Langbürgner See am 22.09.2017

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Offline Reinhard

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Re: Langbürgner See am 22.09.2017
« Antwort #4 am: So, 24. Sep 2017, 10:04 »
Danke, Samerbergradler und Rennschnecke für die Infos.

Dann werde ich wohl auf die komplette Umrundung des Langbürgener Sees verzichten. Ich bin ja letztes Jahr schon, ebenfalls von Hochstätt am Chiemsee, den unteren Teil der Ostseite gewandert, und musste hier die gleiche Erfahrung machen (Autostraßen und kein Blick auf den See).

Zitat
Hast du übrigens gewusst dass du zumindest zeitweise mitten durch eine große ehemalige römische Siedlung gewandert bist? Ich mag die Gegend um die Seen total gerne, weil sie ungeheuer viel Vergangenheit von den Kelten über die Römer bis ins Mittelalter bietet.  Viel Geschichte über die schöne Natur hinaus.

Nein, das wusste ich nicht. Habe aber jetzt einen Blick in dein Buch Erinnern - Entdecken - Erforschen geworfen und bin hier fündig geworden. Heute abend werde ich es mir genauer durchlesen.

Mal sehen, vielleicht wird sogar eine "roSeen"-Tourenbeschreibung daraus.



Offline Samerbergradler

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Re: Langbürgner See am 22.09.2017
« Antwort #3 am: So, 24. Sep 2017, 09:34 »
Hallo Reinhard,
ich hab die Umrundung des Langbürgner Sees auch schon mal vor vielen Jahren probiert.
Ich in damals am Parkplatz bei Hartmannsberg gestartet und diversen Wegen an der Westseite des Sees runter bis zur Straße am Südende gefolgt. Bis dahin war´s wirklich reizvoll so wie du es auch beschrieben hast.
Vom Südufer zurück über die Ostseite ging´s nur über Straßen und Landwirtschaftswege- ohne Sichtverbindung zum See und total langweilig :(
Es gibt wohl verschiedene Pfade zu versteckten (Bade?)plätzen am Ufer, aber keinen durchgehenden Weg. Ich habe auch meine Zweifel, ob das Ufer im Nordosten überhaupt begehbar wäre, hier befinden sich große Verlandungszonen.
Mein Tip wäre die Umrundung des Hartsees. Das ist problemlos möglich auf meist schönen weichen Waldböden und bietet auch landschaftlich durchaus etwas - und zwar in beiden Richtungen!

Re: Langbürgner See am 22.09.2017
« Antwort #2 am: So, 24. Sep 2017, 09:24 »
Hallo Reinhard,
trotz aller Widrigkeiten sicher eine ganz nette Wanderung. Ich war auch schon dort und kann deine Anmerkungen zu den Wegen nur bestätigen. Ohne permanente (Mit-)Navigation übers Handy bist du dort kaum instande auf dem richtigen Weg zu bleiben......
Kurzzeitig ist es zwar auf der West- und der Nordseite besser, aber insgesamt..... vergiss es. Teilweise gibt es dann am See überhaupt keine Wege mehr.
Nimm für so etwas besser die Seenplatte oberhalb vom Langbürgener See. Die ist grundsätzlich viel besser ausgebaut. Dafür dann aber meistens auch nicht mehr so einsam und teilweise sind die Wege schon sehr gut ausgebaut. Da hast du dann selbst mit einem Kinderwagen keine Probleme mehr.
Hast du übrigens gewusst dass du zumindest zeitweise mitten durch eine große ehemalige römische Siedlung gewandert bist? Ich mag die Gegend um die Seen total gerne, weil sie ungeheuer viel Vergangenheit von den Kelten über die Römer bis ins Mittelalter bietet.  Viel Geschichte über die schöne Natur hinaus.
Viele Grüße
rennschnecke
Christian

Offline Reinhard

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Langbürgner See am 22.09.2017
« Antwort #1 am: Sa, 23. Sep 2017, 21:32 »
Wie schon anderweitig bemerkt, war ich gestern zum Sonne Tanken in der Eggstätter Seenplatte unterwegs. Endlich wieder einmal draußen nach acht Wochen Abstinenz aus gesundheitlichen Gründen. Es ging zum Langbürgner See in der Eggstätter Seenplatte. Ich hatte mir eigentlich - meiner immer noch nicht ganz ausgeheilten Schulterverletzung entsprechend - eine schöne Wanderung auf gut ausgebauten Wegen vorgestellt.

Fehlanzeige!
- keinerlei Wegweiser
- auf lange Stecken immer wieder stark matschiger Weg
- Weg teilweise extrem stark zugewachsen, nur der Hund hatte hier kein Problem
- Weg oft nicht erkennbar, siehe z.B. Bild 757
  hier würde jeder geradeaus weitergehen, aber man muss bei dem Baumstumpf links abbiegen

Soweit das Negative.

Aber natürlich handelt es sich um eine landschaftlich sehr reizvolle Wanderung durch eine naturbelassene Eiszeitlandschaft. Leider ist der späte September nicht mehr die richtige Jahreszeit, um z.B. die zahlreichen Libellen oder die schöne Fauna zu bewundern. Schwammerl gab es aber immer wieder zu sehen. Ich ging bis zu einem Brotzeitbankerl nahe des Nordufers, Ausgangspunkt war Hochstätt südlich des Südufers. Bin also fast die ganze Südwestseite des Sees entlang gegangen. Hin und zurück ca. 8 km, Dauer incl. Brotzeitpause und diverse Verhauer" knapp 3,5 Stunden.
Ich werde aber sicher einmal den See komplett umrunden, und bin gespannt, ob der Weg entlang der Ostseite landschaftlich ebenso reizvoll ist. Dann aber nach einer längeren Trockenperiode. Vielleicht kennt jemand auch den Weg.

Während der Wanderung habe ich keine Menschenseele angetroffen, nur am Schluss zwei Schwammerlsucherinnen.

Fotos:
734 Langbürgner See
757 nicht sichtbare Wegabzweigung
760 der idyllische Stettner See wird nach ca. 15 - 20 Minuten erreicht.
Karte frei von Urheberrechten von https://geo.dianacht.de/topo/