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Karspitze

»Mit Schneeschuhen über das Staudinger Kreuz«


Die Karspitze ist ein ganzjährig beliebtes Ziel in den Chiemgauer Alpen. Im Winter zieht es die Tourengeher auf den Gipfel, um von ihm aus zur Wildbichler Alm hinunter und nach einer Einkehr ins Tal zu fahren. Schneeschuhwanderer können die Tour sogar noch ausweiten, indem sie vom Gipfel aus einen langen Bogen über das Staudinger Kreuz zurück zur Wildbichler Alm ziehen.

Karspitze

Staudinger Kreuz


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Schneeschuh (mittel)  Schneeschuh (leicht)  
Naturverträgliche Skitour Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:Karspitze (1241 m)
Dauer:Parkplatz - Karspitze 2 std., Karspitze - staudonger kreuz - Parkplatz 1 Std. 45 Min.
insgesamt ca. 3 Std. 45 Min.
Lawinengefahr:Auf dem Verbindungsweg zwischen Staudinger und Wildbichler Alm queren wir für ca. 200 m einen steilen Südwesthang. Hier ist besondere Vorsicht geboten.
Touristinfo:Sachrang

Anforderung:

Höhenunterschied:ca. 650 hm
Streckenlänge:ca. 9 km
Schwierigkeit:Weg: mittel
Im Grunde eine leichte Schneeschuhwanderung. Lediglich der Steig, welcher kurz nach der Wildbichler Alm beginnt, quert kurzzeitig einen steileren Hang und erfordert etwas Geschick. Man kann dieses Stück umgehen, indem man auf dem Hauptweg bleibt. In diesem Fall ist die Tour als "leicht" einzustufen.
Kinder:nur für Kinder mit entsprechender Kondition geeignet
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Wildbichler Alm (Wildbichlalm):
täglich bis 22 Uhr, Winter bis 18 Uhr. Geschlossen November bis Weihnachten, Montag und Dienstag Ruhetag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Ritzgraben/Gränzing im Priental, 745m


GPS-Wegpunkt:

N47 40.313 E12 15.644  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bis Aschau mit der Bahn, von dort aus weiter mit dem Bus, der allerdings nur nach Sachrang fährt (der Ritzgraben ist bereits auf österreichischem Gebiet). Von Sachrang aus geht man zu Fuß in ca. einer knappen Stunde bis zum Ritzgraben (30 Minuten bis Mittertrain). Bus fährt nicht an Sonn- und Feiertagen.
Auf österreichischer Seite von Durchholzen oder Niederndorf aus mit dem Bus bis zur Haltestelle "Niederndorferberg Wildbichl". Von dort aus zu Fuß weiter zum Ritzgraben.

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 (München-Salzburg) bis Ausfahrt Frasdorf oder Bernau a. Ch., von dort jeweils ca. 5 km bis Aschau, weiter bis ca. 14 km über Sachrang und die Grenze nach Gränzing. Direkt beim Feuerwehrhaus Niederndorferberg östlich abbiegen Richtung Wildbichl Alm. Die Strasse führt durch die Senke des Ritzgrabens und auf der anderen Seite bergauf, der Weg zum Wanderparkplatz ist beschildert.


Ab Rosenheim: 40 Km / 0:40 Std
Ab München: 100 Km / 1:05 Std
Ab Bad Tölz: 85 Km / 1:05 Std
Ab Salzburg: 85 Km / 1:00 Std


Information:

Sehenswert ist das Müllner Peter Museum mit dem "Lehrer Hickl Zimmer".
Der Müllner-Peter von Sachrang ist eine historische Figur. Er lebte von 1766 bis 1843 auf dem Besitz der Familie Huber, einer Kornmühle. Ursprünglich sollte er Pfarrer werden, doch er brach das Studium in München ab und kehrte nach Hause zurück. Seine neuen Ideen, seine von ihm komponierte Musik, und sein Weltbild fanden keineswegs immer ein positives Echo in der Gemeinde. Neider zerren ihn sogar vor den Landrichter in Prien, der ihn für längere Zeit nach Burg Grünwald in Haft bringen läßt.
Das Museum wurde von der Gemeinde Aschau i.Ch. zusammen mit dem Museumsverein Müllner-Peter-von-Sachrang eingerichtet und im September 2001 eröffnet. Es ist im Dachgeschoss des ehemaligen Schulhauses in der Schulstraße 3 untergebracht; das "Lehrer-Hickl-Zimmer" im 1. Stockwerk.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Ritzgraben/Gränzing im Priental, 745m


Aufstieg zum Gipfel:
Wir folgen der Beschilderung zur Wildbichler Alm. Nach einer knappen Stunde sollten wir diese erreicht haben. Ca. 150 m hinter den Almgebäuden zweigt ein kleiner Steig ab. Dieser führt uns parallel zur Forststraße bis zu dem Punkt, wo Steig und Forststraße wieder zusammen kommen. Dort biegen wir aber nicht links in die Forststraße ein, sondern halten uns weiter rechts. Der Steig verläuft nun genau nach Süden steil durch den Wald, um aber bald darauf eine freie Fläche zu erreichen. Hier gehen wir weitere 130 m nach Süden, um bald darauf rechter Hand das hölzerne Gipfelkreuz zu entdecken. Wir erreichen dieses in wenigen Minuten. Zwei Bänke unterhalb des Gipfelkreuzes laden zum Verweilen ein - bei bester Aussicht in das Inntal.

Karspitze - Staudinger Kreuz - Parkplatz:
Wir gehen einige Meter auf dem Aufstiegsweg zurück, halten uns dann rechts in Richtung der Karalm, an der wir links vorbei gehen. Nun wandern wir ohne wesentliche Steigungen durch welliges Gebiet nach Süden. Beim einem Gatter - sofern bei hohem Schnee noch sichtbar - betreten wir eine kleine Baumgruppe und halten uns weiter nach Süden. Bald wird links der Blick auf den Walchsee frei. Etwas unterhalb des freies Wiesengeländes erreichen wir schließlich das schlichte Staudinger Kreuz. Eine Holzbank läßt uns nochmals den Blick auf den Walchsee, Zahmen Kaiser und das Inntal genießen. Nun steigen wir weglos nach Süden in Richtung einer kleinen Waldschneise. Hier sehen wir unterhalb bereits das Gebäude der Staudinger Alm. Noch vor ihr passieren wir einige Wegweiser. Hier halten wir uns rechts in Richtung Wildbichler Alm. Wir münden nach wenigen Minuten in einen breiten Weg, gehen zuerst leicht bergauf, später wieder bergab und erreichen nach 30 Minuten die Alm. Auf dem bekannten Aufstiegsweg wandern wir zurück zu unserem Ausgangspunkt.


Literatur:

Schneeschuh-Führer:Chiemgauer Alpen (Rother Schneeschuhführer)
mit Berchtesgadener Alpen und Kaisergebirge
von Wecker, Evamaria
Karte:Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein

GPS-Daten:

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Wettervorhersage für Aschau:


 Autor: Reinhard Rolle   Autorenportrait