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Rund um die Schanzer Wände

»Oberndorf - Rietzau-Alm - Veitenhof - Sparchen«


Die beliebte Rietzau-Alm liegt auf einer freien Almfläche unterhalb von Naunspitze und Petersköpfl im Zahmen Kaiser. Sie wird zu allen Jahreszeiten gern besucht, wobei der Normalweg über den normalen Kaisertalaufsteig (Sparchenstiege) führt. Wesentlich anspruchsvoller und ruhiger ist da schon der steile Aufstieg über die Nordseite des Zahmen Kaisers. Er hat jedoch im Hochsommer den Vorteil, gänzlich im Schatten zu verlaufen.
Wer noch nicht genug hat, kann weiter wandern nach Alpenvereinshütte Vorderkaiserfelden sowie zu Naunspitze und auf das Petersköpfl.

Bei der Rietzau-Alm, mit Blick auf den Wilden Kaiser

Wer ab der Rietzaualm noch weiter bergauf gehen will, hat die Möglichkeit zur Vorderkaiserfeldenhütte (Bildmitte ganz rechts), die Naunspitze (links) oder das Petersköpfl (oben).


Kurzinfo:

Region:Kaisergebirge
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Dauer:3 - 3,5 Std.
Touristinfo:Kufstein
Ebbs

Anforderung:

Höhenunterschied:680 m
Streckenlänge:10 km
Schwierigkeit:Weg: mittel
Oft steiler Wanderweg bzw. Bergsteig, der Trittsicherheit erfordert. Einige Male ist der Weg durch eine Metallleiter bzw. Drahtseile gesichert.

Einkehrmöglichkeit:

Ritzau-Alm (Alpengasthof):
Ganzjährig geöffnet, Montag Ruhetag, Di - So 08:00 - 23:00 Uhr
Mi und So ab 18 Uhr Gastronomiebetrieb geschlossen - gilt nicht für Hausgäste
(siehe auch Homepage)
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Veitenhof:
Dienstag Ruhetag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Kleiner Parkpatz am Waldrand bei Oberndorf, 490m


GPS-Wegpunkt:

N47 36.796 E12 13.321  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn bis nach Kufstein, weiter mit dem Bus bis nach Oberndorf. Vom Ortszentrum aus zu Fuß in östlicher Richtung, vorbei am Sattlerwirt, geradeaus bis zu dem kleinen Parkplatz direkt am Waldrand.

Mit dem Pkw:

Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, von hier weiter über die Staatsgrenze Richtung Durchholzen. In Niederndorf südlich abbiegen Richtung Ebbs, nach Ebbs im Zentrum von Oberndorf links (östlich) abbiegen, vorbei am Sattlerwirt und geradeaus weiter bis zu dem kleinen Parkplatz direkt am Waldrand.


Ab Rosenheim: 35 Km / 0:35 Std
Ab München: 90 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 105 Km / 1:05 Std


Information:

Pressemeldung vom 9.8.2008: Die Wanderer des Fußsteiges 811 / Musikantensteig von Ebbs-Buchberg zur Vorderkaiserfeldenhütte können ihre Autos nun auf einem von der Gemeinde neu angelegten Parkplatz am Beginn des Wanderweges abstellen, nicht mehr – wie bisher – beim Café Zacherl.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Kleiner Parkpatz am Waldrand bei Oberndorf, 490m


Aufstieg:
Direkt am Parkplatz folgen wir dem Weg, welcher in Blickrichtung Süd rechts leicht bergab führt (Wegweiser „nur für Geübte“). Bei der nächsten Gabelung beginnt links durch das Gebüsch ein nicht beschilderter, schmaler Steig. Dies ist der Beginn unseres Aufstiegs. Kurz darauf überqueren wir eine schmale Straße und bleiben auf dem gut markierten, steilen Steig, der uns schnell an Höhe gewinnen lässt. Auf 950 m ist der Steig durch eine kleine Eisentreppe mit Seil gesichert. Ungefähr nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir die Almflächen der Ritzau-Alm, die wir in wenigen Minuten erreichen.

Abstieg:
Auf dem Wanderweg in südwestlicher Richtung in den Wald hinein und hinab über den Veitenhof bis zum unteren Ende des Treppenaufstiegs. Dort halten wir uns gleich auf den Weg rechts, gehen also nicht hinunter zum Wanderparplatz.
Nach ungefähr 700 Metern erreichen wir einen Holzlagerplatz, wo wir uns bei der Gabelung links halten. Später gehen wir vor einer Schranke links (rechts führt die Straße hinauf zum Kaisertaltunnel) und biegen kurz darauf wieder rechts in einen Waldweg ein (Grenzenlos-Wanderweg, Richtung Schanz, Ebbs). Bei einem Wohnhaus führt unser Weg nicht gerade, sondern wiederum kurz links und dann rechts in den Waldweg. Bald darauf erreichen wir unseren Ausgangspunkt.



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Flora und Fauna:

Am Fuß der Schanzer Wände findet man als echte Seltenheit unter alten Rinden den "Smaragdgrünen Regenwurm", der aus dem Balkan stammt. Sein weltweit nördlichstes Verbreitungsgebiet ist das Kaisergebirge. Weiterhin kann man hier die seltene Zwergassel und den Waldlaubsänger beobachten.



GPS-Daten:

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Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.


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Galerie:

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Diashow:


Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Die Sage von der Teufelskanzel

Hinter der Schanz (heute eine Gaststätte) liegt das Schanzer Wäldchen, darüber die Teufelskanzel. Auf der Straße nach Ebbs sieht man links und rechts der Straße viele kleine Erdhügel, deren Ursprung ungeklärt ist.
Vor langen Zeiten hat sich einmal der Teufel die Teufelskanzel ausgesucht, um von hier aus den Tirolern eine verlockende Predigt zu halten. Mit Versprechen und List hatte er viele Zuhörer angelockt und ihnen viele schöne Sachen versprochen, wenn sie ihm dafür immer gehorchten und folgsam wären.
Doch er merkte, dass es unter den Zuhörern doch einige gab, die an seinen Worten zweifelten. Deshalb ergrief er, um seine Stärke zu beweisen, ein Beil und rief: "So wahr ich diesen Felsen mit einem Hieb von seinem Sockel haue, so wahr sind auch meine Worte!". Doch als ihm dies selbst mit dem zweiten Hieb nicht gelang, floh er hinauf zum Teufelswurzgarten am Totenkirchl. Die Zuhörer jedoch, die vorher noch bei seinen Reden Maul und Augen aufgerissen hatten, versanken im Erdboden und aus ihnen wurden die kleinen Erdhügelchen.
Noch heute erkennt man unten von der Schanz aus zwei breite Risse von oben nach unten, die der Teufel dort hineingehauen hatte.