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Staffel

»Rundtour von der Jachenau über den Steinplattlweg«


Wer zum Bergwandern in die Jachenau fahrt, besucht meist den Jochberg mit seiner beliebten Jocheralm und der hervorragenden Aussicht auf Karwendel, Walchensee, Kochelsee und das Voralpenland.

Etwas ruhiger, aber nicht völlig still, geht es auf der gegenüber liegenden Seite des Tals, dem Staffel zu. Vom Tal aus sieht man ihm die Schönheit seines Almgeländes südlich des Gipfels gar nicht an. Der Anstieg verläuft, wie so bei anderen Bergzielen in der Jachenau, bis zum Gipfel durch größere Waldgebiete. Haben wir den Gipfel aber erst einmal erreicht, dann stellt sich dieser als baumfreier Gugel dar, der unterhalb des großen Holzkreuzes sogar ein paar Bänke und einen Holztisch sein eigen nennt. Während unserer Gipfelbrotzeit schweift unser Blick auf das Wettersteingebirge, das Estergebirge, das nahe Karwendel mit Lamsen-, Laliderspitze und Schafreuter, die Benediktenwand und den Rabenkopf, sowie auf Sylvensteinspeicher, Walchsee und natürlich auf das Jachental mit Jochberg und Hirschhörnlkopf.

So unscheinbar und dicht bewaldet der Staffel von unten auch aussieht ....

... oben gibt es genug freien Platz, um die herrliche Aussicht zu genießen.


Kurzinfo:

Region:Bayerische Voralpen
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Erreichte Gipfel:Staffel, 1532 m
Dauer (Stunden):4 Std.
Kinder:bei Kindern die Länge einplanen, gut geeignet ab ca. 8 Jahren. Kurz vor der Staffelalm quert man einen etwas steilen Grashang
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet, aber wenig Wasserstellen
Beste Jahreszeit:Juni bis Oktober
Touristinfo:Jachenau

Anforderung:

Höhenunterschied:800 m
Streckenlänge:ca. 9 km
Schwierigkeit:Weg: mittel
leicht: Forststraße und manchmal etwas steiler, aber leicht begehbarer Bergsteig.

Einkehrmöglichkeit:

keine

Startpunkt:

Jachenau, Ortsteil Bäcker, 748m


GPS-Wegpunkt:

N47 36.122 E11 28.007  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der BOB nach Lenggries, von dort mit dem Bus 9595 in die Jachenau bis zur Haltestelle Bäcker

Mit dem Pkw:

Auf der A8 München-Salzburg über die Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg nach Bad Tölz und weiter nach Lenggries. Kurz nach Lenggries zur Jachenau abbiegen. In der Jachenau keine Tankstelle! Im Ortsteil Bäcker links abbiegen und gleich nach der Brücke rechts, nach ca. 150 m gibt es mehrere Parkgelegenheiten.



Ab Rosenheim: 80 Km / 1:20 Std
Ab München: 80 Km / 1:10 Std
Ab Bad Tölz: 30 Km / 0:30 Std
Ab Salzburg: 150 Km / 1:50 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Jachenau, Ortsteil Bäcker, 748m


Aufstieg:
Vom Parkplatz aus gehen wir in südwestlicher Richtung und können schon einmal einen Blick auf das von hier sichtbare Gipfelkreuz richten. Gleich nach einer Brücke erreichen wir das Gehöft Achner (der Name kommt übrigens von „Ahorn"). Dort wenden wir uns nach links; der Weg führt in den Wald hinein und bringt uns aufsteigend über eine Forststraße durch den Steingraben. Auf 985 m gehen wir bei einem Jägerstand geradeaus weiter. Beim Wilfetsgraben auf 1035 m Höhe verlassen wir bei einer Gabelung die Forststraße und gelangen nun über einen Bergsteig steil durch den Wald nach oben. Hier ist gelegentlich etwas Orientierung angesagt, einige Minuten nach Beginn des Steiges müssen wir uns etwas rechts halten. Bei der nächsten Kreuzung auf 1140 m bleiben wir wiederum links.
Wir befinden uns wieder auf einem breiten Weg. Falls wir den Steinplattlweg benutzen wollen, müssen wir nun darauf achten, auf 1205 m den breiten Weg zu verlassen. Die Abzweigung ist nicht beschildert, recht klein und leicht zu übersehen. Durch Mischwald steigen wir auf dem steinigen, alten Steinplattlweg zuerst geradeaus auf, später wandern wir in einem großen Linksbogen um den Gipfel herum bis zu der nicht bewirtschafteten Staffelalm (auch: Zachen-Alm).
Hier zweigt inmitten der Almwiesen der Steig zum Gipfel ab. Kurz vor dem Kamm wenden wir uns nochmals nach rechts und erreichen dann schon den Gipfel mit dem großen Holzkreuz.

Abstieg:
Zuerst geht es hinunter zu den Almgebäuden, dort halten wir uns bei der Gabelung links und steigen in Serpentinen über den bezeichneten Weg in östlicher Richtung ab. Wir erreichen den Raitgraben, wo sich unser Weg nach Norden (links) wendet. Bei einer Gabelung auf 1030 m schlagen wir wiederum den linken Weg ein und steigen weiter bergab, bis wir auf einen Forstweg treffen, in den wir rechts einbiegen. Nach kurzer Zeit gabelt sich der Weg und wir bleiben links in Richtung „Niggeln, Bäcker“. Im Tal angekommen, wandern wir durch saftige Wiesen über Niggeln zurück zum Parkplatz.


Flora und Fauna:

reichhaltige Fauna, insbesondere im Gipfelbereich: Knabenkraut, stengelloser Enzian, Margeriten, Trollblumen, Silberwurz und viele andere.


Geologie:

Bei dem Staffel handelt es sich um einen sog. Nunatak. So bezeichnet man Berge, die während der Eiszeit (hier: in der Würmeiszeit) mit ihren Gipfeln aus dem Eisstrom herausragte. Beim Staffel waren es rund 100 Meter.


Profil:


GPS-Daten:

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Download Bedingungen

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