| Region: | Chiemgauer Alpen |
| Tourenart: | Schneeschuh (mittel) Skitour (leicht) |
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⇒ Naturverträgliche Skitour entsprechend DAV-Projekt »Skibergsteigen umweltfreundlich« ⇒ Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen |
| Erreichte Gipfel: | Riesenberg (1444 m) |
| Dauer (Stunden): | Soilach - Riesenhütte 1,5 Stunden, Riesenhütte - Riesenberg 20 Minuten Riesenberg - Riesenhütte 15 Minuten, Riesenhütte - Soilach ca. 1 Stunde 15 Minuten Gesamtgehzeit ca. knapp vier Stunden |
| Lawinengefahr: | Bei Benutzung des beschriebenen Standardweges kaum Lawinengefahr. |
| Beste Jahreszeit: | ganzjährig |
| Höhenunterschied: | Soilach 820 m, Riesenhütte 1345 m, Riesenberg 1444 m Höhenunterschied gesamt 624 m |
| Steigung: | Meist geringe Steigungen, zwischen Riesenhütte und Gipfel die steilsten Stellen. |
| Schwierigkeit: | leicht |
| Weg: | |
| Kondition: | |
| Technik: |
| Riesenhütte | ganzjährig geöffnet, Betriebsferien 12.04. bis einschließl. 25.04.2010 |
| Wanderparkplatz Soilach bei Frasdorf, 820m | |
| GPS-Wegpunkt: | N47 47.072 E12 16.740 [@google-maps] |
| Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: | Nächstgelegene Bushhaltestelle (Entfernung ca. 3,8 km, Höhendifferenz ca. 220 m) Frasdorf - Bahnhof. Diese wird außer an Sonn- und Feiertagen von Buslinien der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) angefahren. |
| Mit dem Pkw: | Autobahn A8 (München-Salzburg) Ausfahrt Frasdorf (105). Man fährt dann direkt in den Ort Frasdorf und folgt der Hauptstraße. Am Ende des Ortes biegt man nach links Richtung Grainbach in die Westerndorfer Straße ab. Dieser Straße folgt man und biegt mit ihr außerhalb des Ortes nach rechts ab. Nach weiteren 600 m biegt man nach links Richtung Soilach ab. Nun folgt man der Straße an mehreren vereinzelten Gehöften vorbei bergauf. Nach Soilach endet die öffentliche Teerstraße. Hier biegt man nach rechts ein auf den öffentlichen Parkplatz. Im Winter ist der letzte Straßen-Anstieg, ab dem Weiler Kranzl, oft nur mit Ketten befahrbar. In diesem Fall gibt es knapp unterhalb von Kranzl am Straßenrand einige wenige Parkplätze. Evtl. sogar noch weiter unten parken. Als Startpunkt für Skitouren ist der Wanderparkplatz Soilach zwar grundsätzlich geeignet, aber trotzdem nicht unbedingt zu empfehlen. Denn die lange, flache Abfahrt ab der Winterstube verläuft auf einer Forststraße und ist deshalb für Skifahrer weniger attraktiv als beispielsweise die Abfahrt über die Frasdorfer Hütte. Denn dort lockt eine längere Abfahrt über die Schmidhänge und weiter über den Hang beim Zellboden. Hinzu kommt, dass der Parkplatz Soilach recht klein und somit oft überfüllt ist. |
| Mit dem Bike: | Von der Kirche in Frasdorf aus ca. 3,8 km bei 600 Höhenmeter. Öffentliche Straßen, nur Asphalt. Besonders ab Stadl bis nach Soilach starke Steigungen! |
| Orts-Information: | Direkt am Wanderparkplatz Soilach steht die Berghütte Obersoilach. Sie gehört den Aenanen, einer kirchlichen Studenten-Vereinigung. Vor der Hütte steht eine Gedenktafel, die an die besonders mit den Bergen verbundenen Bundesbrüder der Aenanen erinnert, so an Gründer des Deutschen Alpenvereins (DAV), Franz Senn, sowie an den 1934 am Nanga Parbat verstorbenen deutschen Bergsteiger Willo Welzenbach, einem der bekanntesten Kletterer seiner Zeit. |
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| In südlicher Richtung auf der Forststraße, nach 15 Minuten beim Wegweiser "Kräuterwiese" links abbiegen, an der Winterstube vorbei, dahinter (nicht links daneben) einige Meter hinunter und durch das Bachbett, bei der folgenden kleinen Abzweigung rechts hinauf auf die Schmiedhänge. Bisher meist sehr gemütlich. Schöner Blick auf die Kampenwand im Osten. Man befindet sich nun im "Paradies", erreicht den Wald rechts oben und durchquert diesen. Einige Meter auf unmarkiertem Weg den Hang steil hinauf, bis man die Forststraße erreicht, welche von links von der Frasdorfer Hütte her führt. Da es sich bei dieser Tour um eine Skitour bzw. Schneeschuh-Tour handelt, die Strasse überqueren und direkt geradeaus weiter. Wer zu Fuß ist, kann aber auch in die Straße nach rechts einbiegen. Der Skiweg führt recht schön immer unterhalb der Forststraße, mündet in diese nach einigen Hundert Meter ein. Die Forststraße wird nun etwas schmaler und führt etwas steiler durch den Bergwald. Nach weiteren 20 Minuten erreicht man ein kleines, baumfreies Plateau, das man durchquert und nochmals nach 15 Minuten in westlicher Richtung das Hochtal mit der 1345 Meter hoch gelegenen Riesenhütte, die sich im Besitz der AV-Sektion Oberland befindet. Ab der Riesenhütte gut 100 Meter in westlicher Richtung durch das Plateau, dann in einer weiter Rechtskurve über die südlichen, baumlosen Hänge des Riesenberges hinauf zu dem Grat. Oben rechts abbiegen, bis man nach einigen Minuten den Gipfel des Riesenberges erreicht. Abfahrt: wie Aufstieg Wald-Wild-Schongebiete: Bitte folgende Bereiche nicht befahren: 1) Zum Schutz u. a. der Birkhühner die Abfahrt über den Schachen (Nordabfahrt zur Winterstube). Hier ist außerdem die Lawinengefahr extrem hoch. 2) Die Abfahrt vom östlichen Gipfelbereich nach Südosten auf den Aufstiegsweg, welcher das Paradies mit der Riesenhütte verbindet. Dieser Hang war bis 2005 bewaldet, und man entdeckt nun nach der Abholzung gelegentlich Aufstiegs- und Abfahrtspuren. Zum Schutz der Natur soll auch dieser Bereich nicht betreten bzw. befahren werden. Alternativtour: Ab der Riesenhütte über das Plateau bis hinauf auf den Hochriesgipfel. Zum Schluss hin etwas steiler. Ca. 2 Stunden zusätzlich hin und zurück. |
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| Der Nordhang des Riesenkopfes besteht aus Wettersteinkalk, der oft schroff Steilabstürze bildet. Wettersteinkalk ist von weißgelblicher Farbe, in den oberen Teilen fast weiß. Stellenweise ist er erzführend. Ihm schließt sich oft Muschelkalk an. |
| Karte: | Alpenvereinskarte BY17 / Bayerische Alpen Chiemgauer Alpen West |
| Skiführer: | Snowcard von Engler, Martin |
| Bildband: | Chiemgauer Alpen von Zebhauser, Helmuth |
| Software: | TOP50 / AMAP3D - Routenanzeige, Höhenprofil, Kartendruck, GPS, 3D-Flug usw. |
