Tour!
Anmerkung von roBerge.de:
Zu 1 und 2: Hier bitten wir weitere User um ihre Meinung, wir sind die Tour (leider) schon seit Jahren nicht mehr gegangen.
zu 3: Wir haben den Hinweis "Schwindelfreiheit erforderlich" bei der Tourenbeschreibung ergänzt.
(08.10.2007)
Laubau - Schwarzachenalmen: 10 - 15 min. mit dem Fahrrad (zu Fuss 45 min. - 1h)
Schwarzachenalmen - Weggabelung Danzigbach: 10min.
Weggabelung Danzigbach - Reifelbergscharte: 2h
Über den Westgrat auf den Gipfel: 30min.
Für den Abstieg über das Hintere Kraxenbachtal inkl. Fahrrad nach Laubau: 2,5h
Ich schätze mit der Jägerhütte ist die Vordere Kraxenbachalm gemeint, diese ist ca. 15min. vor dem Kar "Großer Sand" und nach wie vor vorhanden. Das Schild, das bei Euch auf Photo 1 zu sehen ist, haben wir nicht gesehen. Die Abzweigung bei der es über den Bach geht ist zwar gut zu sehen, aber nicht mehr explizit markiert. Später ist der Weg zwischenzeitlich immer mal wieder mit roten Punkten und orangenen Rauten an Bäumen markiert. Insbesondere die Kraxelei am Ende des Großen Sands und der Weg am Grat zum Gipfel sind gut markiert.
Super Tour!
Anmerkung von roBerge.de:
Vielen Dank, wir haben die Zeitangaben nun entsprechend geändert. Je länger eine Tour ist, desto mehr ändern sich auch die individuellen Gehzeiten. Zeitangaben, die für alle gleich gelten, werden wir wohl nie genau angeben können.
(26.08.2009)
(05.10.2009)
Anmerkung von roBerge.de:
Hallo Hannes, eigentlich müsste die Angabe "schwer (mit Kletterstelle UIAA 2" genügen.
Wir haben jetzt aber trotzdem einen entsprechenden Text ergänzt.
(07.06.2010)
Zwar kann man die Rinne ganz gut abklettern, loest dabei aber ziemlich viel Steinschlag aus (jedenfalls mehr als beim Aufstieg). Also vorher schauen, ob schon einer von unten herauf kommt. Im oberen Teil war auch ein sehr steiles Schneefeld, das man mit Vorsicht geniessen musste.
Dafuer konnte man es bis zum Ende des Sandes abfahren.