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Maiwand
Steiler Felszahn über dem Petersberg


Die Maiwand (1135 m) ist ein zum Riesenkopf-Massiv gehörender Nebengipfel (Klettergipfel) des Riesenkopfes (1337 m). Der Felsblock liegt oberhalb des Petersberges.

Die Maiwand - Gesehen aus von dem Weg, der auf die Asten führt (Standort: "Bauer am Berg").
Auf dem kleinen Steig, der zur Maiwand hinaufführt.

Kurzinfo:
  
Region:Bayerische Voralpen
Tourenart:  Klettersteig (leicht)
Erreichte Gipfel:Maiwand (1135 m)
Dauer (Stunden):ca. 3 Stunden
Touristinfo:Brannenburg

Anforderung:
  
Höhenunterschied:665 m
Schwierigkeit:Nur für Geübte! Die ersten zwei Drittel sind relativ leicht. Ab kurz vor der Maiwand beginnt ein kleiner Steig, der nur spärlich gesichert ist und wie im Gipfelbereich absolute Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit erfordert. Auf dem Gipfel und dem Nebengipfel besteht außerdem die Gefahr, dass der Erdrand nach unten abbricht ! Gute Orientierung erforderlich.

Einkehrmöglichkeit:
  
Petersbergwerktags 9:30 - 22:30, Sa/So/Feiertag 9:30 - 18:00
Ruhetag Sommer (Apr - Nov): Montag
Ruhetag Winter (Nov-Mär): Montag und Dienstag
AstenhöfeMo und Do bis 18 Uhr, Di und Mi bis 23 Uhr, Fr Ruhetag, Sa und So bis 21 Uhr

Anfahrt:
  
Mit dem Pkw:Inntalautobahn Ausfahrt Brannenburg, In Flintsbach: Parkplatz bei der Ruine Falkenstein, zu erreichen von Brannenburg kommend in Flintsbach (kurz nach dem Zentrum rechts abbiegen, beschildert).
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:Mit der Bahn bis nach Flintsbach.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:hier klicken

Tourenbeschreibung:
1. Abschnitt:
Ca. 45 Minuten, Schwierigkeit: leichtAm Parkplatz beginnt der Weg (Wegweiser Hohe Asten - Riesenkopf). Der Weg ist durchgehend Forststraße und gut begehbar. Wer den Weg abkürzen will, kann zeitweilig einen kleinen Pfad benutzen. Dieser beginnt nach 5 - 10 Minuten bei einer Linkskurve und verläßt den Forstweg auf der rechten Seite. Nach ca. 45 Minuten Abzweigung: geradeaus zur Hohen Asten und Riesenkopf, links zum Petersberg. Richtung Maiwand geht's aber geradeaus weiter. 10 Minuten nach der Abzweigung erreicht man eine Hochebene. Rechter Hand liegt ein verlassenes Gehöft, der "Bauer am Berg".

2. Abschnitt:
Über den "Bauer am Berg" gehen, links den Forstweg entlang, weiter den Hang hinauf über ein meist ausgetrocknetes Bachbett. Jetzt geht's steil hinauf durch den Wald. Man überquert zweimal einen Forstweg, den zweiten (nach ca. 1/2 Stunde) geht man rechts entlang Richtung Westen (Maiwand). Der Weg wird immer schlechter und ist nicht markiert! Einige Minuten nach der Überquerung eines Bachbettes beginnt der Steig. Kurz vor dem Gipfel zweigt man zu einem Nebengipfel links und zur Maiwand rechts ab.

Rückweg:
Wie oben. Oder Richtung Süden über die Astenhöfe.

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Rene6768 aus Rosenheim
(04.12.2006)
Stand November 2006. Die Querung vor dem Maiwandgraben wächst immer mehr zu. Teilweisekniehohe Pflanzen und viele Brennessel Werden Weg von früher her nicht kennt, steigt besserüber die Risenkopfalm zur Maiwand an. In derGipfelflanke liegen noch umgestürzte Bäme und einTeil der Wegspuren rutschen ab. Nur noch für eingefleischteMaiwand-Fans zu empfehlen.
René Willeke aus Schlossberg
(20.04.2010)
Stand 17.04.2010:
Ohne Frühjahrsaustrieb der Pflanzen noch gut möglich, aber Vorsicht wegen eines aggressiven Auerhahns in der Aufstiegslinie

Flora und Fauna:
Gämsen, die sich teilweise hinunter bis in die Nähe des "Bauern am Berg" wagen

Literatur:
  
Alpenvereinsführer:AV-Führer Bayerische Voralpen Ost von Zebhauser, Marianne und Emmeram
Bildband:Land unter dem Wendelstein von Eberhard, Robert
Karte:Alpenvereinskarte BY16 / Bayerische Alpen Mangfallgebirge Ost, Wendelstein
Software:TOP50 / AMAP3D - Routenanzeige, Höhenprofil, Kartendruck, GPS, 3D-Flug usw.

Fotos:

Panorama:


Wettervorhersage für Brannenburg:




Schwierigkeitsgrade bei Klettersteigen (nach der "Hüsler-Skala")


Tourenvorbereitung und Sicherheit:


Sicherheits-Tipps für Klettersteige


Checkliste für Klettersteige


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