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Hohe Asten - Normalweg ab Flintsbach

Der beliebteste Kurzwanderweg der Rosenheimer.
Die Hohe Asten ist ein Almgebiet, kein Berg. Abstecher auf den Petersberg (847 m) ist möglich, Mehrzeit ca. 1/2 Stunde.

Zur Geschichte: Die Astenhöfe gehörten früher zum Kloster auf dem Petersberg. Aufgrund der Abgeschiedenheit gab es früher viele Gerüchte über die Wildheit, Rauhheit und Riesenkräfte der Asten-Bewohner und Bewohnerinnen.

Toureninfo

  • Region: Bayerische Voralpen
  • Tourenart: Bergtour (leicht)  
  • Andere Bergsportarten: Mountainbiking: Aus einem Zeitungsbericht des OVB im April 2002: "... Die Region rund um die Hohe Asten bleibt für Mountainbiker weiterhin gesperrt. Dieser Festlegung durch Verkehrssachverständige der Polizeiinspektion Brannenburg folgte der Flintsbacher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit einstimmigem Beschluss .... Wegen hoher Gefährdung der Bergwanderer durch unübersichtliche Kurven und Steigungen bleiben der Weg von Flintsbach auf die Hohe Asten sowie aus Richtung Oberaudorf und Tatzelwurm der Weg ab dem so genannten "Stachus" sowie der Kühfußweg und Teile des Rehleitenwegs für die Mountainbiker gesperrt. Bürgermeister Berthaler erinnerte, dass nach dem bayerischen Naturschutzgesetz grundlegend alle Feld- und Waldwege durch jedermann genutzt werden können, Einschränkungen sind nur bei Vorlage eines Gefährdungspotentials möglich."
    Rodeln: Im Winter Rodelmöglichkeit ab Petersberg oder ab den Astenhöfen (nur für Geübte, da nicht ungefährlich)
  • Dauer: einfach 1,5 Stunden, insgesamt ca. 2,5 - 3 Stunden
  • Beste Jahreszeit: Diese Tour kann man das ganze Jahr über begehen.
  • Touristinfo: Flintsbach
  • Höhenunterschied: Flintsbach 478 m, Hohe Asten 1106 m
    insgesamt 628 m
  • Streckenlänge: ca. 7 km
  • Schwierigkeit: : leicht
    leichte Forststraße.
  • Kinder: für größere Kinder gut geeignet, für kleinere Kinder etwas zu lang
  • Kinderwagen geeignet: Ja
  • Hunde: für Hunde geeignet
  • Petersberg: werktags 9:30 - 22:30, Sa/So/Feiertag 9:30 - 18:00
    Ruhetag Sommer (Apr - Nov): Montag
    Ruhetag Winter (Nov-Mär): Montag und Dienstag 
  • Astenhöfe: So/Mo 9-18 Uhr, Di/Mi 9-23 Uhr, Sa 9-21 Uhr, Do/Fr Ruhetag 
  • Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).

Startpunkt - Asten-Parkplatz in Flintsbach, 482m

GPS-Wegpunkt: N47 43.058 E12 07.681 (zur Eingabe für Google Maps)
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Bahn bis zum Bahnhof Flintsbach. Von diesem über die Bahnhofstraße und die Innstraße bis zur Kufsteiner Straße. Dort links abbiegen und nach 50 m rechts in den Astenweg, der in wenigen Minuten bis zum Wanderparkplatz nahe der Ruine Falkenstein führt.
Mit dem Pkw: Inntalautobahn Ausfahrt Brannenburg. Nach der Ausfahrt links abbiegen und nach wenigen Metern nochmals links in Richtung Flintsbach. Durch die Hauptstraße das Ortszentrum von Flintsbach durch fahren und danach rechts in den Astenweg einbiegen. Auf diesem gelangt man nach ca. 150 m zum Wanderparkplatz.
Ab Rosenheim: 20 Km / 0:20 Std  Ab München: 75 Km / 0:55 Std  Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:50 Std  Ab Salzburg: 95 Km / 1:00 Std  

Tourenbeschreibung

Abschnitt 1:
Ca. 45 Minuten, Schwierigkeit: leichtAm Parkplatz beginnt der Weg (Wegweiser Hohe Asten - Riesenkopf). Der Weg ist durchgehend Forststraße und gut begehbar. Wer den Weg abkürzen will, kann zeitweilig einen kleinen Pfad benutzen. Dieser beginnt nach 5 - 10 Minuten bei einer Linkskurve und verlässt den Forstweg auf der rechten Seite. Nach ca. 45 Minuten Abzweigung: geradeaus zur Hohen Asten und Riesenkopf, links zum Petersberg. Zu den Astenhöfen geht's aber geradeaus weiter. Wer will, macht einen Abstecher zum Petersberg.

Abschnitt 2 (zum Petersberg):
Ca. 5 - 10 Minuten, Schwierigkeit: mittel, kleiner Steig.Wer den Petersberg besucht hat, kann über diese Variante den Weg zur Asten etwas abkürzen. Der Weg beginnt hinter der Petersberg-Wirtschaft nach der kleinen Wiese in südöstlicher Richtung.Ansonsten geht man den normalen Weg zurück bis zur in Abschnitt 1 genannten Abzweigung.>
Abschnitt 3 (weiter zur Asten):
Ca. 45 Minuten, der Forststraße bis zu den Astenhöfen folgen. Leicht.

Alternative zu Abschnitt 2:
Ab der unter Abschnitt 1 genannten Abzweigung ca. 45 Minuten bis 1 Stunde, Schwierigkeit: leicht, zum Schluss etwas steil. Forststraße.

Flora und Fauna

In der Nähe der Asten findet man den Sperlingskauz, einen nur noch vereinzelt vorkommenden Nachtgreifvogel. Er ist die kleinste einheimische Eule, erreicht höchstens die Größe eines Sperlings, daher auch sein Name. Hauptsächlich ist er in der Abend- und Morgendämmerung aktiv; ist sehr lebhaft, wenig scheu und sitzt gern auf Wipfeltrieben von Fichten. Er nistet meist in alten Spechthöhlen. Kleinere Vögel zetern aufgeregt, wenn sie ihn bemerken. Denn auch sie gehören zu seiner Nahrung.

Literatur

  • Alpenvereinsführer: Alpenvereinsführer Bayerische Voralpen Ost, von Zebhauser, Marianne und Emmeram 
  • Bildband: Land unter dem Wendelstein, von Eberhard, Robert 

Hinweis

Es kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.
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