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Thaurer Zunterkopf

»Vorposten der Nordkette«


Die Thaureralm am Fuße der Lattenspitze ist ein kurzes und lohnendes Ziel für Wanderer und Mountainbiker. Bereits während des Aufstiegs genießen wir immer wieder die schönen Ausblicke in das Inntal und auf Thaur, im Hintergrund auf die Tuxer Alpen mit dem Patscherkofel, aber auch in Richtung Wipptal und in die Stubaier Alpen mit Serles und Habicht. Haben wir die Alm erreicht, dann wandern wir eine gute halbe Stunde weiter zu der Kaisersäule. Die Steinpyyramide ist bereits vom Tal aus und auch mehrmals vom Aufstieg aus erkennbar. Sie erinnert an den Besuch von Kaiser Franz 1. im Jahr 1815. Von der Kaisersäule aus wandern wir dann weiter auf den Gipfel des Thaurer Zunterkopfes. Direkt am Gipfelkreuz steht eine Holzbank, wo wir unsere Seele baumeln lassen können. Der Blick reicht auf die Tuxer Alpen, in das Wipptal und Inntal, weiter auf die Tuxer Alpen und das Kaisergebirge. Im Rücken befindet sich das Halltal mit den Herrenhäusern und den Stempelreisen unterhalb des Stempeljochs, dahiner der Kleine und Große Lafatscher.
Konditionsstarke Wanderer können noch in einer guten halben Stunde den benachbarten Haller Zunterkopf besuchen.

Blick vom Inntal auf den Thaurer Zunterkopf (rechts). Genau in der Bildmitte ist die Kaisersäule zu erkennen.

Das Gipfelkreuz des Thaurer Zunterkopf


Kurzinfo:

Region:Karwendel
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Thaurer Zunterkopf
Dauer:Parkplatz - Thaurer Alm 1 Std. 20 Min.
Thaurer Alm - Kaisersäule 35 Min.
Kaisersäule Thaurer Zunterkopf 35 Min.
Abstieg ca. 1 Std. 50 Min.
insgesamt ca. 4 Std.
Touristinfo:Innsbruck

Anforderung:

Höhenunterschied:ca. 1020 Höhenmeter
Streckenlänge:ca 14,3 km (hin und zurück)
Schwierigkeit:Weg: mittel
Bis zur Thaurer Alm Forststraße mit gemächlicher Steigung. Erst kurz vor der Alm etwas steiler und der Belag wechselt auf teils groben Schotter. Ab der Alm zuerst ein Wiesen-, dann ein Waldweg, später steiler durch Latschen.
Kinder:nur für große Kinder - Länge und Höhenunterschied beachten!
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Thaurer Alm:
1.5. - 31.10. bei jeder Witterung
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Parkplatz Thaurer Alm, 900m


GPS-Wegpunkt:

N47 17.939 E11 27.513  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Öffentliche Verkehrsmittel fahren bis zum Zentrum von Thaur (Bahn bis Hall, danach Bus). Von Thaur gehen wir ca. 50 Minuten auf der Langgasse bis zum Wanderparkplatz.

Mit dem Pkw:

Über die Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Hall-West, im Kreisverkehr dritte Ausfahrt (Bert-Kollensperger-Straße) nehmen und weiter über die Bert-Köllensperger-Straße. Im Zentrum von Thaur biegt man links in die Langgasse ein und gelangt auf dieser bis zum Wanderparkplatz (von Thaur-Zentrum ca. 1,5 km).


Ab Rosenheim: 110 Km / 1:20 Std
Ab München: 155 Km / 1:45 Std
Ab Bad Tölz: 90 Km / 1:20 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Parkplatz Thaurer Alm, 900m


Aufstieg:
Ab dem Wanderparkplatz folgen wir dem rechten Weg. Das Ziel Thaurer Alm ist nicht zu verfehlen, denn wir bleiben einfach immer auf dem Hauptweg. An den wenigen Wegegabelungen gibt es immer eine gute Beschilderung. Bereits ca. 300 hinter dem Wanderparkplatz haben wir die Möglichkeit, auf den steileren Haslbergsteig auszuweichen, welcher ein gutes Stück des Forstweges abschneidet und dabei zweimal die Forststraße quert. Kurz bevor wir die letzten 50 Meter zur Thaurer Alm hinauf gehen, folgen wir bei der Linkskurve geradeaus dem Wiesenweg. Dieser geht bald in einen steileren Waldweg über. Bei einer weiteren Gabelung im Wald halten wir uns links, kurz darauf, nach Austritt aus dem Wald, müssen wir den rechten Weg benutzen. Nach einer teils steilen Latschenregion stehen wir dann vor der prächtigen Kaisersäule. Hinter hier geht es weiter, es gibt zwei Wege, am besten nehmen wir den rechten Pfad, der uns zwar bald sehr steil, aber dafür zügig in die Latschenregion bringt. Dort wird es wieder flacher. Nach einem letzten Aufschwung stehen wir vor dem flachen Gipfelplateau, an seinem gegenüberliegenden Ende erblicken wir das Gipfelkreuz mit der Holzbank.

Abstieg:
Wie Aufstieg.


Kaisersäule:

Die 14 Meter hohe Kaisersäule, ursprünglich Franzens-Pyramide genannt, steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1815 errichtet an Gedenken von Kaiser Franz 1., der an dieser Stelle „Volk und Land wieder begrüßte“. Hintergrund war der Besuch dieses Aussichtspunktes, von dem aus er die Schauplätze des Tiroler Freiheitskampfes von 1809 besichtigte.


Literatur:

Bergführer:Stille Wege in Tirol
Besinnliche Wanderungen
von Paganini, Claudia / Paganini, Simon / Markl, Dominik
Wanderführer:Karwendel
Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen
von Demmel, Robert
Karte:Alpenvereinskarte 5/2
Karwendelgebirge Mitte
von Alpenverein

GPS-Daten:

Die Karte zeigt den Aufstieg über die Forststraße.

Um die Kartenansicht (Karte, Satellit, Gelände, etc.) zu wechseln, bitte auf der Karte oben rechts den entsprechende Menüpunkt auswählen. Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden.

Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.


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Galerie:

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Panorama:


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Gipfelpanorama bei PeakFinder:

 Gipfelblick Thaurer Zunterkopf


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 Autor: Reinhard Rolle   Autorenportrait