roBerge.de

Feichteck

»Unter Einheimischen beliebte Skitour im Hochriesgebiet«


Das Feichteck ist der westliche Ausläufer der Hochries und vom Flachland aus gut zu erkennen.
Neben der bereits beschriebenen Möglichkeit, mit Schneeschuhen oder Tourenski das Feichteck über die Doaglalm zu besteigen, existiert auch diese Skitourenvariante. Sie verläuft über die Wagneralm und ist wesentlich beliebter, da sie meist gut gespurt ist. Deshalb ist man hier auch selten allein. Trotzdem ist sie nie überlaufen. Es existieren zwei Aufstiegs-Varianten, wobei der erste Teil bis zur Wagner-Alm auch gern als Rodelbahn genutzt wird.

Nach dem Waldaufstieg gelangt man in das Almengebiet mit freiem Blick auf den Gipfel.


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Schneeschuh (schwer)  Skitour (leicht)  
Naturverträgliche Skitour Hinweise zum umweltfreundlichen Skibergsteigen
Erreichte Gipfel:Feichteck 1514 m
Dauer (Stunden):Waldparkplatz - Wagneralm 30 Min.
Wagneralm - Feichteckalm 1 Stunde
Feichteckalm - Feichteck 30 Min.
insgesamt ca. 2 Std.
Lawinengefahr:Bei Benutzung der angegebenen Wege geringe Lawinengefahr
Hangrichtung Südost - Süd - Nordwest
Der Gipfelhang ist mitunter nach starken Schneefällen gefährdet.
Der Nordhang wird selten befahren und ist auf alle Fälle mit Vorsicht zu genießen.
Beste Jahreszeit:Dezember bis Februar
Touristinfo:Samerberg

Anforderung:

Höhenunterschied:Gammernparkplatz 875 m
Wirthsalm 1147 m
Schweibereralm 1160 m
Feichteck 1514 m
insgesamt ca. 650 m
Steigung:Bis zur Wagner-Alm sehr moderat auf Forststraße, die Variante durch den darüber leigenden Wald ist sehr steil, ansonsten meist flach.
Schwierigkeit:Weg: mittel
leicht (Forststraße, Waldwege und Almwiesen)
Die Variante über den Sommerweg ist recht steil und erfordert dementsprechend mehr Kondition.
Falls keine Spur vorhanden, ist Orientierungssinn bzw. gute Gebietskenntnisse erforderlich.

Einkehrmöglichkeit:

Wagneralm:Mai bis Oktober: Mo - Fr ab 14:00 Uhr, Sa, So, Feiertage ab 11:00 Uhr
November bis April: Sa, So, Feiertage ab 11:00 Uhr, Ferien ab 14:00 Uhr

Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Startpunkt:

Waldparkplatz Gammern, Samerberg, 880m


GPS-Wegpunkt:

N47 43.967 E12 12.693  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Der Gammern-Waldparkplatz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar.

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 München-Salzburg bis Ausfahrt Achenmühle. In Achenmühle rechts ab Richtung Törwang bis Grainbach. In Grainbach kurz vor der Hochriesbahn nach rechts den Schildern zum Duftbräu und Heuberg folgen. Noch vor Mitterhof links ab zum Parkplatz Spatenau. Kurz vor dem Duftbräu links abbiegen, beim Wegweiser "Rotkreuzheim" ebenfalls links bleiben, weiter hinauf zum großen Waldparkplatz im Gammernwald.



Größere Kartenansicht


Ab Rosenheim: 15 Km / 0:25 Std
Ab München: 75 Km / 0:50 Std
Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:55 Std
Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std


Mit dem Bike:

Mit dem Mountainbike ist der Waldparkplatz gut erreichbar: Zum Beispiel ab Nußdorf durch das Mühltal und weiter über den Duftbräu. Siehe Tourenbeschreibung "Wagneralm"

Information:

Der Gammernwald ist die auf ca. 1000 m Höhe gelegene Einsenkung zwischen Heuberg und Feichteck. Hier entspringt der Fluderbach, auch "Floderer" genannt. Er fließt zunächst durch das Bruchfeld, um dann über romantische Felskaskaden oberhalb von Duft in die Samerbergmulde zu stürzen.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Waldparkplatz Gammern, Samerberg, 880m


Aufstieg:
Ab dem Gammern-Waldparkplatz verlaufen zwei Forststraßen in westlicher Richtung. Hier den linken Weg Richtung Wagneralm wählen. Nach ca. 130 Höhenmeter trifft man auf eine Gabelung, wo drei Wege weiterführen. Hier den mittleren Weg wählen (siehe Foto). Nach einigen Minuten verläßt man wieder den Wald und sieht bereits rechts oben die Wagneralm liegen.
An der Alm links vorbei gehen zu einer kleinen Hütte, weiter zuerst rechts (Zaun) und dann links an den Waldrand. Wieder hinab zur Forststraße und auf dieser ca. 200 m bleiben. Bei der darauf folgenden Rechtskurve links abbiegen und durch ein kurzes Waldstück zur Schweibereralm. Ca. 500 Meter weiter durch welliges Gelände bis oberhalb der Wirtsalm. Hier den Hang links aufsteigen bis zum Waldrand. Kurze Zeit später erreicht man bereits die Feichteckalm und nach einer knappen halben Stunde über die freien Almwiesen den Gipfel (am besten über den Westgrad).

Abfahrt:
Zuerst auf dem Gipfelgrat in gerader Linie bis oberhalb der Feichteck-Alm (westlich vom Gipfel). Von dort hinunter zur Feichteck-Alm, durch ein kleines Waldstück und anschließend rechts haltend auf den Forstweg, der westlich zur Wagner-Alm führt (entspricht in etwa dem Aufstiegsweg). Nicht den Spuren folgen, die ins Trockenbach hinunter führen. Diese führen im weiteren Verlauf durch das Trockenbachtal nach Erl.


Skibergsteigen umweltfreundlich:

Zum Schutz der Rauhfußhühner sollen folgende Bereiche des Feichtecks gemieden werden:

1) Die Waldzone nördlich der Wagneralm, durch die auch der Sommerweg führt. Dieser wird häufig von Tourengehern benutzt.
2) Der den an den Sommerweg südlich angrenzende Hang, welcher ab 2005 durch Abholzung entstanden ist.
3) Der bewaldete Hang im südöstlichen Bereich des Feichteck-Gipfels.

Hierzu schreibt der Rother-Skiführer "Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen":
"Wald-Wild-Schongebiete: Verantwortungsbewußte Tourengeher werden sich naturverträglich verhalten, empfindlichen Zonen ausweichen und Unwissende unaufdringlich auf die Problematik hinweisen. (Text in Abstimmung mit dem DAV)"


Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte BY17
von Alpenverein
Skiführer:Snowcard
von Engler, Martin
Skiführer:Rother Skiführer Kitzbüheler, Tuxer und Zillertaler Alpen
von Brandl, Sepp und Hirtlreiter, Gerhard

Karte:

Ausschnitt aus "Alpenvereinskarte BY17".

Mit freundlicher Genehmigung vom Deutscher Alpenverein.



Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Panorama:


Ins Bild klicken zur Panorama Ansicht

Wettervorhersage für Samerberg: