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Gescheuerwand

»Kleiner Gipfel mit großer Aussicht«


Der Hausberg der Unterwössner ist der Hochgern. Da sie diesen mit den Marquartsteinern und an schönen Tagen mit vielen Wanderern aus Nah und Fern teilen müssen, gibt es daneben den „Hausberg der Herzen“. Nicht umsonst benennt sich wohl der örtlichen Schützenverein nach diesem Gipfel: Die Gescheuerwand.


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Winterwandern (leicht)  Bergtour (leicht)  
Erreichte Gipfel:Gescheuerwand 1106 m (auch Gscheuerwand)
Dauer (Stunden):Aufstieg 1 Std. 30 Minuten
Abstieg 1 Std. 15 Minuten
Gehzeit gesamt etwa 2 Std. 45 Minuten
Kinder:für Kinder geeignet, aber Vorsicht am Gipfelbereich. Es ist wenig Platz und die Felswand fällt 150 m steil ab.
Kinderwagen geeignet:Nein
Beste Jahreszeit:ganzjährig
Fahrbahnbeschaffenheit:breite Forststraßen, leichte Pfade. Die letzten Meter zum Gipfel Trampelpfad
Touristinfo:Schleching

Anforderung:

Höhenunterschied:ca. 350 m
Streckenlänge:8 km
Schwierigkeit:Weg: leicht
Leichte, kurze Wanderung.

Tourenbeschreibung:


Viele Wege führen zur Gescheuerwand. Wir beschreiben hier einen leichten kurzen Anstieg, die sowohl für Kinder, als auch für Kinderwägen geeignet ist.

Am Parkplatz folgen wir den Wegweisern bergauf Richtung Gasthof Streichen/Streichenkapelle. Bei der nächsten Kreuzung verlassen wir links den „Pfarrer Eduard Pichler-Weg“, der uns in 10 Minuten nach Streichen führen würde und folgen der Forststraße bis nach 200 m nochmals links ein schmaler Weg abzweigt. Wir folgen den Weg über ein offenes sonniges Almgelände und schlendern vorbei an der Petereralm. Nach der Alm biegen wir links ab und sehen auch schon bald die Haideralm. Kurz vor der Alm wenden wir uns rechts und folgen der breiten Forststraße in den Wald hinein. Durch die Baumwipfel können wir schon erahnen, welches Panorama auf die umliegende Bergwelt frei wird. Ganz zu Schweigen von den Tiefblicken auf die Tiroler Achen, die sich durch das Schlechinger Tal schlängelt.

Nach 20 Minuten erreichen wir erneut eine Kreuzung. Geradeaus führt der Weg weiter nach Unter- und Oberwössen sowie zur Chiemhauser Alm.
Wir zweigen hier nach links ab, und wandern ca. 30 Minuten leicht bergauf bevor der breite Weg am Waldrand endet. Am höchsten Punkt des Forstwegs befindet sich linksseitig eine bewaldete Erhebung, auf welche zwei Pfade hinauf führen.

Die letzten Meter gehen wir diesen schmalen Trampelpfad hinauf und schon haben wir unser Ziel erreicht. Die Gescheuerwand, von hinten bewaldet und unspektakulär, von vorne felsig, steil und zerfurcht erwartet uns mit einem beeindruckendem Panorama über das Achental. Unser Blick schweift hinüber zum Geigelstein und zur Kampenwand und schließlich hinaus zum Chiemsee.

Wenn wir uns an der Aussicht satt gesehen haben, wandern wir den Weg wieder zurück und können noch beim Gasthof Streichen einkehren. Für Liebhaber sakraler Kunst ist die Streichenkirche ein Muss.


Literatur:

Führer:Winterwandern Berchtesgaden – Chiemgau – Salzburg
50 Wander- und Schneeschuhtouren
von Strauß, Andrea und Andreas

GPS-Daten:

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