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Naunspitze

»Steiler Zahn im Zahmen Kaiser«


Von Norden her sieht die Naunspitze für den normalsen Bergwanderer unbezwingbar aus. Doch von der anderen Richtung, über Rietzau-Alm und Vorderkaiserfelden, führt ein leichter Steig auf seinen Gipfel.

Gipfelblick von der Naunspitze Richtung Inntalausgang / Rosenheim.

Gipfelkreuz der Naunspitze


Kurzinfo:

Region:Kaisergebirge
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Naunspitze 1635 m
Dauer:5 - 6 Stunden insgesamt
Beste Jahreszeit:oft auch im Winter gut gespurt
Touristinfo:Kufstein

Anforderung:

Höhenunterschied:1136 m
Streckenlänge:6,1 km (einfach)
Schwierigkeit:Weg: mittel
leicht, teilweise am Gipfel Trittsicherheit erforderlich
Kinder:für größere Kinder geeignet
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Vorderkaiserfelden:
ganzjährig geöffnet, Ruhetage im März 2017: Mittwoch und Donnerstag; vorübergehend bis 22.9.2017 geschlossen
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Ritzau-Alm (Alpengasthof):
Ganzjährig geöffnet, Montag Ruhetag, Di - So 08:00 - 23:00 Uhr
Mi und So ab 18 Uhr Gastronomiebetrieb geschlossen - gilt nicht für Hausgäste
(siehe auch Homepage)
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Kufstein-Sparchen (Kaisertal-Parkplatz), 499m


GPS-Wegpunkt:

N47 35.702 E12 11.243  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn bis nach Kufstein fahren. Dann zu Fuß in nordöstlicher Richtung (30 Minuten vom Bahnhof) oder mit dem Postbus zum Parkplatz Sparchen-Kaisertal.

Mit dem Pkw:

Inntal-Autobahn Ausfahrt Oberaudorf, nach der Ausfahrt rechts Richtung Walchsee nach Niederndorf - Ebbs. In der Ortsmitte von Ebbs rechts abbiegen Richtung Kufstein, nach ca. 2 Kilometer (nach Oberndorf aber vor Kufstein) links abbiegen Richtung Kaisertal. Dort befindet sich der gebührenpflichtige Parkplatz "Sparchen" (484 m).
Nicht zum Sessellift fahren, dieser befindet sich 15 Minuten entfernt.


Ab Rosenheim: 40 Km / 0:35 Std
Ab München: 90 Km / 1:00 Std
Ab Bad Tölz: 75 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 110 Km / 0:55 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Kufstein-Sparchen (Kaisertal-Parkplatz), 499m


Kufstein - Vorderkaiserfelden:
Vom Parkplatz gehen wir über die Stufen der Sparchenstiege (Kaieraufstieg) bis zum Veitenhof. Nach diesem steigt der Weg nur noch mäßig an bis zu einer Abzweigung, wo wir uns links in Richtung Rietzau-Alm halten. Nun führt der breite Weg in einer knappen Stunde, immer steil ansteigend, bis zur Rietzau-Alm. Ab dieser bleiben wir auf dem breiten Fahrweg und erreichen nach ca. 200 Höhenmetern Vorderkaiserfelden.

Vorderkaiserfeldenhütte - Naunspitze:
Hinter der Vorderkaiserfelden-Hütte beginnt der schöne Steig, immer gut aufwärts, bis wir nach einer halben Stunde eine Abzweigung erreichen. Hier halten wir uns links und steigen kurz vor dem Gipfel über Felsen und Geröll, für Kinder nur bedingt geeignet. Vorsicht: am Gipfel nach Norden einige Hundert Meter sehr steil abfallend!
Beste Aussicht aus dem Inntal Richtung Rosenheim, auf die Rosenheimer Hausberge und das Kaisermassiv.

Rückweg:
Wie Aufstieg.



GPS-Daten:

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Galerie:

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Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Die Entstehung der Namen Naunspitze und Petersköpfl

Die Naunspitze war früher der Lieblingsplatz der Brandenberger Hexe. Sie schrie immer wider unter viel Blitz und Donner „Naun - Naun – Naun“.
Zusammen mit anderen Hexen begann sie von hier ihre Reisen, um den Mensch und Tieren Schaden zuzufügen. Gerne riß sie den Schafen ganze Knollen von Wolle aus.

In dem leider längst vergriffenen Buch von Anton Karg steht: „Der Schaflpeter, der den Hinterkaiser mit seinen Schafen befuhr, bemerkte öfter zu seinem Ärger, dass von seinen schwarzen Schafen ganze Schüppel Wolle ausgeschoren waren. Als er einmal da oben auf dem Plateau auf einem Köpfl stand und seine Herde überschaute, da sah er, wie die Brandenberger Hexe aus seinen schwarzen Schafen Wolle ausscherte. Er schrie und schimpfte zu ihr hinunter. Aber, o weh', Peter! Der Peter war auf das Köpfl angebannt und konnte nicht mehr fort.Zwei Tage und zwei Nächte stand er hungernd oben und jammerte, es half alles nichts, er konnte sich nicht vom Platz rühren. Da sah er den Wilderer Oergei hinter einem Schrofen heraufsteigen. Dieser Wilderer war aber ein Hexenmeister, der noch mehr konnte wie die Brandenberger Hexe. Er war derjenige, der im Teufelswurzgarten Blutkugeln gegossen hatte, der auch das Feuer stellen konnte, so dass ihn keine Kugel traf, und der sich mit einem Zauberkräuterl unsichtbar machen konnte.
Der Schaflpeter schreit ihm zu: ,Oergei, hilf mir, die Brandenberger Hex' hat mich daher bannt!' Der Oergei kam und sagte. ,Gerad' recht, mit dieser Teufelshex hab ich abzurechnen, dieser werden wir es schon machen!“ Der Oergei kannte alle Hexenkräuter, er sammelte einen Buschen solcher Kräuter, legte sie samt dürrem Hole um den Peter und zündete sie an. Als das Feuer aufloderte, sprach er einige Worte, und der Peter war befreit! Seitdem heißt man dieses Köpfl Petersköpfl.
Aber jetzt werden wir erst die Hexe bannen, sprach der Oergei und holte einen Stecken von besonderem Holze, steckte ihn in den Kreis, machte einen neuen Feuerkranz darum, und als er wieder einige Worte sprach, da grunzte und pfiff es um den Stecken. „So, jetzt ist sie im Feuer“, lachte der Oergei höhnisch. Sie schürten das Feuer immer enger zusammen, bis der stecken anbrannte. „Jetzt ist sie gemerkt“, sprach der Wilderer und zog den Stecken heraus. Bei der Alphütte Edelfelden sah man an diesem Abend Feuer und hörte die Hexe schreien. Sie war als Hexe gebrandmarkt und verschwand in den Lüften, von wo man ihr Geschrei noch lange über den Berg hörte.“


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