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Grasköpfl

»Geheimtipp im Vorkarwendel«


 Autor: Margit Hiller   www.steinundkraut.de

Ein ausgesprochener Geheimtipp! Neben den bekannten Berggestalten des Vorkarwendels (Schafreuter, Vorderkopf etc) führt das Grasköpfl eher ein Schattendasein - dabei ist es eine prima Alternative, wenn an den höheren Karwendelgipfeln noch/schon Schnee liegt. Bereits der Aufstieg entlang der ausgeprägten Schlucht ist landschaftlich ansprechend, die aussichtsreiche Gipfel-Umrundung oberhalb des Wiesbauer-Hochlegers erst recht. Trotz der geringen Höhe ist das Gipfelpanorama durchaus sehenswert.

Das Grasköpfl

Am Gipfel ist die Sicht ins Karwendel überwältigend


Kurzinfo:

Region:Karwendel
Tourenart:Bergtour (mittel) Bergtour (mittel)  
Andere Bergsportarten:Als Winter- bzw. Schneeschuhtour ist die Wanderung nur bedingt möglich.
Erreichte Gipfel:Grasköpfl (1753 m)
Dauer (Stunden):Aufstieg 2 Std. 30 Min., Abstieg 2 Std., insgesamt ca. 4 Std. 30 Min.
Kinder:für größere Kinder geeignet
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet
Touristinfo:Lenggries

Anforderung:

Höhenunterschied:950 hm
Streckenlänge:14,5 km
Schwierigkeit:Bis zum unmittelbaren Gipfelbereich bewegt man sich durchwegs auf sehr gut angelegten, aber schmalen Bergwegen. Vorsichtig sein sollte man beim Passieren des Abbruchs unterhalb des Gipfels und beim finalen, recht steilen Gipfelanstieg (besonders bei Schnee/Eis, da der Steig hier in die N-Flanke dreht!)
Weg:mittel

Startpunkt:

PP 3 km hinter Vorderriß im Rißtal


GPS-Wegpunkt:

N47 32.021 E11 26.508  [@google-maps]


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

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Tourenbeschreibung:

PP 3 km hinter Vorderriß im Rißtal


Aufstieg:

Vom Parkplatz folgen wir zunächst dem rot markierten Steiglein in SO-Richtung und wandern in moderater Steigung durch den lichten Wald. Nach einigen Minuten mündet der Weg in einen breiteren Wirtschaftsweg ein, dort halten wir uns links. Gelegentlich kann man eine Schlaufe auf kleinem Steig abkürzen, im Prinzip folgt man aber dem Wirtschaftsweg (O) bis zu einer Mobilfunkstation im Wald. Dort beginnt rechter Hand der ausgeschilderte Wanderweg zum Schafreuter (Reitsteig), in den wir einbiegen. Mit leichtem Höhenverlust gehen wir einen schluchtartigen Einschnitt aus und überqueren den Bach. Auf der gegenüberliegenden Seite leiten nun enge Serpentinen die steile Hangflanke hinauf (SO). Allmählich arbeitet man sich so aus der Schlucht heraus; schließlich wendet sich der Steig wieder nach O und führt oberhalb des Abbruchs zu einem weitläufigen Wiesensattel. Hier halten wir uns links (N), gehen am Hütterl des Wiesbauer-Hochlegers vorbei und finden am Waldrand wieder einen deutlichen und markierten Pfad. Den Felsgupf des Grünlahnerecks "unterwandern" wir bequem auf gutem Steig in der rechten Flanke (NO). Dann schwenkt der Steig nach NW und wir passieren nahezu ohne Höhengewinn einen breiten Abbruch. Hinter dem Abbruch leitet der Steig zur Gratkante hinauf (Weiterweg Richtung Fall), hier muss man aufpassen, um das Gipfelsteiglein nicht zu übersehen. Es zweigt scharf links ab und ist nur durch eine Mini-Steinmanndl markiert. Zunächst führt die fußbreite Spur durch Latschengassen zum steilen Gipfelaufbau, den man auf engen Serpentinen und ein paar Schrofen im Steilgelände zügig ersteigt.

Abstieg:

Zurück auf bekanntem Weg zum Wiesbauer-Hochleger. Der Abwechslung halber gehen wir nun aber nach S weiter, übersteigen mit gut 100Hm Gegenanstieg zwei Grasbuckel und wandern schließlich zu den am Fuß des Schafreuters gelegenen Hütten der Moosenalm hinunter. Dort treffen wir auf einen Forstweg, der uns in vielen Kehren wieder hinunterleitet zur Fahrstraße Vorderriss-Eng. Wir erreichen sie auf Höhe der Oswaldhütte und müssen daher rechter Hand noch ca. anderthalb Km zum Parkplatz zurückgehen.


Literatur:


GPS-Daten:

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Gipfelpanorama bei PeakFinder:

 Blick vom Gipfel ins Karwendel


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