Winterliche Rettungsaktion im September im BGL

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Offline geroldh

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BGL: "Gruselige" (Toten-)Bergungen am und um den Watzmann...
« Antwort #2 am: Mi, 13. Sep 2017, 23:59 »
:-\  Hmm, ist irgendwie ganz schön viel los - (dieses Jahr?) am und um den Watzmann...  ???

War selbst dort von DI, 22. bis SA, 26. Aug. auf anspruchsvollen Steigen unterwegs - und habe neben diesem Bericht „Großkampftage für Bergretter“ (28.08.2017) auch via Hinweis und Medien mit diesen "gruseligen" Vorfällen einen gewissen "Bezug":

- Unmittelbar nach dem Begehen des alten "Falkensteiner-Wandsteig"s (und einer historischen Fortsetzung) am 22.Aug. wurde mir von diesem Vorfall erzählt, an dessen Auffindepunkt ich wohl unweit vorbei gekommen sein müßte: Skelettierte Leiche ... gefunden (31.05.17)
- Dann hätte ich am 24.Aug. spontan das Angebot gehabt, "geführt" durch die große Watzmann-Ostwand durchzusteigen - und wäre dabei in der Nähe von diesem Verunglücktem vorbei gekommen: Es roch nach Verwesung: Retter entdecken toten Bergsteiger (04.09.17)

#danke1# Da habe ich diese Doku schon mit einiges mehr an Bewunderung für die ehrenamtliche Bergwacht angesehen:
Die Bergwacht - Einsatz am Watzmann ca.45 min. ZDF (2016)

Einen sehr interessanten Beitrag gibt es auch im Rahmen einer Ausbildung zu einem Bergretter in Tirol:
Zwischen Eis und Schnee - Die Bergretter ca.1:25 std:min. ORF (2014)

Offline Martl

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Winterliche Rettungsaktion im September im BGL
« Antwort #1 am: Mi, 13. Sep 2017, 20:51 »
...das bedarf noch einer kleinen Aufklärung durch die Retter, denke ich...

Zitat
Berchtesgaden/Saalfelden - Der 64-Jährige war nach der Rettungsaktion eines Kameraden in der Nacht auf Mittwoch alleine bei starkem Schneefall in der Nähe des Watzmanns unterwegs gewesen. Als ihn die Helfer fanden, war er bereits stark unterkühlt und geschwächt. Er hätte die Nacht nicht überlebt, zeigte sich die Bergrettung aus Saalfelden überzeugt.

Eine Gruppe von vier deutschen Bergsteigern war am Dienstag im Steinernen Meer von der Wimbachgrieshütte bei Berchtesgaden Richtung Ingolstädter Haus bei Saalfelden unterwegs gewesen. Dabei rutschte einer der Alpinisten aus und verletzte sich am Kopf. Da es dort keinen Handyempfang gibt, gingen zwei seiner Kameraden zur Hütte und schlugen Alarm - der Verletzte konnte gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.

Doch jener Begleiter, der beim Verletzten auf Hilfe gewartet hatte, war nach dessen Rettung an der Unfallstelle zurückgeblieben und gelangte offenbar ohne Licht in der Dunkelheit und bei starkem Schneefall alleine nicht mehr zur Hütte zurück. Bergretter fanden ihn schließlich und brachten ihn in Sicherheit. „Er hätte die Nacht dort nicht überstanden“, betonte Markus Reichholf, der Einsatz- und Ortsstellenleiter der Bergrettung Saalfelden.


https://www.rosenheim24.de/bayern/oesterreichische-bergretter-bewahren-deutschen-vor-erfrierungstod-8681367.html

Quelle: rosenheim24.de


Gruß
Martl