Bei der Käsalm

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Riesenhütte ab Soilach

»Bei Lawinengefahr immer ein guter Tipp!«


Eine immer wieder gern gegangene Schneeschuh- bzw. Skitour auf eine der beliebtesten Hütten der Rosenheimer Bergler.
Die Hochries ist nicht umsonst deren Hausberg!
Bei Bedarf läßt sie sich auf den Hochriesgipfel oder Riesenberg ausdehnen.

So schön ist es für Schneeschuh- und Skitouren-Geher auf dem Weg zur Riesenhütte: Hier auf dem Foto recht flach, manchmal auch mal ein klein wenig steiler, aber nie zu schwierig.


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Schneeschuh (leicht)  Skitour (leicht)  
Naturverträgliche Skitour Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Dauer:knapp 4 Stunden Gesamtgehzeit
Lawinengefahr:gering
Lawinengefahr  Aktuelle Lawinenlage: hier klicken
Beste Jahreszeit:Wintereinbruch bis April
Touristinfo:Frasdorf

Anforderung:

Höhenunterschied:ca. 760 m
Schwierigkeit:mittel
leicht, wenig Steigungen, größtenteil Forststraßen und einfache Bergwege

Einkehrmöglichkeit:

Riesenhütte:
derzeit geschlossen, Wiedereröffnung noch unklar (Stand 2016)
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf, 820m


GPS-Wegpunkt:

N47 47.072 E12 16.740  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Nächstgelegene Bushhaltestelle (Entfernung ca. 3,8 km, Höhendifferenz ca. 220 m) Frasdorf - Bahnhof. Diese wird außer an Sonn- und Feiertagen von Buslinien der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) angefahren.

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 (München-Salzburg) Ausfahrt Frasdorf (105). Man fährt dann direkt in den Ort Frasdorf und folgt der Hauptstraße. Am Ende des Ortes biegt man nach links Richtung Grainbach in die Westerndorfer Straße ab. Dieser Straße folgt man und biegt mit ihr außerhalb des Ortes nach rechts ab. Nach weiteren 600 m biegt man nach links Richtung Soilach ab. Nun folgt man der Straße an mehreren vereinzelten Gehöften vorbei bergauf. Nach Soilach endet die öffentliche Teerstraße. Hier biegt man nach rechts ein auf den öffentlichen Parkplatz.

Im Winter ist der letzte Straßen-Anstieg, ab dem Weiler Kranzl, oft nur mit Ketten befahrbar. In diesem Fall gibt es knapp unterhalb von Kranzl am Straßenrand einige wenige Parkplätze. Evtl. sogar noch weiter unten parken.

Als Startpunkt für Skitouren ist der Wanderparkplatz Soilach zwar grundsätzlich geeignet, aber trotzdem nicht unbedingt zu empfehlen. Denn die lange, flache Abfahrt ab der Winterstube verläuft auf einer Forststraße und ist deshalb für Skifahrer weniger attraktiv als beispielsweise die Abfahrt über die Frasdorfer Hütte. Denn dort lockt eine längere Abfahrt über die Schmidhänge und weiter über den Hang beim Zellboden.
Hinzu kommt, dass der Parkplatz Soilach recht klein und somit oft überfüllt ist.


Ab Rosenheim: 20 Km / 0:25 Std
Ab München: 80 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 65 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 70 Km / 0:50 Std


Mit dem Bike:

Von der Kirche in Frasdorf aus ca. 3,8 km bei 600 Höhenmeter. Öffentliche Straßen, nur Asphalt. Besonders ab Stadl bis nach Soilach starke Steigungen!

Information:

Direkt am Wanderparkplatz Soilach steht die Berghütte Obersoilach. Sie gehört den Aenanen, einer kirchlichen Studenten-Vereinigung. Vor der Hütte steht eine Gedenktafel, die an die besonders mit den Bergen verbundenen Bundesbrüder der Aenanen erinnert, so an Gründer des Deutschen Alpenvereins (DAV), Franz Senn, sowie an den 1934 am Nanga Parbat verstorbenen deutschen Bergsteiger Willo Welzenbach, einem der bekanntesten Kletterer seiner Zeit.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf, 820m


Soilach-Paradies: in südlicher Richtung auf der Forststraße, Wegweiser "Kräuterwiese", bei der zweiten Weggabelung nicht geradeaus zur Kräuterwiese, sondern links zur Winterstube. An der Winterstube vorbei, dahinter übers Bachbett und nach diesem nach rechts zu den Schmiedhängen (die Spur, welche links abzweigt, führt zur Frasdorfer Hütte). Sehr gemütlich, am Schluss etwas steiler
Paradies-Riesenhütte: Im Wald teilweise steil nach oben, beim Auftreffen auf die Forststraße rechts halten und auf der Straße entlang bis zur Riesenhütte auf dem Riesen-Plateau. Leicht!

Wald-Wild-Schongebiete:
Bitte folgende Bereiche nicht befahren:
1) Zum Schutz u. a. der Birkhühner die Abfahrt über den Schachen (Nordabfahrt zur Winterstube). Hier ist außerdem die Lawinengefahr extrem hoch.
2) Die Abfahrt vom östlichen Gipfelbereich nach Südosten auf den Aufstiegsweg, welcher das Paradies mit der Riesenhütte verbindet. Dieser Hang war bis 2005 bewaldet, und man entdeckt nun nach der Abholzung gelegentlich Aufstiegs- und Abfahrtspuren. Zum Schutz der Natur soll auch dieser Bereich nicht betreten bzw. befahren werden.


Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Skiführer:Rother Skiführer Berchtesgadener, Chiemgauer Alpen, Kaiser und Steinberge
von Brandl, Sepp
Bildband:Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth

Galerie:

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