roBerge.de

Schneebichl

»Einsamer Gipfel im Kaiserbachtal«


Der Schneebichl ist der östlichste Gipfel des Kammes, welcher sich vom Stripsenkopf über den Feldberg bis zur Griesenau im Kohlental hinunter zieht. Er ist so unbekannt, dass er in allen gängigen Bergführern fehlt, und auch ansonsten wenig Beachtung findet. Dazu passt es auch, dass er von keinem Gipfelkreuz geziert wird. Er geht insbesondere durch den benachbarten Scheibenbühel unter, der ihn um 41 Meter überragt und relativ häufig besucht wird. Trotzdem genießt man vom Schneebichl tolle Weitblicke, angefangen vom Scheffauer über den Zahmen Kaiser und das Achental und die Chiemgauer bis hin zu den Berchtesgadener Alpen, den Steinbergen und den Tauern.

Hier beschreiben wir den Aufstieg dieses Grashügels ab der Griesenau, den man übrigens im Winter auch gut mit Schneeschuhen unternehmen kann.

Der breite, grasige Gipfel des Schneebichl ist unspektakulär und ohne Gipfelkreuz.

Während des Aufstiegs gibt es immer wieder schöne Ausblicke auf den Ostkaiser mit der dominierenden Ackerlspitze.


Kurzinfo:

Region:Kaisergebirge
Tourenart:Schneeschuh (leicht)  Bergtour (leicht)  
Erreichte Gipfel:Schneebichl 1470 m
Dauer (Stunden):Aufstieg 2 Std., Abstieg 1,5 Std., insgesamt ca. 3,5 Std.
Lawinengefahr:gering - nur kurz unterhalb des Gipfels sollte der Osthang genau beobachtet werden.
Touristinfo:Griesenau

Anforderung:

Höhenunterschied:Griesenau 720 m, Schneebichl 1470 m, insgesamt 750 m
Streckenlänge:Aufstieg 6,9 km
Schwierigkeit:Weg: mittel
leicht (Forststraße und einfache Bergsteige)

Startpunkt:

Griesenau im Kohlental, 728m


GPS-Wegpunkt:

N47 34.879 E12 23.328  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn nach Kitzbühel oder Kufstein. Weiter mit dem Postbus nach Griesenau im Kohlental.

Mit dem Pkw:

Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, weiter über Walchsee nach St. Johann. Oder Autobahn München - Salzburg Ausfahrt Bernau und von dort Richtung Griesenau. In der Ortsmitte westlich ins Kaiserbachtal einfahren. Der Wanderparkplatz befindet sich kurz nach der Einfahrt bei der neuen Mautstelle.



Größere Kartenansicht


Ab Rosenheim: 60 Km / 1:00 Std
Ab München: 115 Km / 1:20 Std
Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:25 Std
Ab Salzburg: 85 Km / 1:05 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Griesenau im Kohlental, 728m


Aufstieg:
Ab der Mautstelle auf der Hauptstraße ins Kaiserbachtal hinein. Nach einem knappen Kilometer zweigt rechts ein Forstweg b (Weg Nr. 20 "Scheibenbichlalm / Feldberg"). Diesem folgt man bis zur Unteren Scheibenbichlalm. Wie auf der Karte zu sehen, gibt es bis zu dieser Alm mehrere Bergsteige, welche die weit ausholenden Serpentinen stark abkürzen (rot mit einem Doppelpfeil markiert). Sie führen durch den meist lichten Bergwald nicht zu steil über den sog. Troirücken, das ist der Südosthang des Schneebichl.
Kurz nach der Unteren Scheibenbichlalm verlässt man den Forstweg links in westliche Richtung, noch bevor der Weg in den Wald hineinführt. Nun folgt man dem Steig, welcher auf ca. 750 Längenmeter die letzten 180 Höhenmeter am Kleinen Bärental vorbei zum Gipfel führt, zum Schluss hin etwas steiler, aber doch nicht schwierig.

Abstieg:
Wie Aufstieg.


Flora und Fauna:

Direkt nach der Mautstation beginnt die Wanderung neben dem Kaiserbach. Nach Unwettern kann er gewaltig anschwellen und ganze Bäume mitreißen. AUs den höheren Bereichen bringt der Bach die Samen alpiner Pflanzen mit. Dadurch entsteht im Sommer auf den Kiesbänken eine artenreiche Schwemmlingsflur (Silberwurz, Spallerstrauch, Pestwurz).
Wenn man unterhalb der Unteren Scheibenbühelalm nicht die Forststraße, sondern den Steig benutzt, dann gelangt man bald in einen Buchen-Mischwald, der einige unschöne Kahlschläge aufweist. Hier trifft man, typisch für solche Kahlschläge, die Himbeere, die Weiße Segge, die Acker-Kratzdistel und diverse Gräser (Buntes Reitgras) an.



Karte:



Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Panorama:


Ins Bild klicken zur Panorama Ansicht

Wettervorhersage für Kössen: