Hohe Asten

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Wasserwand

»Kein Klettersteig im herkömmlichen Sinn«


Selbst einen kleinen Klettersteig hat der Heuberg anzubieten: Die nördlich vom grasigen Mittelgipfel des Heubergs beginnende und nach Nord-Osten verlaufende Felsscheibe stürzt bis zu 150 Meter jäh und plattig nach Westen (West-Nord-West) und bis zu etwa 100 Meter teils senkrecht nach Osten (Ost-Süd-Ost) ab. Die Ost- und Westwand bieten Möglichkeiten für schwierigste Felstouren.
Wir zeigen hier den normalen Aufstieg. Er ist für Bergsteiger unschwierig; Ungeübten ist aber Vorsicht geraten.

Blick vom Gipfel der Wasserwand auf den Grasgipfel, links das Kranzhorn, im Hintergrund das Inntal.

Die Heubergalmen und die Wasserwand von der gegenüber liegenden Wagneralm aus.


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Klettersteig (leicht)  
Erreichte Gipfel:Wasserwand 1367 m
Dauer:ca. 4 Stunden Gesamtgehzeit

Anforderung:

Höhenunterschied:570 m
Schwierigkeit:leicht
bis zu den Almen leicht. zum Gipfel kleiner Klettersteig (A/B), der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Die Felsen des kurzen Klettersteigs sind durch die vielen Begehungen sehr glatt.

Einkehrmöglichkeit:

Duftbräu:
ganzjährig geöffnet, Montag Ruhetag (sollte der Montag ein Feiertag sein, ist Dienstag geschlossen)
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Lagler Hütte (Daffnerwaldalm):
im Sommer Dienstag bis Sonntag, im Winter Donnerstag bis Sonntag, während der Weihnachts- und Osterferien ist immer geöffnet
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Deindlalm:
Von Ende Oktober bis Mitte Mai:
DI bis SA von 10 bis ca 23 Uhr, SO und Feiertag von 10 bis 18 Uhr
MO Ruhetag, Schulferien täglich geöffnet
Von Mitte Mai bis Ende Oktober: täglich geöffnet
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Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Duftbräu, 779m


GPS-Wegpunkt:

N47 44.509 E12 12.711  [@google-maps]

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 München-Salzburg, erste Ausfahrt nach der Tankstelle Samerberg, dann links nach Achenmühle fahren, im Ort rechts den Samerberg hoch nach Grainbach, durch Grainbach hindurch, am Ortsende rechts halten in Richtung Duft bzw. Duftbräu (nicht Hochriesbahn). Nach gut 5 km ist der Parkplatz vom Duftbräu erreicht. Der Parkplatz der Gaststätte ist nur für deren Besucher möglich. Wer nach der Tour dort nicht einkehren will, findet vor der Gaststätte (am Straßenrand) oder nach der Gaststätte (100 m nach der Brücke über den Fluderbach) beschränkte Parkmöglichkeiten.


Ab Rosenheim: 20 Km / 0:25 Std
Ab München: 75 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:55 Std
Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Duftbräu, 779m


von Richard Horner

Viele Wege führen auf das Heubergmassiv, das sich aus Kindlwand (1228 Meter), Wasserwand (1367 Meter), Heuberg, dem Sattel zwischen Wasserwand und Kitzstein, und der höchsten Erhebung, dem Kitzstein (1398 Meter), zusammensetzt Vom Heuberg hat ein jeder Bergwanderer etwas: die Kinder einen lustigen Wasserfall, die Großeltern nach einer guten Stunde einige zünftige Wirtschaften und die bergerfahrenen Eltern etwas zum Kraxeln.

Der Parkplatz beim Duftbräu (800 Meter) ist unser Ausgangspunkt. Vor der Brücke und dem kleinen Stausee des Fluderbaches (woher der nur seinen Namen hat?) finden wir den Wegweiser "Heuberg, 8" zur Rechten. Schon bald können wir die kleinen Wasserfälle bewundern. Kurzweilig und flach ist der erste Anstieg. Wir überqueren eine ebene Fläche (Wegweiser "Heuberg, Daffneralm") und haben im Wald zwei steilere Anstiege vor uns. Wenn wir den Bergwald verlassen, sehen wir schon unsere heutigen Ziele, mehrere bewirtschaftete Almen (von Pfingsten bis Oktober geöffnet) und die Wasserwand.

Den Kindern und den Großeltern reicht's: sie machen Brotzeit und warten auf die Eltern, die nun den gut halbstündigen Schinder westwärts in Angriff nehmen. Wir erreichen den Fuß der Wand zur Rechten und finden auch bald das Drahtseil, das uns eine willkommene Aufstiegshilfe ist Angsthasen und Unerfahrene haben hier nichts zu suchen, denn schon manche haben hier ihren Leichtsinn mit dem Leben bezahlen müssen. Die Aussicht am Gipfelkreuz ist wie bei all unseren Vorbergen grandios.

Wir lassen die gleiche Vorsicht wie bergan auch bergab walten und stoßen bald wieder zur Restfamilie. Ins Tal zurück, richten wir uns zunächst nach dem Wegweiser "Nußdorf" und zweigen beim nächsten Wegweiser "Schweibern, 8" ab. Auf dem gut ausgebauten Weg sind wir nach einer Stunde wieder beim Duftbräu gelandet und genießen dort Speisen und Getränke.

Mit freundlicher Empfehlung entnommen aus dem Buch "Wo unsere Berge am schönsten sind ..." (Band 4) von Richard Horner, erhältlich bei allen Raiffeisen- und Volksbanken in der Stadt und im Landkreis Rosenheim sowie im Buchhandel.


Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Karte:Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg
Bildband:Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth

Karte:



Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:


Wettervorhersage für Samerberg: