| Region: | Bayerische Voralpen |
| Tourenart: | |
| Erreichte Gipfel: | Rampoldplatte 1422 m, Lechnerköpfl 1547 m, Hochsalwand 1625 m, Haidwand 1585 m |
| Dauer (Stunden): | Gesamtgehzeit ca. 5 - 6 Stunden |
| Sehenswertes: | 1. Der Blick von der Haidwand bzw. von der Kirchelwand auf den nahen Wendelstein mit seinem Technik-Dorf. 2. Der Geologischen Lehr- und Wanderpfad des Wendelstein, der an der Reindler Alm vorbei führt. |
| Höhenunterschied: | ca. 850 - 900 Meter. |
| Schwierigkeit: | Der erste Aufstieg ist recht steil und erfordert eine gute Kondition. Anschließend zwei Kletterstellen UIAA 1. |
| Weg: | |
| Kondition: | |
| Technik: |
| Reindler-Alm | |
| Wirtsalm | Mitte Mai bis Mitte Oktober, nur tagsüber, Di Ruhetag |
| Jenbachtal-Parkplatz, 828m | |
| GPS-Wegpunkt: | N47 44.297 E12 01.047 [@google-maps] |
| Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: | Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur bis Feilnbach. Der Aufstieg bis zum Jenbachparkplatz dauert ab der Ortsmitte ca. 1,5 Stunden und ist nicht zu empfehlen. |
| Mit dem Pkw: | Autobahn München - Salzburg Ausfahrt Bad Aibling. Von Richtung Bad Aibling kommend, in Bad Feilnbach gleich hinter der Jenbachbrücke in der Ortsmitte links (südwärts) in die Wendelsteinstraße abbiegen und immer geradeaus durch den Wald den Berg fahren, über die Mautstelle noch ca. zwei Kilometer bis zum Jenbachparkplatz. |
| Mit dem Bike: | Von Feilnbach (Wanderparkplatz am Kaltenbach) ca. 3 km bei 260 Höhenmeter. Asphalt, Autoverkehr. |
| Orts-Information: | Vom Wanderparkplatz aus gelangt man in östlicher Richtung nach ca. 1,6 Kilometer nach Kutterling. Hier wohnte lange Zeit der aus Köln stammende Maler Wilhelm Leibl, einer "bedeutendsten und interessantesten Radierer des modernen Deutschlands". Hier steht Leibl´s Wohnhaus, in der Nachbargemeinde Berbling die Kirche, in welcher der eigenwillige Maler eines sein berühmtesten Lebenswerke "Die drei betenden Frauen" schuf. |
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| Jenbachparkplatz - Rampoldplatte ca. 90 Minuten Kurz nach dem Weidegitter die Abzweigung links Richtung Farrenpoint nehmen (geradeaus verläuft die Forststraße in Richtung Wirtsalm bzw. Breitenstein). Nach einigen Minuten bei der nächsten Abzweigung den Weg rechts einschlagen. Der Weg verläuft teilweise am munter plätschernden Bach entlang. Immer auf dem Hauptweg bleiben, bis man nach einer Rechtskurve zur Hillsteiner Alm gelangt. Hier endet die Fortstraße und die erste "Schinderei" beginnt. In Richtung S-O-O ohne erkennbaren Weg direkt und gerade aus auf den pyramidenförmigen Grashügel hinaufsteigen und oben nach dem Gipfel einen Zaun passieren. Kurz darauf erreicht man die schön gelegene Hansen-Klausen (Hansn-Klausn), wo man gern eine kleine Pause einlegt. Nun die Richtung in S-S-O ändern und wiederum steil auf kaum erkennbarem Steig den Berg hinauf. Nach ca. 20 Minuten erreicht man einen Grat, hier links wenden und dem Weg bis zum Gipfel der Rampold-Platte folgen. Rampoldplatte - Lechnerköpfl ca. 45 Minuten Südlich des Gipfels dem Weg folgen und nach einigen Metern kurz abwärts klettern. Nun leitet eine schöne Grasschneide (Lechnerschneid) ohne besondere Steigung zum Fuß des Lechnerköpfls. Lechnerköpfl ca. 40 Minuten) Achtung: Sowohl die Besteigung des Lechnerköpfls als auch die nachfolgende Besteigung der Hochsalwand haben den Schwierigkeitsgrad UIAA 1 ! Um auf den Gipfel des Lechnerköpfl zu gelangen, sind einige Kletterkünste Vorauszusetzung. Der "normale" Klettersteig auf das Lechnerköpfl wird erreicht, in dem man es nordwestlich umgeht (Steigspuren) und an dessen Südseite über die steile Südseite zum Gipfel gelangt. Es gibt aber auch folgende, relativ unbekannte Variante: Das Lechnerköpfl nicht nordwestlich umgehen, sondern noch an der Nordseite rechts nach oben steigen. Der Steig ist schwach mit alten Farbklecksen gekennzeichnet. Er umgeht den Gipfel in einem stetig nach oben führenden Halbkreis (Linkskurve). Nach wenigen Minuten erreicht man die Südseite und gelangt in die Mitte des "normalen", plattigen Klettersteigs, der in zwei Minuten zum Gipfel führt. Abstieg nach Süden in die Scharte zwischen Lechnerköpfl und Hochsalwand. Hochsalwand ca. 20 Minuten Auf die Hochsalwand steigt man normalerweise über den von hier aus nordwestlich beginnenden meist gesicherten Steig (siehe Schild). Aber auch hier gibt es eine unbekannte, schwierigere Variante, dessen Wegverlauf man vom Lechnerköpfl aus recht gut sieht: Auf der Scharte zwischen Lechnerköpfl und Hochsalwand direkt geradeaus durch Schrofen und Fels nach oben in Richtung Gipfel steigen. Bis 2005 gab es hier kaum erkennbare Kennzeichnungen, die dan aber leider mit steingrauer Farbe übersprüht wurden. Ein ehemaliges Warnschild wurde abmontiert. Die Route ist (zumindest für Ortsunkundige) im mittleren Bereich nicht mehr leicht zu finden. Hochsalwand - Haidwand - Reindlalm ca. 70 Minuten Beim Gipfel dem Steig in westlicher Richtung durch hohe Latschen folgen. Die Abzweigung nach Norden ins Tal (auf den oben genannten gesicherten Steig) rechts liegen lassen. Der Weg verläuft leicht abwärts Richtung Reindlalm - einige Minuten nach der genannten Abzweigung sollte man den Weg links liegen lassen und auf dem Grad zur Haidwand bleiben. Schlüsselstelle ist dabei ein einfaches Holzkreuz. Ungefähr hier wird der Weg zur Reindlalm verlassen, also links liegen gelassen und man hält sich rechts auf dem Grat bleibend. Dieser Weg ist schwer: Auf dem kaum erkennbaren Trampelpfad gilt es Felsblöcke, dichte Latschenfelder, umgestürzte Bäume usw. zu überwinden. Bis zum Gipfel der Haidwand berührt man nicht mehr den Weg zur Reindlalm. Ab dem Gipfel mit Gipfelkreuz gelangt man weglos hinab auf das Weidegebiet der Reindleralm. Alternativ ab dem Gipfelkreuz dem Grat folgen, bis man zur Kirchlwand gelangt. Vorsicht: Auf dem Grat immer wieder steil abfallende Felswände nach Norden! Abstieg ins Jenbachtal ca. 120 Minuten Bei der Reindleralm stößt man auf den Voralpinen Weitwanderweg, hier rechts in diesen einbiegen und nach 20 Minuten in den Steig nach rechts, der in endlosen Serpentinen durch Wald ins Jenbachtal führt. Unten bei der Kreuzung rechts wenden, an einem Jagdhaus und der Wirtsalm vorbei zum Parkplatz. |
| Im Frühjahr ist die Rampoldplatte ein einziges Naturerlebnis. Es blühen unzählige Enziane, Mehlprimel, Felsaurikel, Braunellen und viele andere schöne Alpenblumen. |
| Alpenvereinsführer: | AV-Führer Bayerische Voralpen Ost von Zebhauser, Marianne und Emmeram |
| Führer und Interviews: | Gipfeltreffen von Schmidbauer, Werner |
| Bildband: | Land unter dem Wendelstein von Eberhard, Robert |
| Software: | TOP50 / AMAP3D - Routenanzeige, Höhenprofil, Kartendruck, GPS, 3D-Flug usw. |

(08.07.2006)
(23.10.2006)
Ich finde es gut, dass der schwierigere Anstieg zur Hochsalwand aus der Scharte zum Lechnerköpfel nicht mehr markiert und deshalb schwer zu finden ist. Es gibt schon zu wenig Wege, die etwas anspruchsvoll sind und einige Phantasie bei der Routenfindung benötigen. Zudem ist dieser Weg relativ brüchig und erfordert schon eine Portion Trittsicherheit.
(27.06.2010)
Die Markierung aufs Lechnerköpfl konnte ich nicht mehr finden. Beim Beginn der Wand findet sich ein gelber Pfeil nach rechts und kurz danach noch ein gelber Strich. Bei diesem bin ich dann auch eingestiegen und wie beschrieben in einer Linkskurve heraufgekommen. Auf den andere Steig kam ich nicht, sonder viel früher schon auf den Gipfel. Wenn man an der Stelle klettertechnische Probleme hat, kann es etwas problematisch werden.
Die Markierungen beim Weg auf die Hochsalwand waren trotz Übersprühung gut zu erkennen und die Route folgt ja auch einer sehr logischen Linie. Für mich besser zu finden als beim Lechnerkopf.
Der Weg auf die Haidwand war eine Katastrophe. Ich bin dann oft oben am Grat gegangen, soweit es ging. Von einem Weg kann man sicher nicht mehr reden.
Auch der Abstieg war interessant. Ich landete in dem Tal rechts vom Grat der Kirchlwand und bin weglos abgestiegen. An einer Stelle musste ich einen Bach queren, ansonsten hielten sich die Schwierigkeiten im Rahmen.
Rausgekommen bin ich an der Stelle, wo der Weg durchs Jenbachtal mit einer kleinen Brücke über den Jenbach geführt wird.