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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369 #4
« Letzter Beitrag von abi am Heute um 12:52 »
Hi Klaus,
Die Gämsen waren nur Zuschauer und zum Gipfel waren es noch ein paar Höhenmeter.
Start- und Ziel wie so ziemlich jeder Wanderung ist der Parkplatz. Dort gabs einen kleinen Brunnen...

abi
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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369
« Letzter Beitrag von BFklaus am Heute um 10:22 »
Servus abi,

die Kuppe mit den zwei Gämsen drauf ist nicht der gesuchte Gipfel, oder?

Gruß
Klaus
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Wer war wo? / Re: Spieljoch - Seekarlspitze - Rofanspitze am 17.07.2017
« Letzter Beitrag von eli am Heute um 10:08 »
Servus beinand!

Mit Bild s2 nochmal den Klettersteig des Roßkopfes. Da stehen mir und den alpinen Kühchenschellen gleichermaßen die Haare zu Berge.   Na #dankeschoen#

Die immer hungrigen Dohlen verraten es, der eli macht Brotzeit am Gipfelkreuz der Rofanspitze, 2259 m. Und genießt die Aussicht auf gute Bekannte und florale Schönheiten. Wie versprochen, Sonja, extra für dich ins Garmischer Land.  #fruehling1#

Hawedere

eli
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Servus Gerold,

ich habe deine Tour auf die Jovenspitze(n) mit Interesse gelesen!

Es ist schon wirklich ich schätze über 15 Jahre her, dass ich einmal auf die Jovenspitzen gegangen/geklettert bin (Normalweg). Insgesamt habe ich die Tour als nicht sehr angenehm Erinnerung, da ich im Aufstieg ein- oder zweimal umkehren musste, weil ich den falschen Weg eingeschlagen hatte. Eine Markierung gab es damals nicht. Das Gipfelerlebnis ist natürlich sehr positiv!

Seitdem bin ich aber vorsichtiger geworden bin, was die Veröffentlichung von schwierigen Tour betrifft.

Jovenspitze:   http://www.roberge.de/tour.php?id=178

Deshalb meine Frage, ob jemand diesen Normalweg gut kennt, und ob sich seitdem evtl. Änderungen ergeben haben? Gibt es inzwischen eine Markierung, oder ist der Weg inzwischen besser erkennbar? 15 Jahre sind ja doch eine lange Zeit.

 #danke1#
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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369 #4
« Letzter Beitrag von abi am Heute um 07:49 »
Servus,

Beim nächsten Vorrätsel #4 geht es darum, dass Ihr mit den Gipfelnamen nennt, zu dem ich mal unterwegs war (genauer gesagt zweimal, da beim ersten Mal die Aussicht suboptimal war). Ich habe vor, ein paar Fotos vom Weg oder der Aussicht zu zeigen. Der Gipfel liegt im roberge-Kerngebiet.

Das erste Foto habe ich nicht künstlich verschlechtert. Es war von Haus aus schon so :)

abi
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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369
« Letzter Beitrag von abi am Heute um 07:44 »
...Ansonsten hast Du Dir da ein prima Rätsel ausgedacht, das mir recht gut gefällt.  #danke1#
freut mich und gern geschehen :-)
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Eines gleich vorneweg: Dass wir vor drei Wochen auf unserer Kraxel-Tour am Joven-Nordostgrat umgekehrt sind, war die richtige Entscheidung. Bis zum erwähnten Vorköpfl hatten wir kurz zuvor neben einer steileren Schrofenrinne bereits zwei etwas anspruchsvollere Kletterstellen zu überwinden, die mit rund drei Metern Höhe noch „überschaubar“ waren, aber den Bergspezl bereits intensiver gefordert hatten. Das Gipfelkreuz war verlockend nah, aber was auf dem „Weg“ dorthin – bei ungünstigen Absicherungsmöglichkeiten – noch zu überwinden gewesen wäre, hätte sehr wahrscheinlich die Akzeptanzgrenze überschritten. Unser Abstieg zurück war dann ohnehin noch fordernd genug.

Dann wäre da noch die – meiner Meinung nach – zu knappe und als „harmlos“ zu interpretierende Beschreibung aus dem alten AV-Kaiserführer zu präzisieren: „Mühsam“ (im Aufstieg) ist ziemlich „relativ“, macht doch „der Weg nach oben“ meißt den herausfordernden Reiz im alpinen Gelände aus, insbes. beim Kraxeln. Nicht nur Kinder, auch junge Kätzchen müssen beizeiten lernen, dass der Weg auf den Baum hinauf noch „einfach“, aber diesen dann wieder hinunter der schwierigere Teil des Unterfangens ist. „Nur im Abstieg zu empfehlen, deswegen auch in diesem Sinne beschrieben“ und die Schwierigkeit (im Aufstieg?) „II (stellenweise)“ hatten mich vermuten lassen, dass das Abklettern im mir noch unbekannten, nicht einsehbaren Abschnitt vergleichsweise „einfach“ sein müßte. Selbst mit dem Wissen, dass die früheren Schwierigkeitsangaben (in den AV-Führern) heute in der UIAA-Abstufung etwas höher anzusetzen sind, also eine II in Richtung III- und eine III in Richtung IV(-), so ist mir durch zahlreiche Kletter-Touren schon bewußt, dass ich mit (alpinen) UIAA III-Passagen wenig Probleme habe.

Zitat von: geroldh
Irgendwann werde ich mir das Ganze von der anderen Seite mal ansehen, ...

Ich hatte die Vorstellung, beizeiten auf einer anderen Bergtour via dem Normalweg (I bzw. T5) auf die Jovenspitze zu steigen und dann gemäß der Beschreibung abzuklettern, unseren Umkehrpunkt am Vorköpfl zu erreichen, dadurch die fehlende Lücke zu schließen – und anschließend in der leichteren Richtung wieder zurück zum Gipfel hinauf zu steigen. Doch „glücklicherweise“ hat dies, wie es bereits in der Tourendiskussion mit dem Bergwanderspezl war, nicht geklappt, denn ich wäre wohl nicht weit gekommen. Heute möchte ich behaupten, dass dies aufgrund des steilen und unübersichtlichen Geländes eine unsinnige Aktion wäre und die Kletterer, die den NO-Grat wie „empfohlen“ als Abstieg wählen, hier vermutlich mindestens ihren Strick zum Abseilen einsetzen. Ich gehe davon aus, dass ich mit meinen Entscheidungen stets für das strukturierteste Gelände die leichteste Route gewählt habe, aber meiner Meinung nach waren da schon einige (luftige) IIIer-Stellen dabei, die ich nicht abzuklettern bereit gewesen wäre.
Wenn an diesem Gratabschnitt jemand eigene Erfahrungen macht, wäre es interessant hier in diesem Thread davon zu lesen...

Vor dem nachfolgenden Tourenbericht damit für potentielle „Nachahmungstäter“ auch das (persönliche) Fazit vorneweg:
Der Jovenspitz-Nordostgrat ist allenfalls im AUFstieg sinnvoll, als eine herausfordernde Bergfahrt in naher Umgebung bei wirklich stabilen Witterungsverhältnissen (nach Regentagen das Gelände einen Tag abtrocknen lassen). Konditionsstarke Bergsteiger (ausreichend Trinkwasser mitnehmen!), die einen alpinen 3er ohne Probleme klettern können (inkl. selbständiger Beurteilung der Griff-/Trittfestigkeit), einen guten Orientierungssinn und eine robuste mentale Stärke haben, dürften mit dieser abwechslungs- und aussichtsreichen Kraxel-Tour ihre Freude haben. Aber Achtung: Der Fels ist durchwegs brüchig („ungeputzt“) und die Route wird hintenraus teilweise ziemlich luftig, ohne dass es eingerichtete Stand- und Zwischensicherungen gibt. Zeitdruck erhöht das Risiko, doch mit den angegebenen pers. Zeitangaben sollte sich der erforderliche Zeitbedarf einigermaßen abschätzen lassen.


Tourenbericht:
Die „unfertige“ Tour hat mir keine Ruhe gelassen und drei Wochen später gibt es für einen neuen „blauen Montag“ wieder ein Zwischenhoch mit ganztägig stabilen Wetterbedingungen (Anm.: Bereits am Folgetag wird es ab nachmittags im gesamten mittleren Alpenraum großflächige Gewitter geben, die erst gegen Mitternacht abklingen).

Der Bergwanderspezl hat für diesen Tag ein anderes kleineres Bergprogramm geplant – und so starte ich solo um 7:30 Uhr wieder auf ca. 600 m an der Almstrasse von Ebbs zur Aschingeralm und steige in der morgendlichen Kühle den bekannten Weg bis zur Almwiese auf (8:15 Uhr). An einer alten Badewanne, die nun als Viehtränke dient, verlasse ich wieder den Wirtschaftsweg, der nun zum GH Köllenberg hinab führt, nach rechts-oberhalb und steige weglos die Richtung haltend durch den Wald auf, um am Wasserhochbehälter des Vd. Wörnsbaches eine Kehre des nächsthöheren Wirtschaftswegs zu erreichen. Wenig später ist das Almkreuz (ca. 1020 m; 8:45 Uhr) über dem Berggasthaus Aschingeralm erreicht – und spätestens hier muß ich eine grundlegende Entscheidung treffen: Entweder über einen Jägersteig aufsteigen und dann wie vorgesehen von oben die Lücke zu schließen – oder doch über den mir nun bekannten NO-Grat zu unserem Umkehrpunkt am Vorköpfl aufsteigen und von dort versuchen – wie in der Beschreibung angedeutet – ostseitig das Gipfelkreuz zu erreichen. Ich denke mir, dass es mit der weiteren Information aufwärts kletternd wohl einfacher möglich sein sollte, den „Lückenschluss“ herzustellen – und so fällt die Entscheidung für die ursprüngliche Überschreitungs-Idee aus.

Vom letzten Mal habe ich auch „dazugelernt“ noch eine zweite Wasserflasche mitzunehmen und mit dem Wissen, dass es etwas unterhalb des Almkreuzes am Weg von der Aschingeralm in den Aschinger Rieder das letzte Quellwasser gibt, werden dort die beiden bisher leeren Flaschen befüllt und der Rucksack um zwei Kilogramm erschwert. Auf dem Steig ist alsbald die Jovenalm (1342 m; 9:30 Uhr) erreicht und nach einer kurzen Rast (u.a. Sonnencreme auf die „Hautterrassen“ schmieren) geht es zügig auf dem bereits bekannten und beschriebenen Grat zum „Umkehr-Felsköpfl“ mit etwa der GPS-Höhe von 1850 m (12:15 Uhr!) hinauf. Auch heute faszinieren mich unterwegs die Blicke den zerklüfteten Grat hinauf und zum Walchsee (Kaiserwinkl) hinab. Mit den beiden Felsstufen habe ich die selben Mühen wie vor drei Wochen, aber ich verspüre schon deutlich die innere Abneigung, hier ggfs. doch wieder hinunter zu müssen. Am Morgen hatte ich mich auch wieder pro abgespeckter Kletterausrüstung entschieden und vorbereitend ziehe ich den Sitzgurt an und wickele mir den kurzen Strick um den Oberkörper – wenn es erforderlich sein sollte, dann kann ich so eine Selbstsicherung einrichten und mich ggfs. auch ein Stückchen abseilen.

Mit dem vorsichtigen Abstieg durch die schrofige, ostwärts gerichtete Rinne in die Einschartung hinab beschleicht mich ein Gefühl der leichten Unsicherheit, wie es für das Betreten von unbekanntem Neuland gerechtfertigt ist. Zusätzlich wird es durch das Bewußtsein unterstützt, hier allein unterwegs zu sein, auf eigene Entscheidungen zu bauen und nicht die „Sicherheit“ einer (Zweier)Gruppe zu genießen. Nun stehe ich unten auf der schneideartigen Scharte vor einem Felstürmchen und sehe mich um. Westseitig kommt eine geröllige Rinne herauf ([R120] „Nordwestwand“?), auf dieser Seite den Fels zu umgehen erscheint mir nicht vorteilhaft. Auch kann ich erst von hier aus erkennen, dass ich ostseitig nochmals etwas hinab klettern muß, bevor eine erste luftige Querung über eine ansetzende Rinne zu einem kleinen grasigen Plateau möglich ist, von dem kaminartig eine Verschneidung nach oben führt und den plausibelsten Eindruck für ein Weiterkommen vermittelt. Das weitere Gelände ist nicht einsehbar und unter der Annahme, dass es danach vielleicht doch einigermaßen einfach weitergehen könnte („...durch Latschen etwa 40 m absteigt und dann quert.“), wage ich umsichtig die Querung (II), um drüben einen direkteren Eindruck von den Möglichkeiten zu erhalten. In der Rinne ist es feucht, aber links außerhalb ist der aufstrebende Fels strukturiert – hmm, soll ich oder soll ich nicht? Der Gedanke nach einem (erneuten) Zurück ist wenig erquickend und so klettere ich diese (obere) IIer-Stelle hinauf, um etwa auf halber Höhe in den oberen Teil der Rinne hineinzusteigen und hierin zwar etwas leichter, aber dennoch luftig, einen schmalen, aufstrebenden und mit Latschen bewachsenen Felsgrat zu erreichen. Na toll! Dahinter die nächste Steilrinne, die erst etwas höher eine Querung zuzulassen scheint und über mir ein sich nach hinten neigendes Gelände. Steht dort droben vielleicht schon das Gipfelkreuz? Weit weg war es (optisch) ja nicht. An dieser Stelle ist die Gewissheit da, dass wir bis hierher vor drei Wochen wohl nicht durchgekommen wären – und ich andererseits nun auch nur wirklich erschwert zurück kann. Es drängt sich der Gedanke auf, dass die Lösung möglicherweise nur „in der Flucht nach vorne“ liegen könnte und gleichzeitig formuliert sich die mentale Bitte ans „Universum“, dass ich doch gut zum Gipfelkreuz durchkommen möge. Puh, nun heißt es ruhig und konzentriert bleiben, jeden Griff und Tritt sorgfältig auszuwählen. Der ostwärts ausgerichtete Latschengrat geht einige Meter nach oben (II), anschließend kraxele ich im einfacheren Gelände weiter – und stehe auf einem weiteren Felsköpfl (13:00 Uhr), ziemlich genau in der Hälfte zwischen dem „Vorköpfl“ und dem nun wieder sichtbaren Gipfelkreuz – und dazwischen eine weitere Scharte. Muß das sein? Also kurz rechts und links geknippst und dann vorsichtig wieder abgestiegen, bis eine kleine Stufe mich um eine Kante in den grasigen Teil oberhalb der Rinne hinein läßt. Hier habe ich den Eindruck, eine Art Spur zu erkennen. Sollte diese womöglich von einem häufigeren Abstiegsversuch von oben herab herrühren? Ich quere auf diesem Geröllbandl relativ einfach hinüber bis eine weitere Rinne ein weiterqueren unterbindet und stehe nun unter einem steileren Felsriss, in dem auf halber Höhe ein paar Steine eingeklemmt scheinen. Inzwischen ist meine Bitte etwas zum Mantra geworden, aber wirklich weit kann es doch nun nicht mehr sein... Ich vermeide das nach hinten-unten schauen, um mich nicht zu verunsichern, und mustere die vorhandenen Möglichkeiten: Rechts auf dem Fels ist es mir zu luftig, auch könnten weiter oben Griffmöglichkeiten zu spröde sein, ich werde im Riss aufsteigen und dabei die unsicheren Klemmblöcke meiden. Ist dies noch eine II oder vielleicht doch schon eine III-? Eigentlich ist die Antwort egal, ich spreize mich in den Riss und ziehe mich nach oben. Dort hätte ich nun die Möglichkeit rechterhand eine kleine Schlucht auf einem etwa einen Meter breiten und über zwei Meter langen Klemmblock zu überschreiten um dadurch auf den Grat hinauf zu gelangen oder geradeaus meinen Erfolg zu suchen – an dieser Stelle kann ich das Gipfelkreuz noch nicht erkennen. Ich entscheide mich für geradeaus – und tatsächlich das Gipfelkreuz ist einige Meter links vor mir, offenbar nur mit einem grasbewachsenen Grat verbunden. Wow, geschafft, ein Foto mit der Pyramidenspitze im Hintergrund gemacht – und gegen 13:30 Uhr bekommt das GK der Jovenspitze (1892 m) einen erleichternden Kuss von mir, es ist die Unsicherheit nicht doch in einer „Sackgasse“ zu landen, die nun von mir abfällt.

Während ich nun innerlich triumphierend das GK von beiden Seiten fotografiere kommt ein junger Bursch den Normalanstieg [R118a] herauf – und frägt mich, wie denn dieser Gipfel heißt. Häh!? Du steigst auf einen Berg ohne dessen Namen zu kennen, resp. dich damit zu beschäftigen bzw. vorzubereiten!? Nun gut, ich antworte ihm, es sei die Jovenspitze (die ich mir so hart erkämpft habe), worauf er antwortet, dann wäre er auf dem falschen Gipfel gelandet, denn die Pyramidenspitze wäre sein eigentliches Ziel... Ich tausche mich noch etwas mit ihm aus, zeige ihm auf der AV-Karte drei potentielle Abstiegsmöglichkeiten (inkl. ihrer Tücken) als Rundtour hinab nach Durchholzen/Walchsee – und während er absteigt widme ich mich dem Gipfelbuch. Dort ist nicht nur in der Einleitung erwähnt, dass viele Besteiger „vom rechten Weg“ abkommen und irrtümlich auf diesem Gipfel landen, sondern auch mind. jeder zehnte Eintrag erwähnt dieses Mißgeschick. Dabei fällt mir auch wieder ein Internetbericht ein, auf den ich bei der vorbereitenden Recherche gestoßen bin, und in dem berichtet wird, dass eine Gruppe/Familie sich ebenso in dieses Gelände verstiegen hatte und sich nicht mehr zurück trauend die Bergwacht gerufen hat, die sie dann gesichert zum Steig auf die Pyramidenspitze zurück geführt hat. Nun, wenn dies so oft passiert, warum wird dann unten am „Abzweiger“ kein „Depperl-Wegweiser“ angebracht?

Eine einstündige Gipfelrast mußte einfach drin sein, dann steige ich von einem Gipfelbucheintrag inspiriert, über den brüchigen Südwestgrat weiter auf den benachbarten Gipfelpunkt (14:45 Uhr). Ohne Steine als Gefahr für den tiefer verlaufenden Steig loszutreten kraxele ich teilweise luftig über dem Nordabbruch auf dem Grat weiter (dabei ist eine luftige IIer-Stelle im Abstieg zu überwinden!) der Pyramidenspitze (1997 m) entgegen, die ich völlig komfortabel auf dem gesicherten Steig mit der Klammerleiter erreiche (15:30 Uhr). Nun breitet sich auch das weite Gratplateau in Richtung Inntal aus, das es zur Vorderkaiserfeldenhütte zu durchqueren gilt. Während dort zwischen den Latschen Mittags oft die brütende Hitze steht, geht nun am späteren Nachmittag ein frisches Lüfterl, das auch die kleinen Gegenanstiege erträglich macht. Den kurzen Abstecher hinüber auf’s Petersköpfl (1745 m; 17:00 Uhr) nehme ich noch mit, der Blick an der Naunspitze vorbei hinab ins Inntal ist es allemal wert, dann führt der Steig an einer gefassten Quelle vorbei hinab zur Vorderkaiserfeldenhütte (1388 m; 17:45 Uhr). Da nun meine Beine „zum Maulen“ anfangen, gönne ich ihnen dort eine Pause – und mir ein „blondes isotonisches Kaltgetränk“ als verspätetes Gipfelbier. Etwas später als vorgesehen trete ich gegen 19:00 Uhr den weiteren Abstieg an und steige nun zügig auf dem mir bisher unbekannten „Musikantensteig“ [AV 811] dem Ausgangspunkt (600 m; 20:00 Uhr) entgegen, an dem ein bachgekühltes Bierflascherl auf mich wartet – Zeit diesen intensiven Bergtag im Angesicht der Zahmen Kaiser Nordwände noch einmal Revue passieren zu lassen.
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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369
« Letzter Beitrag von Wanderfreak am Gestern um 23:49 »
Servus abi,

ich glaube, wir müssen uns bei passender Gelegenheit mal darüber unterhalten, wo das Flachland anfängt.  ;)

Ansonsten hast Du Dir da ein prima Rätsel ausgedacht, das mir recht gut gefällt.  #danke1#
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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369
« Letzter Beitrag von abi am Gestern um 22:10 »
Ich versuche es mal ins Blaue: Burg Falkenstein ?
Hi almrausch,
bist Du Dir da wirklich sicher? Keine Zweifel?
abi
Ich mein ja nur, denn wenn Du damit richtig liegst, wären ja meine weiteren tollen, vorbereiteten Rätsel-Tips völlig für die Katz!
aber....
Du liegst richtig! Es ist die Burg Falkenstein in Flintsbach.

Durch den gezeigten Bogen (Leicht rechts, unterhalb vom Hauptturm im Bild VR0303) fließt der Bach "Hundtsgraben" durch die Burg (Hat nix mit dem Hunderl, sondern mit einem der Burgbesitzer "Georg Hundt" zu tun). Man geht eher selten am dem Bogen vorbei, so dass ich mir dachte, ihr kommt nicht sofort dahinter.

Ich sehe schon, im Flachland habe ich bei euch wenig Chancen auf längere Rätsel, aber Martl hatte mich ja schon vor Euch gewarnt :)

Die Lösung fürs Vorrätsel #3 lautet somit "Burg Falkenstein"

Eine neues Vorrätsel gibt es morgen und das Zuckerl an almrausch verschicke ich gleich

abi
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Montagsrätsel / Re: Montagsrätsel 369
« Letzter Beitrag von abi am Gestern um 20:57 »
Ich versuche es mal ins Blaue: Burg Falkenstein ?
Hi almrausch,
bist Du Dir da wirklich sicher? Keine Zweifel?
abi
Ich mein ja nur, denn wenn Du damit richtig liegst, wären ja meine weiteren tollen, vorbereiteten Rätsel-Tips völlig für die Katz!

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