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Roßkogel und Zireiner See

»Einer der schönsten Winkel im Rofan«


"Vorhof zum Paradies" - "Rosengarten Tirols"

Diese Begriffe der Kramsacher Tourismus-Verantwortlichen sind vielleicht etwas übertrieben, aber diese Landschaft hat ihre Reize, insbesondere der Blick über den Zireiner See hinauf zu Hochiss, Rofanspitz und Sagzahn. Der Zireiner See ist sicherlich einer der schönsten Plätze im Rofan.

Diese Tourenbeschreibung bietet zwei Varianten:
Einmal für den Bergwanderer, der eine schöne Tagestour unternehmen will. Diesem wird empfohlen, ab Kramsach in 3 - 4 Stunden über das Berghaus Sonnwendjoch zum Roßkopf und weiter zum Zireiner See hinauf zu wandern.
Doch es gibt auch die Variante für die Benutzer der Bergbahn. Durch sie spart man sich gute drei Stunden ein, sie ist deshalb auch für eine Kurztour mit glänzender Aussicht geeignet. Andererseits hat man über diese Variante auch die Möglichkeit, weitere lohnende und interessante Touren zu unternehmen, für die man normalerweise zwei Tage benötigen würde. Wie z. B. über den Schafsteig auf Rofanspitz, Sagzahn oder Vorderes Sonnwendjoch.

Blick über den Zireiner See auf das Zentrum des Rofan.


Kurzinfo:

Region:Brandenberger Alpen / Rofan
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Andere Bergsportarten:Im Winter ist dieses Gebiet für Skitouren äußerst beliebt, wozu natürlich auch die Sonnwendbahn erheblich beiträgt.
Erreichte Gipfel:Roßkogel (auch Kramsacher Roßkogel) 1940 m
Dauer:Kramsach - Berghaus Sonnwendjoch ca. 3 - 3,5 Std.
Berghaus Sonnwendjoch - Roßkogel 30 Min.
Roßkogel Zireiner See 40 Min.
Zireiner See - Berghaus Sonnwendjoch 1 Stunde
Berghaus Sonnwendjoch - Kramsach 3 Std.
Gesamtzeit mit Bergbahn ca. 2,5 - 3 Std., ohne Bergbahn ca. 8 - 9 Std.
Touristinfo:Rattenberg

Anforderung:

Höhenunterschied:Kramsach 513 m, Berghaus Sonnwendjoch 1790 m
Kramsacher Roßkogel 1940 m
Zireiner See 1799 m
Höhenunterschied mit Bahnbenutzung ca. 350 m, ohne Bahn ca. 1900 m
Schwierigkeit:mittel
leichte Forstwege und Bergsteige, zum Roßkogelgipfel und beim Abstieg zum See Trittsicherheit erforderlich
Hunde:für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Sonnwendjoch (Berghaus):
Mitte Juni bis Ende Oktober
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Talstation der Sonnwendjoch-Bahn, 547m


GPS-Wegpunkt:

N47 27.049 E11 51.961  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn über Kufstein bis zum Bahnhof von Brixlegg. Ca. Anfang Juni bis Ende September fährt von Montag bis Freitag ein Bus vom Bahnhof direkt zur Talstation der Sonnwendjochbahn.

Mit dem Pkw:

Inntalautobahn, A12, bis Ausfahrt Kramsach, rechts in den Ort nach Kramsach, beim Kreisverkehr rechts, sofort wieder links Richtung Brandenberg. Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Talstation der Sonnwendbahn.


Ab Rosenheim: 65 Km / 0:45 Std
Ab München: 125 Km / 1:05 Std
Ab Bad Tölz: 95 Km / 1:30 Std
Ab Salzburg: 135 Km / 1:20 Std


Information:

Die Sonnwendjochbahn in Kramsach ist nur noch im Sommer für einige Wochen in Betrieb. Auskünfte am besten unter +43 (0)5336 5233

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Talstation der Sonnwendjoch-Bahn, 547m


Wir empfehlen für Tagestouren die Auffahrt mit der Bergbahn, um ca. 3 Stunden Aufstiegszeit über die Forststraße einzusparen.

Aufstieg zum Roßkogel:
Leichter Bergsteig ab der Bergstation, 30 Minuten

Roßkogel - Zireiner See:
Ab dem Gipfel in westlicher Richtung den Wegweisern folgen. Man gelangt auf das dem Gipfel vorgelagerte Plateau, dort an einer Wegtafel vorbei. Bei eineer Gabelung rechts (bzw. geradeaus) halten, links gelangt ebenfalls zum Zireiner See, hat aber nicht den berühmten Blick auf diesen. Nun verläuft der Steig zm Teil sehr steil und rutschig zum See hinunter zu dessen Südufer.

Rückweg zur Bergstation:
Am Südufer des Sees beginnt ein markierter Steig, der über den unteren Nordhang des Latschberges direkt zur Bergstation führt.


Da Ziereina See
(von Kathi Kitzbichler):

Zwischn Latschn und Felswänd
wo ´s Bachä heakimmt,
wo da Wandara steh bleibt
und ´s Fernglasl nimmt,

do siecht ma den Bergsee,
tiafblau und glosklor,
ea liegt wia a Spiagl
zwischn Oima und Kor.

Rundum grast des Oimviech,
de Kia und de Koim,
ma heascht fei de Gloggn
weithi iwa d´Oim.

Do is ois so friedlich,
so liablich und sche,
do mecht i vaweiln,
mog nimmamea geh!

(Die österreichische Schriftstellerin Katharina Kitzbichler wohnt in und kommt aus dem Passionsspielort Erl.
Sie hat unter anderem auch mehrere Gedichtbände veröffentlicht).


Literatur:

Alpenvereinsführer:Alpenvereinsführer Rofangebirge, Brandenberger Alpen
von Röder, Rudolf / Schmid, Ernst / von Werden, Rudger
Karte:Tiroler Seenland
Wanderführer:Wandern zu Bergseen in Tirol
von Hundertpfund, Alexander
Karte:Alpenvereinskarte 6
Rofan
von Alpenverein

Karte:

Ausschnitt aus "Tiroler Seenland".



Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Panorama:


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Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Um den Zireiner See ranken sich mehrere Sagen. Nach einer dieser Sagen zieht das Wasser des Sees jeden, der an seinem Ufer einschläft, in die Tiefe. So hat sich einmal ein Hirte nach einer langen Wanderung an seinem Ufer ausgeruht und war eingeschlafen. Als er aufwachte, seien seine Füße bereits im Wasser gewesen. Er konnte sich jedoch noch retten.

Nach einer anderen Sage ist der See sehr tief, und an seinem Grunde haust eine riesige Wasserschlange, die einen Goldschatz bewacht. Deshalb gibt es in dem See auch Forellen, die kleine Goldkörner in ihrem Körper tragen.

Nach einer weiteren Sage wohnte einst an dem See ein Mädchen, das rund um den See einen wunderschönen Blumengarten angelegt hatte. Den Garten hatte sie mit Muscheln und Kristallen geschmückt. Einmal kam ein Jäger vorbei, der von dem geheimnisvollem Mädchen angetan war. Als er sie heimlich beobachtete, schlich ein Drache aus dem Wasser hervor und drohte das Mädchen zu verschlingen. Er rette es, indem er den Drachen tötete. Das Mädchen bedankte sich bei ihm und zeigte ihm die Berggrotte mit den reichlichen Schätzen. Doch dann verabschiedete sie sich von ihm, sprang in den See und ward nie mehr gesehen. Der Jäger nahm die Schätze mit. Doch ob er damit glücklich geworden ist, das weiss niemand.


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